Christian Kapeller: Unterschied zwischen den Versionen
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Christian Kapeller übernahm [[1958]] mit seiner Frau Rosina den väterlichen Fischereibetrieb in Seekirchen. "[[1960]] ist der Fremdenverkehr losgegangen, wir waren die ersten mit dem Bootsverleih und dem Bau von Ruderbooten." Sein Sohn Christian führt das hauseigene "Frischfisch-Ladl" und beliefert die Gastronomie, unter anderem das Restaurant [[Pfefferschiff]] in [[Söllheim]]. Als drittes Standbein der Familie dient das im Sommer geöffnete Restaurant "Seeterrasse" von Enkel Christoph. | Christian Kapeller übernahm [[1958]] mit seiner Frau Rosina den väterlichen Fischereibetrieb in Seekirchen. "[[1960]] ist der Fremdenverkehr losgegangen, wir waren die ersten mit dem Bootsverleih und dem Bau von Ruderbooten." Sein Sohn Christian führt das hauseigene "Frischfisch-Ladl" und beliefert die Gastronomie, unter anderem das Restaurant [[Pfefferschiff]] in [[Söllheim]]. Als drittes Standbein der Familie dient das im Sommer geöffnete Restaurant "Seeterrasse" von Enkel Christoph. | ||
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Als erster den Sonnenaufgang am Wallersee gesehen hat keiner so häufig wie er: Christian Kapeller. Am 14. Dezember 2010 feiert er 82. Geburtstag und fährt seit 70 Jahren jeden Tag zum Fischen auf den größten Flachgauer [[See]]. | Als erster den Sonnenaufgang am Wallersee gesehen hat keiner so häufig wie er: Christian Kapeller. Am 14. Dezember 2010 feiert er 82. Geburtstag und fährt seit 70 Jahren jeden Tag zum Fischen auf den größten Flachgauer [[Seen|See]]. | ||
"Früher gab es etliche Fischer am Wallersee, unsere Familie ist als einzige übrig geblieben", sagt der Seekirchener. | "Früher gab es etliche Fischer am Wallersee, unsere Familie ist als einzige übrig geblieben", sagt der Seekirchener. | ||
Bei den Kapellers wird in der fünften Generation gefischt: "[[1894]] hat mein Großvater Matthäus begonnen", erzählt der Berufsfischer, der direkt an der [[Fischach]], wohnt. Dort steigt er, außer wenn der See zugefroren ist, jeden Morgen in seine Motorzille und fährt zu den fix verankerten Netzen hinaus. | Bei den Kapellers wird in der fünften Generation gefischt: "[[1894]] hat mein Großvater Matthäus begonnen", erzählt der Berufsfischer, der direkt an der [[Fischach (Fluss)|Fischach]], wohnt. Dort steigt er, außer wenn der See zugefroren ist, jeden Morgen in seine Motorzille und fährt zu den fix verankerten Netzen hinaus. | ||
"Im Sommer um dreiviertel fünf Uhr früh, im Winter erst gegen acht." Auch zuletzt (Dezember 2010) war er trotz Winterwetters auf dem See: "Plötzlich ist der Wind gekommen, die Wellen waren ganz weiß, da konnte ich nicht viel Arbeit erledigen." | "Im Sommer um dreiviertel fünf Uhr früh, im Winter erst gegen acht." Auch zuletzt (Dezember 2010) war er trotz Winterwetters auf dem See: "Plötzlich ist der Wind gekommen, die Wellen waren ganz weiß, da konnte ich nicht viel Arbeit erledigen." | ||
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Die nächsten Tage werden geschäftig: "Der Weihnachtskarpfen ist wieder gefragt, das hat sich zur Hauptsaison entwickelt." Am [[24. Dezember]] wird Kapeller um halb vier Uhr früh aufstehen müssen. "Der Stress hat schon zugenommen. Aber man muss es sich selbst gemütlich machen, wenn es geht." | Die nächsten Tage werden geschäftig: "Der Weihnachtskarpfen ist wieder gefragt, das hat sich zur Hauptsaison entwickelt." Am [[24. Dezember]] wird Kapeller um halb vier Uhr früh aufstehen müssen. "Der Stress hat schon zugenommen. Aber man muss es sich selbst gemütlich machen, wenn es geht." | ||
== Weblinks == | |||
* [http://derstandard.at/2000014668332/Toller-Hecht-delikates-Rotauge-Der-letzte-Berufsfischer-vom-Wallersee Der letzte Berufsfischer vom Wallersee] | |||
==Quelle== | ==Quelle== | ||