Maria Korbinian Graf Saurau: Unterschied zwischen den Versionen
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*** Ferdinand Ernst Graf Breuner und Katharina Susanna Gräfin Vetter | *** Ferdinand Ernst Graf Breuner und Katharina Susanna Gräfin Vetter | ||
**** Franz Adam Graf Dietrichstein und Rosina Theresia Gräfin Trauttmansdorff | **** Franz Adam Graf Dietrichstein und Rosina Theresia Gräfin Trauttmansdorff | ||
* Quelle Aufschwörbuch I, 92 (HHStA Hs W 1055/1); Domkapitelprotokoll vom 29. Mai 1752 (SLA); Stammbaum für Graf Saurau (SLA Geheimes Archiv XXV/S4); J. Riedl, Salzburg’s Domherren, in: MGSL 7 (1867), Stammbaum Nr. 216.</ref> wird als Sohn des Korbinian Graf Saurau und der Maria Antonia Gräfin Breuner in Graz geboren und am Tag darauf in der Pfarrkirche zum Heiligen Blut getauft.<ref>Pfarre zum Heiligen Blut, Graz, Taufbuch XIII, 738 (DAGS); Hofkalender für 1753 (SLA); J. Riedl, Salzburg’s Domherren, in: MGSL 7 (1867), 188</ref> Mit [[ Joseph Gottfried Graf von Saurau|Joseph Gottfried Graf Saurau]] verfügt Graf Saurau über einen älteren Bruder unter den Salzburger [[Domherr]]en. Karl Hannibal Graf Dietrichstein und Franz Xaver Graf Breuner hingegen sind seine Cousins. | * Quelle Aufschwörbuch I, 92 (HHStA Hs W 1055/1); Domkapitelprotokoll vom 29. Mai 1752 (SLA); Stammbaum für Graf Saurau (SLA Geheimes Archiv XXV/S4); J. Riedl, Salzburg’s Domherren, in: MGSL 7 (1867), Stammbaum Nr. 216.</ref> wird als Sohn des Korbinian Graf Saurau und der Maria Antonia Gräfin Breuner in Graz geboren und am Tag darauf in der Pfarrkirche zum Heiligen Blut getauft.<ref>Pfarre zum Heiligen Blut, Graz, Taufbuch XIII, 738 (DAGS); Hofkalender für 1753 (SLA); J. Riedl, Salzburg’s Domherren, in: MGSL 7 (1867), 188</ref> Mit [[Joseph Gottfried Graf von Saurau|Joseph Gottfried Graf Saurau]] verfügt Graf Saurau über einen älteren Bruder unter den Salzburger [[Domherr]]en. Karl Hannibal Graf Dietrichstein und Franz Xaver Graf Breuner hingegen sind seine Cousins. | ||
Während Graf Saurau 1752 in den Klerikerstand tritt,<ref>Weihebuch IV, 26 (DAW): Graf Saurau wird am 23. April 1752 in Wien Kleriker und Minorist.</ref> liegen über sein Studium keine Nachrichten vor. | Während Graf Saurau 1752 in den Klerikerstand tritt,<ref>Weihebuch IV, 26 (DAW): Graf Saurau wird am 23. April 1752 in Wien Kleriker und Minorist.</ref> liegen über sein Studium keine Nachrichten vor. | ||
Dass Graf Saurau zu einem Kanonikat in [[Salzburg]] kommt, verdankt er seinem Bruder Joseph Gottfried Graf Saurau. Dieser verleiht ihm als zuständiger Turnar die durch den Tod [[Leopold Ansgar Graf Starhemberg]]s vakant gewordene Präbende. Am [[29. Mai]] [[1752]] schwört Graf Saurau auf. Zur Ableistung der Ersten Residenz kommt es nicht.<ref>Kollationsinstrument Joseph Gottfried Graf Sauraus vom 27. April 1752 (SLA Geheimes Archiv XXV/S4); Domkapitelprotokoll vom 3. Mai 1752, 29. Mai 1752 (SLA); Aufschwörbuch I, 92 (HHStA Hs W 1055/1)</ref> | Dass Graf Saurau zu einem Kanonikat in der [[Stadt Salzburg]] kommt, verdankt er seinem Bruder Joseph Gottfried Graf Saurau. Dieser verleiht ihm als zuständiger Turnar die durch den Tod [[Leopold Ansgar Graf Starhemberg]]s vakant gewordene Präbende. Am [[29. Mai]] [[1752]] schwört Graf Saurau auf. Zur Ableistung der Ersten Residenz kommt es nicht.<ref>Kollationsinstrument Joseph Gottfried Graf Sauraus vom 27. April 1752 (SLA Geheimes Archiv XXV/S4); Domkapitelprotokoll vom 3. Mai 1752, 29. Mai 1752 (SLA); Aufschwörbuch I, 92 (HHStA Hs W 1055/1)</ref> | ||
Am [[9. März]] [[1759]] scheidet Graf Saurau aus dem geistlichen Stand aus und resigniert sein Kanonikat in die Hände [[Fürsterzbischof]] [[Sigismund Christoph Graf Schrattenbach|Sigismund Christoph Graf Schrattenbachs]], der es an [[Carl Joseph Graf von Daun]] überträgt.<ref>Resignationsinstrument Graf Sauraus vom 9. März 1759 (SLA Domkapitel Akten 1 1/1); Domkapitelprotokoll vom 12. März 1759, 24. März 1759 (SLA); J. Riedl, Salzburg’s Domherren, in: MGSL 7 (1867), 188.</ref> | Am [[9. März]] [[1759]] scheidet Graf Saurau aus dem geistlichen Stand aus und resigniert sein Kanonikat in die Hände [[Fürsterzbischof]] [[Sigismund Christoph Graf Schrattenbach|Sigismund Christoph Graf Schrattenbachs]], der es an [[Carl Joseph Graf von Daun]] überträgt.<ref>Resignationsinstrument Graf Sauraus vom 9. März 1759 (SLA Domkapitel Akten 1 1/1); Domkapitelprotokoll vom 12. März 1759, 24. März 1759 (SLA); J. Riedl, Salzburg’s Domherren, in: MGSL 7 (1867), 188.</ref> | ||