Schwabenwirtsbrücke: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 17. Januar 2025, 16:12 Uhr
Die Schwabenwirtsbrücke ist eine Brücke über die Salzburg-Tiroler-Bahn zwischen den Salzburger Stadtteilen Gnigl und Schallmoos. Die ursprünglich am 19. Dezember 1951 wiedereröffnete Brücke wurde zwischen 1998 und 2000 durch eine neue Balkenbrücke ersetzt und am 21. Juni 2000 wieder für den Verkehr freigegeben.
Geschichte
Dort, wo sich heute die Brücke erhebt, stand früher der Meierhof Schillinghof. Der Name erinnert an in der Nähe nicht mehr bestehende Gasthaus zu den sieben Schwaben.
Lage
Die Schwabenwirtsbrücke verbindet die Stadtteile Gnigl und Schallmoos. Über sie verläuft die Linzer Bundesstraße (B 1). Seit 26. Oktober 2003 befindet sich direkt unter der Brücke auch die S-Bahn Haltestelle Gnigl, die einen direkten Umstieg von der Obuslinie 4 und 10 zur S-Bahnlinie S3 ermöglicht.
Neubau
Eingedrungenes Tausalz hat einige der 1951 verwendeten Nietköpfe regelrecht weggefressen. Das stark verrostete Bauwerk musste am 25. April 1998 durch Wegnahme einer Fahrspur, die nur mehr von Bussen im Alleingang benützt werden durfte, entlastet werden. Ein Neubau erwies sich als unumgänglich. Von 20. Oktober bis 13. November wurde die Brücke für den Individualverkehr gesperrt. Umgeleitet wurde über die Eichstraße, Parscher Straße und Versorgungshausstraße. Zwischen 3. und 13. November wurde die Brücke auch für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Danach war sie bis zu ihrer Fertigstellung über eine Behelfsbrücke befahrbar. Die Gesamtbaukosten für den Neubau betrugen 54,5 Millionen Schilling.
Mehr als 26 000 Fahrzeuge benützen die Brücke täglich, darunter zahlreiche Linien des Postbus und des Stadtbus Salzburg.
Bildergalerie
Quellen
- Salzburger Nachrichten
- SALZBURGWIKI-Artikel Schillinghof