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Das Haus befindet sich im [[Kaiviertel]] an der [[Kaigasse]] und trägt die Hausnummer 3.
Das Haus befindet sich im [[Kaiviertel]] an der [[Kaigasse]] und trägt die Hausnummer 3.


==Geschichte==
== Geschichte ==
[[1516]] wurde das Haus errichtet. Damals war es im Besitz des  [[Bürgerspital St. Blasius|Bürgerspitals St. Blasius‎‎]]. Im [[17. Jahrhundert]] erwarb es eine gewisse Frau Ritter, spätere Frau Stubhain. Davon abgeleitet entstanden die späteren Bezeichnungen des Hauses als „Ritterhaus" oder „Stubhainshaus".  
[[1516]] wurde das Haus errichtet. Damals war es im Besitz des  [[Bürgerspital St. Blasius|Bürgerspitals St. Blasius‎‎]]. Im [[17. Jahrhundert]] erwarb es eine gewisse Frau Ritter, spätere Frau Stubhain. Davon abgeleitet entstanden die späteren Bezeichnungen des Hauses als "Ritterhaus" oder "Stubhainshaus".  


[[1775]] erwarb der Großuhrmacher [[Johann Bentele senior|Johann Bentele]] zuerst das Erdgeschoß und den ersten Stock. Einige Jahre später kauft er dann das gesamte Haus.   
[[1775]] erwarb der Großuhrmacher [[Johann Pentele senior]] zuerst das Erdgeschoss und den ersten Stock. Einige Jahre später kauft er dann das gesamte Haus.   


[[1839]] war der Besitzer der Schuhmachermeister [[Albert Bier]]. Dieser errichtete später die Portalauslage.
[[1839]] war der Besitzer der Schuhmachermeister [[Albert Bier]]. Dieser errichtete später die Portalauslage.
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Es folgen weitere Besitzerwechsel. Im [[1863]] wurden erste Aufzeichnungen über die Errichtung eines Gasthauses durch Maria und Johann Dimpfl gemachte. Dann kam es erneut zu mehrmaligen Besitzerwechsel bis [[1926]] Maria und Paul Kreiseder die Gaststätte als  "[[Kreiseders Bierstüberl]]" übernahmen. Sie begannen mit dem Umbau der Räumlichkeiten, die bereits das Aussehen ihrer heutigen Form bekamen. Eine technische Neuheit war ein Ammoniak-Kompressor als Bierkühler, der im Keller eingebaut wurde.
Es folgen weitere Besitzerwechsel. Im [[1863]] wurden erste Aufzeichnungen über die Errichtung eines Gasthauses durch Maria und Johann Dimpfl gemachte. Dann kam es erneut zu mehrmaligen Besitzerwechsel bis [[1926]] Maria und Paul Kreiseder die Gaststätte als  "[[Kreiseders Bierstüberl]]" übernahmen. Sie begannen mit dem Umbau der Räumlichkeiten, die bereits das Aussehen ihrer heutigen Form bekamen. Eine technische Neuheit war ein Ammoniak-Kompressor als Bierkühler, der im Keller eingebaut wurde.


Bei den [[Bomben auf Salzburg|Bombenangriffen]] [[1944]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde das Haus stark beschädigt und teilweise zerstört. Der neue Hauseigentümer, der [[Bierbrauer]] [[Matthäus Noppinger]], stellte [[1959]] einen Antrag auf Instandsetzung. Das Gebäude war einsturzgefährdet und nur unzureichend durch Eigenleistungen ausgebessert.  
Bei den [[Bomben auf Salzburg|Bombenangriffen]] [[1944]] im [[Zweiten Weltkrieg]] wurde das Haus stark beschädigt und teilweise zerstört. Der neue Hauseigentümer, der [[Bierbrauer]] [[Matthäus Noppinger]], stellte [[1959]] einen Antrag auf Instandsetzung. Das Gebäude war einsturzgefährdet und nur unzureichend durch Eigenleistungen ausgebessert.  


In der zweiten Hälfte des [[20. Jahrhundert]]s zog der „Zwettler Stiftskeller" im Erdgeschoss ein. Der Pächter errichtete [[1979]] einen Schnellimbiss beim vorderen Hauseingang.  
In der zweiten Hälfte des [[20. Jahrhundert]]s zog der "Zwettler Stiftskeller" im Erdgeschoss ein. Der Pächter errichtete [[1979]] einen Schnellimbiss beim vorderen Hauseingang.  


[[1981]] wird in mehreren Artikel über das Gebäude als offenbar letzte Bombenruine in der Salzburger Altstadt unter dem Titel „Unsichtbare Ruine hinter glatter Fassade" berichtet. Angesprochen wurde dabei das Innere des Gebäudes, da die Fassade mittlerweile hergerichtet worden war. Es kam dann [[1985]] schließlich zur Generalsanierung des Hauses, bei des es sein heutiges Aussehen als Gasthaus und Wohnhaus erhielt.
[[1981]] wird in mehreren Artikel über das Gebäude als offenbar letzte Bombenruine in der Salzburger Altstadt unter dem Titel "Unsichtbare Ruine hinter glatter Fassade" berichtet. Angesprochen wurde dabei das Innere des Gebäudes, da die Fassade mittlerweile hergerichtet worden war. Es kam dann [[1985]] schließlich zur Generalsanierung des Hauses, bei des es sein heutiges Aussehen als Gasthaus und Wohnhaus erhielt.


[[2011]] wurde aus dem „Zwettler Stiftskeller"  das [[Zwettler's Gasthaus]]".
[[2011]] wurde aus dem "Zwettler Stiftskeller"  das "[[Zwettler's Gasthaus]]".


== Quellen ==
== Quellen ==
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{{Kaigasse Gebäude und Adressen}}
{{Kaigasse Gebäude und Adressen}}


[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]