Ämilian Sengmüller: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Ämilian Sengmüller''' [[OSB]] (* [[1620]] in [[Michaelbeuern]]; † [[9. April]] [[1696]] ebenda) war [[Äbte der Benediktinerabtei Michaelbeuern|Abt]] der [[Benediktinerabtei Michaelbeuern]]. | '''Ämilian Sengmüller''' [[OSB]] (* [[1620]] in [[Michaelbeuern]]; † [[9. April]] [[1696]] ebenda) war [[Äbte der Benediktinerabtei Michaelbeuern|Abt]] der [[Benediktinerabtei Michaelbeuern]]. | ||
==Leben== | == Leben == | ||
Ämilian Sengmüller war höchstwahrscheinlich der Sohn des Hofwirts, da sein Bruder Thomas in einem Schreiben aus dem Jahre [[1644]] als "Hofwirth zu Beuern" bezeichnet wird. Ämilian trat in die Abtei ein und war dort Ökonom, Abteipfarrer und Prior. Später war er auch Pfarrer in [[ | Ämilian Sengmüller war höchstwahrscheinlich der Sohn des Hofwirts, da sein Bruder Thomas in einem Schreiben aus dem Jahre [[1644]] als "Hofwirth zu Beuern" bezeichnet wird. Ämilian trat in die Abtei ein und war dort Ökonom, Abteipfarrer und Prior. Später war er auch Pfarrer in Seewalchen am [[Attersee]]. | ||
Am [[27. April]] [[1676]] wurde er zum Abt der Benediktinerabtei Michaelbeuern gewählt und am [[26. Mai]] [[1676]] geweiht. In den 20 Jahren seiner Regentschaft hatte er mit vielen Mühen zu kämpfen. Durch mehrere schlechte Ernten an [[Wein]] und Getreide gab es geringe Einnahmen und es drohten Schulden. Durch die Türkenbelagerung 1683 wurde der Hof in [[Währing]] zerstört und die Weingärten verwüstet, jedoch konnten Erbschaften von verschiedenen Gönnern diese Ausgaben auffangen. | Am [[27. April]] [[1676]] wurde er zum Abt der Benediktinerabtei Michaelbeuern gewählt und am [[26. Mai]] [[1676]] geweiht. In den 20 Jahren seiner Regentschaft hatte er mit vielen Mühen zu kämpfen. Durch mehrere schlechte Ernten an [[Wein]] und Getreide gab es geringe Einnahmen und es drohten Schulden. Durch die Türkenbelagerung 1683 wurde der Hof in [[Währing]] zerstört und die Weingärten verwüstet, jedoch konnten Erbschaften von verschiedenen Gönnern diese Ausgaben auffangen. | ||
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In seiner Zeit als Abt traten 20 Novizen in das Kloster ein, darunter auch sein Neffe Edmund, der als Komponist tätig war. | In seiner Zeit als Abt traten 20 Novizen in das Kloster ein, darunter auch sein Neffe Edmund, der als Komponist tätig war. | ||
==Quelle== | == Quelle == | ||
* Filz, Michael: ''Geschichte der Aebte dieses Stiftes, von Werigand dem Ersten chronologisch bestimmten, bis auf den Gegenwärtigen, Nicolaus III.'' (Geschichte des Salzburgischen Benedictinerstiftes Michaelbeuern Band 2). Salzburg, 1833 | * Filz, Michael: ''Geschichte der Aebte dieses Stiftes, von Werigand dem Ersten chronologisch bestimmten, bis auf den Gegenwärtigen, Nicolaus III.'' (Geschichte des Salzburgischen Benedictinerstiftes Michaelbeuern Band 2). Salzburg, 1833 | ||
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| AMT = [[Äbte von Michaelbeuern|Abt von Michaelbeuern]] | | AMT = [[Äbte von Michaelbeuern|Abt von Michaelbeuern]] | ||
| ZEIT = [[1676]]–[[1696]] | | ZEIT = [[1676]]–[[1696]] | ||
| VORGÄNGER =[[Michael Trometer]] | | VORGÄNGER = [[Michael Trometer]] | ||
| NACHFOLGER =[[Josef I. Miller|Josef Miller]] | | NACHFOLGER = [[Josef I. Miller|Josef Miller]] | ||
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{{SORTIERUNG: Sengmüller, Ämilian}} | |||
{{SORTIERUNG:Sengmüller, Ämilian}} | |||
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[[Kategorie:Ordensgeistlicher]] | [[Kategorie:Ordensgeistlicher]] | ||
[[Kategorie:Geboren 1620]] | [[Kategorie:Geboren 1620]] | ||
[[Kategorie:Gestorben 1696]] | |||