Großes Woazköpfl: Unterschied zwischen den Versionen
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Das '''Große Woazköpfl''' (2 391 m ü. A.) ist eine Felsformation im Südwesten des Gebiets der [[Pinzgau]]er Marktgemeinde [[Rauris]]. | Das '''Große Woazköpfl''' (2 391 m ü. A.) ist eine Felsformation im Südwesten des Gebiets der [[Pinzgau]]er Marktgemeinde [[Rauris]]. | ||
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| − | [[Franz Wallack]], dem Erbauer der Straße, erklärte ein Bauer, den er bei Trassierungsarbeiten traf, dass der Name auf einen Hütenbuben zurückgeht. Dieser hätte einst spielerisch ohne besondere Absicht ein Weizenkorn dort vergraben. Im darauffolgenden, besonders warmen Sommer soll, so der Bauer, ein Halm mit einer Weizenähre gewachsen sein. | + | [[Franz Wallack]], dem Erbauer der Straße, erklärte ein Bauer, den er bei Trassierungsarbeiten für die Großglockner Hochalpenstraße traf, dass der Name auf einen Hütenbuben zurückgeht. Dieser hätte einst spielerisch ohne besondere Absicht ein Weizenkorn dort vergraben. Im darauffolgenden, besonders warmen Sommer soll, so der Bauer, ein Halm mit einer Weizenähre gewachsen sein. "Woaz" ist eine Dialektform für "Weizen". |
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| + | Zur Zeit des [[Baugeschichte der Großglockner Hochalpenstraße|Baus der Großglockner Hochalpenstraße]] hatte die Felsformation den Beinamen "Sphinx" da sie bei seitlicher Betrachtung dem Gesicht einer Sphinx ähnelte. Heute sind einige markante Felsteile davon abgebrochen. | ||
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| − | * Lage auf [ | + | * Lage auf [https://maps.bev.gv.at/#/center/12.8359,47.0992/zoom/15.9 AMap] (aktualisierter Datenlink 12. April 2023) |
== Quellen == | == Quellen == | ||
| − | * [[Franz Wallack|Wallack, Franz]]: | + | * [[Franz Wallack|Wallack, Franz]]: "[[Die Großglockner Hochalpenstraße - die Geschichte ihres Baues]]", zweite Ausgabe, anlässlich der 25-Jahr-Feier der Großglockner Hochalpenstraße, 1960, Springer Verlag, Wien, Seite 42 |
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| + | * "[[Die Großglockner-Hochalpenstraße vor ihrer Vollendung]]", Bild und Text Seite 17 | ||
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Aktuelle Version vom 27. September 2024, 19:41 Uhr
Das Große Woazköpfl (2 391 m ü. A.) ist eine Felsformation im Südwesten des Gebiets der Pinzgauer Marktgemeinde Rauris.
Geografie
Beim Großen Woazköpfl handelt es sich um eine Erhebung am Ostfuß des Brennkogels. Es ist baugeschichtlich von Bedeutung, da durch das Woazköpfl der Mittertörltunnel der Großglockner Hochalpenstraße verläuft.
Name
Franz Wallack, dem Erbauer der Straße, erklärte ein Bauer, den er bei Trassierungsarbeiten für die Großglockner Hochalpenstraße traf, dass der Name auf einen Hütenbuben zurückgeht. Dieser hätte einst spielerisch ohne besondere Absicht ein Weizenkorn dort vergraben. Im darauffolgenden, besonders warmen Sommer soll, so der Bauer, ein Halm mit einer Weizenähre gewachsen sein. "Woaz" ist eine Dialektform für "Weizen".
Zur Zeit des Baus der Großglockner Hochalpenstraße hatte die Felsformation den Beinamen "Sphinx" da sie bei seitlicher Betrachtung dem Gesicht einer Sphinx ähnelte. Heute sind einige markante Felsteile davon abgebrochen.
Weblink
- Lage auf AMap (aktualisierter Datenlink 12. April 2023)
Quellen
- Wallack, Franz: "Die Großglockner Hochalpenstraße - die Geschichte ihres Baues", zweite Ausgabe, anlässlich der 25-Jahr-Feier der Großglockner Hochalpenstraße, 1960, Springer Verlag, Wien, Seite 42
- Austrian Map, Teil der Österreichischen Karte des Bundesamts für Eich- und Vermessungswesen (BEV), im Internet unter maps.bev.gv.at abrufbar.
- "Die Großglockner-Hochalpenstraße vor ihrer Vollendung", Bild und Text Seite 17