Emil Sprenger: Unterschied zwischen den Versionen

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== Leben ==
== Leben ==
Sprenger leistete im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] als Sanitätsleutnant Militärdienst. [[1921]] wurde er als Arzt approbiert und im selben Jahr zum Sprengelarzt in Lamprechtshausen bestellt.
Sprenger leistete im [[Ersten Weltkrieg]] als Sanitätsleutnant Militärdienst. [[1921]] wurde er als Arzt approbiert und im selben Jahr zum Sprengelarzt in Lamprechtshausen bestellt.


Zuerst Mitglied der [[GDVP|Großdeutschen Partei]], trat er im Mai 1931 in die [[NSDAP]] ein und wurde gleichzeitig Mitglied im NSDÄB (Nationalsozialistischer Deutscher Ärztebund). [[1934]] verbüßte er aufgrund seiner Verwicklung in den NS-[[Putsch von Lamprechtshausen]], der einige Todesopfer gefordert hatte, wegen nationalsozialistischer Betätigung eine Gefängnisstrafe. Er erhielt in der Folge in Österreich Berufsverbot und flüchtete [[1935]] nach [[Deutschland]]. Anschließend wurde er Lagerarzt im Flüchtlingshilfswerk der [[NSDAP]] in [[München]].
Zuerst Mitglied der [[GDVP|Großdeutschen Partei]], trat er im Mai 1931 in die [[NSDAP]] ein und wurde gleichzeitig Mitglied im NSDÄB (Nationalsozialistischer Deutscher Ärztebund). [[1934]] verbüßte er aufgrund seiner Verwicklung in den NS-[[Putsch von Lamprechtshausen]], der einige Todesopfer gefordert hatte, wegen nationalsozialistischer Betätigung eine Gefängnisstrafe. Er erhielt in der Folge in Österreich Berufsverbot und flüchtete [[1935]] nach [[Deutschland]]. Anschließend wurde er Lagerarzt im Flüchtlingshilfswerk der [[NSDAP]] in [[München]].