Jakob Förg: Unterschied zwischen den Versionen

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Pater Jakob Förg [[MSC]] wurde am 12. Juni 1940 in Birkeneck geboren. Seine Gymnasialzeit verbrachte er ab 1951 in Ingolstadt und ab 1956 in Liefering. Er maturierte in Liefering 1960 und machte anschließend sein Noviziat in Steinerkirchen. Sein Theologiestudium führte er in Innsbruck durch. Im Jahre 1967 wurde er in Liefering zum
Geistlicher Rat Pater '''Jakob Förg''' [[MSC]] (* [[12. Juni]] [[1940]] in Birkeneck bei Hallbergmoos, [[Oberbayern]]; † [[9. Mai]] [[2026]] in der [[Stadt Salzburg]]<ref>[https://www.sn.at/trauer/pater-jakob-foerg-msc-tra-49215/ Parte auf SN.at]</ref>) war Präfekt im Internat der [[Herz-Jesu-Missionare]] in [[Liefering]] sowie Religionslehrer am [[Privatgymnasium der Herz-Jesu-Missionare|Gymnasium Liefering]].  
Priester geweiht. 1967/68 sowie 1983 - 1986 war er Präfekt im Internat und Halbinternat bei den Herz Jesu Missionaren in Liefering. Dazwischen war er Erzieher in Linz und 1976/77 Kaplan in Liefering/St.Martin. Er unterrichtete überdies Religion am Gymnasium Liefering.


Seit 1990 ist er im Missionshaus Liefering freigestellt für die Mission in Osteuropa und bei der Organisation Christian Solitarity International (CSI) aktiv sowie in Kontakt mit berühmten Persönlichkeiten, wie Natasha Goritschewa und anderen. Hierbei organisierte er auch mehrmals Reisen jenseits des Eisernen Vorhangs nach Prag und an andere Städte Osteuropas. Er fährt noch regelmäßig in die ehemaligen Ostblockländer, ermöglicht die Übersetzung sowie Drucklegung von Bibeln und religiösen Kinderbüchern beispielsweise von Lene Mayer-Skumanz in den jeweiligen Landessprachen. Weiters ist er seit Jahren mit der Communität von Taize in Frankreich verbunden.
== Leben ==
Pater Jakob Förg [[MSC]] verbrachte Seine Gymnasialzeit ab [[1951]] in Ingolstadt in Oberbayern und ab [[1956]] im [[Privatgymnasium der Herz-Jesu-Missionare]]. Er maturierte in [[Liefering]] [[1960]] und machte anschließend sein Noviziat in Steinerkirchen an der Traun. Sein Theologiestudium absolvierte er in Innsbruck. Im Jahre [[1967]] wurde er in Liefering zum Priester geweiht. 1967/68 sowie [[1983]] bis [[1986]] war er Präfekt im Internat und Halbinternat bei den Herz-Jesu-Missionaren in Liefering. Dazwischen war er Erzieher in [[Linz]] und [[1976]]/77 Kaplan in der [[Stadtpfarrkirche zum hl. Martin Liefering]]. Er unterrichtete überdies Religion am Gymnasium Liefering.


Zitat: "Pater Jakob Förg MSC, Gründungs- und Vorstandsmitglied von CSI-Österreich, begründet seine Motivation für Menschenrechte und gelebte christliche  Solidarität schließlich so: "Mehr noch als wir im Westen, die wir an die Selbstverständlichkeit der Glaubensfreiheit gewöhnt sind, wünschen sich die unterdrückten Christen, in Frieden und Freiheit den Glauben zu leben. Und mehr, als ich durch meinen Einsatz für sie zu geben vermag,  wird mir durch sie geschenkt." https://cdn2.vol.at/2006/04/Christliche_Solidaritaet_International_Allgemeines.pdf
Seit [[1990]] war er im [[Herz-Jesu-Missionare|Missionshaus Liefering]] freigestellt für die Mission in Osteuropa und bei der Organisation ''Christian Solidarity International'' (CSI) aktiv und dabei in Kontakt mit Persönlichkeiten wie der russischen Philosophin Tatjana Goritschewa und anderen. Hierbei organisierte er auch mehrmals Reisen jenseits des Eisernen Vorhangs nach Prag und in andere Städte Osteuropas. Er fuhr später immer noch regelmäßig in die ehemaligen Ostblockländer, ermöglichte die Übersetzung sowie Drucklegung von Bibeln und religiösen Kinderbüchern, beispielsweise von Lene Mayer-Skumanz, in den jeweiligen Landessprachen. Weiters war er seit Jahren mit der ''Communauté'' von Taizé in Burgund in [[Frankreich]] verbunden. Sein Einsatz für die Christen in Osteuropa blieb ihm bis zuletzt ein Herzensanliegen. Daneben engagierte er sich mit Leidenschaft bei Amnesty International und Renovabis und war lange Zeit Vertreter für Osteuropa in der [[Diözesankommission für Weltkirche und Entwicklungszusammenarbeit der Erzdiözese Salzburg|Diözesankommission für Weltkirche und Entwicklungszusammenarbeit]] der [[Erzdiözese Salzburg]].  


Er hat überdies viele musikalische Ausbildungen im kirchenmusikalischen Bereich absolviert, leitet den Chor der Klosterkirche und schlägt seit vielen Jahrzehnten die Kirchenorgel. Bei der Erstellung des neuen Gotteslobs war er nicht nur neben dem Salzburger Kirchenmusikreferenten Armin Kircher beteiligt sondern er verfasst zu verschiedenen Themen und Zeiten Schlüssel und Übersichtshefte für die liturgische Gestaltung von Eucharistiefeiern.
Zitat: <blockquote>Pater Jakob Förg MSC, Gründungs- und Vorstandsmitglied von CSI-Österreich, begründet seine Motivation für Menschenrechte und gelebte christliche Solidarität schließlich so: "Mehr noch als wir im Westen, die wir an die Selbstverständlichkeit der Glaubensfreiheit gewöhnt sind, wünschen sich die unterdrückten Christen, in Frieden und Freiheit den Glauben zu leben. Und mehr, als ich durch meinen Einsatz  für sie zu geben vermag, wird mir durch sie geschenkt."<ref>[https://cdn2.vol.at/2006/04/Christliche_Solidaritaet_International_Allgemeines.pdf ''Christliche Solidarität International'', Leserservice der "Vorarlberger Nachrichten"</ref></blockquote>


Weblink:
Er hatte überdies viele musikalische Ausbildungen im kirchenmusikalischen Bereich absolviert, leitete den Chor der [[Klosterkirche der Herz-Jesu-Missionare]] und spielte seit vielen Jahrzehnten die Kirchenorgel. Bei der Erstellung des neuen "Gotteslobs" war er nicht nur neben dem Salzburger Kirchenmusikreferenten [[Armin Kircher]] beteiligt, sondern er verfasste zu verschiedenen Themen und Zeiten Schlüssel und Übersichtshefte für die liturgische Gestaltung von Eucharistiefeiern. Bis wenige Wochen vor seinem Tod hat er noch bei den Gottesdiensten in der Klosterkirche die Orgel gespielt.


https://gotteslob.dsp.at/neues-gotteslob/artikel/2014/themenschluessel-zum-gotteslob
Er starb am [[9. Mai]] [[2026]] nach kurzer schwerer Krankheit und wurde in [[Wals-Siezenheim]] begraben.


Quellen:
== Weblink ==
* [https://gotteslob.dsp.at/neues-gotteslob/artikel/2014/themenschluessel-zum-gotteslob gotteslob.dsp.at]


[[Bernd Lerch]] und [[Gustav Clemen]] (Hg.): Schule und Internat der Herz-Jesu-Missionare in Salzburg-Liefering 1888 - 2000. 75 Jahre Süddeutsch-Österreichische Provinz der Herz-Jesu-Missionare, Altlieferinger e.V. 2000, S. 287
== Quellen ==
* [[Bernd Lerch]] und [[Gustav Clemen]] (Hg.): ''Schule und Internat der Herz-Jesu-Missionare in Salzburg-Liefering 1888–2000. 75 Jahre Süddeutsch-Österreichische Provinz der Herz-Jesu-Missionare'', Altlieferinger e.V. 2000, S. 287.
* Parte des MSC Ordens im Mai 2026
 
== Einzelnachweise ==
<references/>
 
 
{{SORTIERUNG:Förg, Jakob}}
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