Nemophora ochsenheimerella: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Nemophora ochsenheimerella''' (''Tinea ochsenheimerella'' Hübner, [1813]) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Adelidae]]. | '''Nemophora ochsenheimerella''' (''Tinea ochsenheimerella'' Hübner, [1813]) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Adelidae]]. | ||
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie== | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>== | ||
Nach dem Erstfund Mitterbergers (1909) vom [[Untersberg]] aus dem Jahr 1905 blieb ''N. ochsenheimerella'' in Salzburg 99 Jahre lang verschollen. Erst 2004 gelang es Mitgliedern der Entomologischen Arbeitsgruppe am [[Haus der Natur]] und der [[Naturkundliche Gesellschaft|Naturkundlichen Gesellschaft]], die Art am [[Falkenstein]] am [[Wolfgangsee]] (Zone II nach Embacher et al.) und auf dem Weg zum [[Tappenkarsee]] in den [[Radstädter Tauern]] (Zone IV) wieder zu entdecken (Kurz 2004, Zeller 2004). Ein weiterer Fund wurde dann noch am 15.6.2006 durch Gertraud Puchmayr und Michael Kurz auf dem Weg zum Gipfel des [[Schlenken]] gemacht. 2011 gelang dann auch der erste Nachweis in den Schieferalpen (Zone III). Die Art ist demnach vor allem montan verbreitet (700 - 1500 m nach Kurz & Kurz 2010). Lebensraum sind unter anderem sonnige Ränder und Lichtungen von Buchen-Fichten-Tannenmischwälder und Nadelmischwäldern. Die [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] wurden in einer Generation von Juni bis Anfang August festgestellt ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]]2010). | Nach dem Erstfund Mitterbergers (1909) vom [[Untersberg]] aus dem Jahr 1905 blieb ''N. ochsenheimerella'' in Salzburg 99 Jahre lang verschollen. Erst 2004 gelang es Mitgliedern der Entomologischen Arbeitsgruppe am [[Haus der Natur]] und der [[Naturkundliche Gesellschaft|Naturkundlichen Gesellschaft]], die Art am [[Falkenstein]] am [[Wolfgangsee]] (Zone II nach Embacher et al.) und auf dem Weg zum [[Tappenkarsee]] in den [[Radstädter Tauern]] (Zone IV) wieder zu entdecken (Kurz 2004, Zeller 2004). Ein weiterer Fund wurde dann noch am 15.6.2006 durch Gertraud Puchmayr und Michael Kurz auf dem Weg zum Gipfel des [[Schlenken]] gemacht. 2011 gelang dann auch der erste Nachweis in den Schieferalpen (Zone III). Die Art ist demnach vor allem montan verbreitet (700 - 1500 m nach [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2010). Lebensraum sind unter anderem sonnige Ränder und Lichtungen von Buchen-Fichten-Tannenmischwälder und Nadelmischwäldern. Die [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] wurden in einer Generation von Juni bis Anfang August festgestellt ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2010). | ||
==Biologie und Gefährdung== | ==Biologie und Gefährdung== | ||
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{{NKIS | taxonid=478}} | {{NKIS | taxonid=478}} | ||
{{Fauna und Flora Projekt}} | |||
==Quellen== | ==Quellen== | ||