Josef Ebner (Professor): Unterschied zwischen den Versionen
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Josef Ebner kam auf dem Bauerngut "Hinterstrübl" (''Alm No 8'', heute [[Weißenbergstraße (Faistenau)|Weißenbergstraße]] 2) in Faistenau auf die Welt. Das elterliche Bauernhaus wurde wenige Jahre nach seiner Geburt verkauft. Seine Eltern übersiedelten ins Kleinhäusl-Gut ''Wittau'', wo Josef Ebner aufwuchs und weswegen er in Faistenau zeitlebens als "Wittau-Pfarrer" bezeichnet wurde. Ein besonderer Förderer Josef Ebners war der Faistenauer [[Pfarrer von Faistenau|Pfarrer]] [[Anton P. Bäumer]] ([[1913]]–[[1929]]). | Josef Ebner kam auf dem Bauerngut "Hinterstrübl" (''Alm No 8'', heute [[Weißenbergstraße (Faistenau)|Weißenbergstraße]] 2) in Faistenau auf die Welt. Das elterliche Bauernhaus wurde wenige Jahre nach seiner Geburt verkauft. Seine Eltern übersiedelten ins Kleinhäusl-Gut ''Wittau'', wo Josef Ebner aufwuchs und weswegen er in Faistenau zeitlebens als "Wittau-Pfarrer" bezeichnet wurde. Ein besonderer Förderer Josef Ebners war der Faistenauer [[Pfarrer von Faistenau|Pfarrer]] [[Anton P. Bäumer]] ([[1913]]–[[1929]]). | ||
Nach dem Studium wurde Ebner am [[16. Juli]] [[1933]] zum Priester geweiht, am Sonntag, dem [[30. Juli]] 1933, feierte er in Faistenau seine Primiz. Schon am Vorabend fanden Veranstaltungen statt: auf den Bergen leuchteten Feuer, ''Reichsbündler'' marschierten mit Fackeln auf, die ''Burschenvereinsmusik'', geleitet von [[Rupert Mayr (Volksschuldirektor)|Rupert Mayr]], brachte dem jungen Priester vor dem Faistenauer Pfarrhof ein Ständchen dar. Bei der hl. Messe sang der Halleiner Kirchenchor, unter der Leitung von Stadtvikar Johann Hafner, eine Messe von [[Vinzenz Goller]], die Festpredigt hielt Anton P. Bäumer. Anschließend wurden die Feierlichkeiten in den Gasthäusern [[Hotel Gasthof Alte Post Faistenau|Grill]] und [[Gasthof Kramerwirt|Krämer]] fortgesetzt.<ref>Quelle [ | Nach dem Studium wurde Ebner am [[16. Juli]] [[1933]] zum Priester geweiht, am Sonntag, dem [[30. Juli]] 1933, feierte er in Faistenau seine Primiz. Schon am Vorabend fanden Veranstaltungen statt: auf den Bergen leuchteten Feuer, ''Reichsbündler'' marschierten mit Fackeln auf, die ''Burschenvereinsmusik'', geleitet von [[Rupert Mayr (Volksschuldirektor)|Rupert Mayr]], brachte dem jungen Priester vor dem Faistenauer Pfarrhof ein Ständchen dar. Bei der hl. Messe sang der Halleiner Kirchenchor, unter der Leitung von Stadtvikar Johann Hafner, eine Messe von [[Vinzenz Goller]], die Festpredigt hielt Anton P. Bäumer. Anschließend wurden die Feierlichkeiten in den Gasthäusern [[Hotel Gasthof Alte Post Faistenau|Grill]] und [[Gasthof Kramerwirt|Krämer]] fortgesetzt.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19330808&seite=9&zoom=33 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Nr. 181 vom 8. August 1933, S. 9.</ref> | ||
==Wirken== | ==Wirken== | ||
OStR Josef Ebner war Kooperator in [[Brixlegg]] (1934–1935), [[St. Johann in Tirol]] (1935–1936), [[Oberndorf]] (1936–1945 inkl. Wehrdienst), [[Itzling]] (1945–1946), [[Mülln]] (1946–1948) und [[Bürgerspitalskirche St. Blasius|Salzburg-St. Blasius]] (1948–1952). Dann Religionslehrer (1952–1957) und Religionsprofessor am [[BRG Salzburg]] (1957–1973). Wohnhaft war er in der [[ | OStR Josef Ebner war Kooperator in [[Brixlegg]] (1934–1935), [[St. Johann in Tirol]] (1935–1936), [[Oberndorf]] (1936–1945 inkl. Wehrdienst), [[Itzling]] (1945–1946), [[Mülln]] (1946–1948) und [[Bürgerspitalskirche St. Blasius|Salzburg-St. Blasius]] (1948–1952). Dann Religionslehrer (1952–1957) und Religionsprofessor am [[BRG Salzburg]] (1957–1973). Wohnhaft war er in der [[Benediktinererzabtei St. Peter]], Stiege 3. | ||
Am [[10. September]] [[1950]] weihte er als "Heimkehrerpriester" das erweiterte [[Kriegerdenkmal Faistenau|Kriegerdenkmal in Faistenau]] neu ein.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svz&datum=19500914&seite=4&zoom=33 ANNO], [[Salzburger Volkszeitung]], Nr. 213 vom 14. September 1950, S. 4.</ref> | Am [[10. September]] [[1950]] weihte er als "Heimkehrerpriester" das erweiterte [[Kriegerdenkmal Faistenau|Kriegerdenkmal in Faistenau]] neu ein.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svz&datum=19500914&seite=4&zoom=33 ANNO], [[Salzburger Volkszeitung]], Nr. 213 vom 14. September 1950, S. 4.</ref> | ||