Geflecktes Lungenkraut: Unterschied zwischen den Versionen
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Das Gefleckte Lungenkraut wird seit dem [[Mittelalter]] gegen Lungenleiden eingesetzt. Hildegard von Bingen nennt es Lungwurz. Es enthält unter anderem Kieselsäure, Schleime, Saponine, Gerbstoffe und größere Mengen Mineralien und wirkt dadurch hustenreiz- und entzündungshemmend. Die Blüten enthalten einen Farbstoff, der zu den Anthocyanen gehört – er wechselt bei einer Änderung des Säuregehalts die Farbe von Rot (sauer) auf Blau (basisch). | Das Gefleckte Lungenkraut wird seit dem [[Mittelalter]] gegen Lungenleiden eingesetzt. Hildegard von Bingen nennt es Lungwurz. Es enthält unter anderem Kieselsäure, Schleime, Saponine, Gerbstoffe und größere Mengen Mineralien und wirkt dadurch hustenreiz- und entzündungshemmend. Die Blüten enthalten einen Farbstoff, der zu den Anthocyanen gehört – er wechselt bei einer Änderung des Säuregehalts die Farbe von Rot (sauer) auf Blau (basisch). | ||
Blütenökologisch handelt es sich um meist homogame | Blütenökologisch handelt es sich um meist homogame "Stieltellerblumen mit eingeschlossenen Staubbeuteln und Narben". Sie sind anfangs rot-purpurn und später violettblau gefärbt. Sie besitzen eine hohe UV-Reflexion. Die Krone bleibt etwa sechs bis acht Tage erhalten, nach drei bis vier Tagen erfolgt der Farbwechsel. | ||
Die Blütezeit liegt zwischen März und Mai. Fruchtreife erfolgt zwischen Mai und Juni. | Die Blütezeit liegt zwischen März und Mai. Fruchtreife erfolgt zwischen Mai und Juni. | ||
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