Österreichisches Verkehrsbüro Aktiengesellschaft: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:IMG 0014 Wolfgangseeschifffahrt einst.jpg|thumb|Schaufelraddampfer | [[Datei:IMG 0014 Wolfgangseeschifffahrt einst.jpg|thumb|Schaufelraddampfer "Kaiser Franz Josef I."]] | ||
[[Datei:Österreichisches Verkehrsbüro Aktiengesellschaft Hotels 1932.jpg|thumb|In der unteren Hälfte Hotels des Unternehmens [[1932]] in Salzburg und [[St. Wolfgang im Salzkammergut|St. Wolfgang]].]] | [[Datei:Österreichisches Verkehrsbüro Aktiengesellschaft Hotels 1932.jpg|thumb|In der unteren Hälfte Hotels des Unternehmens [[1932]] in Salzburg und [[St. Wolfgang im Salzkammergut|St. Wolfgang]].]] | ||
Das Reise- und Verkehrsunternehmen '''Österreichisches Verkehrsbüro Aktiengesellschaft''' mit Sitz in [[Wien]] hat seine Wurzeln im Jahr [[1918]]. | Das Reise- und Verkehrsunternehmen '''Österreichisches Verkehrsbüro Aktiengesellschaft''' mit Sitz in [[Wien]] hat seine Wurzeln im Jahr [[1918]]. | ||
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== Geschichte == | == Geschichte == | ||
Im Februar 1918 wurde es vom Eisenbahnministerium im Einvernehmen mit dem Ministerium für öffentliche Arbeiten den Österreichischen Verkehrsverband, der die Vereinigung aller Landesverbände für [[Fremdenverkehr]] darstellt, mit der Errichtung einer Fahrkartenzentrale mit dem Namen ''Österreichisches Verkehrsbureau G.m.b.H.'' beauftragt.<ref>Quelle [ | Im Februar 1918 wurde es vom Eisenbahnministerium im Einvernehmen mit dem Ministerium für öffentliche Arbeiten den Österreichischen Verkehrsverband, der die Vereinigung aller Landesverbände für [[Fremdenverkehr]] darstellt, mit der Errichtung einer Fahrkartenzentrale mit dem Namen ''Österreichisches Verkehrsbureau G.m.b.H.'' beauftragt.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19180102&query=%22%C3%96sterreichisches+Verkehrsbureau%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 2. Jänner 1918, Seite 4</ref> | ||
Am [[1. Juni]] [[1918]] eröffnete das Unternehmen seine erste Zweigstelle in [[Badgastein]]. Es war im [[Kurhaus Bad Gastein|Kurhaus]] untergebracht.<ref>Quelle [ | Am [[1. Juni]] [[1918]] eröffnete das Unternehmen seine erste Zweigstelle in [[Badgastein]]. Es war im [[Kurhaus Bad Gastein|Kurhaus]] untergebracht.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19180527&query=%22%C3%96sterreichisches+Verkehrsbureau%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 27. Mai 1918, Seite 5</ref> | ||
Laut der homepage des Unternehmens gehörte der Schaufelraddampfer | Laut der homepage des Unternehmens gehörte der Schaufelraddampfer "Kaiser Franz Josef I." am [[Wolfgangsee]] einst dem Unternehmen. Jedenfalls brachte das Unternehmen, das sich anfangs noch ''Österreichisches Verkehrsbureau'' schrieb [[1922]] ''Das Salzkammergut Reisehandbuch'' heraus.<ref>Quelle [https://www.amazon.de/Salzkammergut-Reisehandbuch-%C3%96sterreichisches-Verkehrsbureau-Hrsg/dp/B005DUEX3M www.amazon.de], abgefragt am 5. Februar 2018</ref> | ||
[[1923]] übernahm es das [[Grand Hotel St. Wolfgang]]. | [[1923]] übernahm es das [[Grand Hotel St. Wolfgang]]. | ||
Im Juli [[1930]] bewarb das Unternehmen eine Filiale in der Bismarckstraße 1 ([[Schwarzstraße]]) in der [[Stadt Salzburg]], die offenbar gerade erst aufgemacht worden war.<ref>Quelle [ | Im Juli [[1930]] bewarb das Unternehmen eine Filiale in der Bismarckstraße 1 ([[Schwarzstraße]]) in der [[Stadt Salzburg]], die offenbar gerade erst aufgemacht worden war.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19300718&query=%22%C3%96sterreichisches+Verkehrsbureau%22&ref=anno-search&seite=99 ANNO],Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 18. Juli 1930, Seite 99</ref> In diesem Inserat werden auch die Hotelbetriebe 'Grand Hotel St. Wolfgang, [[Berghotel Schafbergspitze|Hotel Schafbergspitze]] und das [[Grand Park Hotel Bad Hofgastein|Grand Hotel Hofgastein]] angeführt - diese dürften damals im Besitz des Unternehmens gewesen sein. | ||
Beim Konkurs des [[Bankhaus A. Lammer & Co|Bankhauses A. Lammer & Co]] im Frühjahr [[1934]] war auch das Österreichische Verkehrsbüro unter den Geschädigten. [[Auguste Caroline Lammer]] hatte den Erlös von verkauften Fahrkarten unterschlagen. | Beim Konkurs des [[Bankhaus A. Lammer & Co|Bankhauses A. Lammer & Co]] im Frühjahr [[1934]] war auch das Österreichische Verkehrsbüro unter den Geschädigten. [[Auguste Caroline Lammer]] hatte den Erlös von verkauften Fahrkarten unterschlagen. | ||