Matthias Neureiter: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Matthias Neureiter''' (* [[30. November]] [[1916]] am Maiergut in [[St. Koloman]]; † [[24. Dezember]] [[1998]] | '''Matthias Neureiter''' (* [[30. November]] [[1916]] am Maiergut in [[St. Koloman]]; † [[24. Dezember]] [[1998]] in [[Hallein]])<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/st-koloman/TFBVI/?pg=40 Taufbuch der Pfarre St. Koloman, Band VI, S. 36.]</ref> war Gastwirt und [[Bürgermeister der Gemeinde St. Koloman|Bürgermeister]] der Gemeinde St. Koloman. | ||
== Leben == | == Leben == | ||
Nach ausgezeichneten Leistungen in der [[Volksschule]] besuchte | Matthias Neureiter war der Sohn des Maierbauern Andreas Neureiter (* [[6. Dezember]] [[1871]]) und seiner Frau Theresia, geborene Neureiter (* [[21. September]] [[1885]]). Nach ausgezeichneten Leistungen in der [[Volksschule]] besuchte er die zweijährige [[Landwirtschaftsschule Winklhof]]. [[1937]] rückte er zum ''Infanterieregiment 12'' ein, kam nach [[Wien]] und wurde [[1938]] in die [[Deutsche Wehrmacht]] überstellt. Er meldete sich freiwillig zur Luftwaffe, machte die AB-Schule in Lippe-Detmold, die C-Schule in Fürstenwalde bei Berlin, die Blindflug-Schule in Leipzig und die Kampfflieger-Schule in Hörsching bei [[Linz]]. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] flog er eine Transportmaschine (Ju-52) und wurde mehrmals abgeschossen (Terna, Tunis, [[Russland]]). Der Fliegerfeldwebel kehrte [[1945]] heim. | ||
Während des Krieges, [[1943]], heiratete er Anna Wörndl. | Während des Krieges, [[1943]], heiratete er Anna Wörndl. | ||
[[1949]] trat er in die Lokalpolitik ein und wurde zum [[Gemeinderat]] gewählt. Am [[9. November]] [[1954]] wurde er zum Bürgermeister von St. Koloman gewählt und blieb dies volle 25 Jahre ohne Unterbrechung bis [[1979]]. In seine Amtszeit fallen die Errichtung der neuen Volksschule, der Straßenausbau, eine umfassende Trinkwasserversorgung, die Friedhofserweiterung und der Bau der Aussegnungshalle sowie die Ortskanalisation. Weiters sind Einrichtungen für die | [[1949]] trat er in die Lokalpolitik ein und wurde zum [[Gemeinderat]] gewählt. Am [[9. November]] [[1954]] wurde er zum Bürgermeister von St. Koloman gewählt und blieb dies volle 25 Jahre ohne Unterbrechung bis [[1979]]. In seine Amtszeit fallen die Errichtung der neuen [[Volksschule St. Koloman|Volksschule]], der Straßenausbau, eine umfassende Trinkwasserversorgung, die Friedhofserweiterung und der Bau der Aussegnungshalle sowie die Ortskanalisation. Weiters sind Einrichtungen für die Erwachsenenbildung, der erste [[Kindergarten St. Koloman|Kindergarten]] und die Erstellung eines Flächenwidmungsplanes zu erwähnen. | ||
Sein Gasthaus, der ''Sommerauwirt'', wurde von ihm in ein neu errichtetes Gebäude übersiedelt. Matthias Neureiter war Vater von drei Söhnen. | Sein Gasthaus, der ''Sommerauwirt'', wurde von ihm in ein neu errichtetes Gebäude übersiedelt. Matthias Neureiter war Vater von drei Söhnen. | ||
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Neureiter war von [[1948]] bis [[1987]] Hauptmann der historischen [[Prangerschützen St. Koloman]]. In seine Zeit als Hauptmann fielen die Einkleidung [[1961]] und die Neufassung der Statuten [[1962]]. Ein exaktes Auftreten war ihm sehr wichtig. | Neureiter war von [[1948]] bis [[1987]] Hauptmann der historischen [[Prangerschützen St. Koloman]]. In seine Zeit als Hauptmann fielen die Einkleidung [[1961]] und die Neufassung der Statuten [[1962]]. Ein exaktes Auftreten war ihm sehr wichtig. | ||
[[1968]] erhielt er die | [[1968]] erhielt er die "''Goldene Medaille für Verdienste um die Republik Österreich''", wurde am [[17. Jänner]] [[1980]] [[Ehrenbürger der Gemeinde St. Koloman]] und war Träger vieler Auszeichnungen. | ||
== Quellen == | == Quellen == | ||
* Chronik von St. Koloman in der Taugl, 1982 | * Chronik von St. Koloman in der Taugl, 1982 | ||
* [[August Rettenbacher|Rettenbacher, August]] und [[Barbara Rettenbacher-Höllwerth|Barbara]]: ''Chronik St. Koloman''. Gemeinde St. Koloman 2007. | * [[August Rettenbacher|Rettenbacher, August]] und [[Barbara Rettenbacher-Höllwerth|Barbara]]: ''Chronik St. Koloman''. Gemeinde St. Koloman 2007. | ||
== Einzelnachweis == | |||
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