Lasserhof (Schloss): Unterschied zwischen den Versionen

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[[Bild:Gwandhaus-Panoramabild.jpg|thumb|300px|Schloss Lasserhof, Panoramabild von Südost]]
[[Bild:Gwandhaus-Panoramabild.jpg|thumb|Der Lasserhof, Panoramabild von Südost]]
[[Datei:Gössl Villa.jpg|thumb|Gesamtansicht des Lasserhofes.]]
[[Datei:R0013536 Gwandhaus, Meierei an der Hellbrunner Allee.jpg|thumb|Die [[Meierhof|Meierei]] an der Hellbrunner Allee]]
[[Datei:R0013548 Gwandhaus, Zufahrt.jpg|thumb|Lasserhof, Zufahrt von Westen]]
[[Datei:Schlossterrasse.jpg|thumb|Terrasse des Lasserhofs]]
Der '''Lasserhof''' (auch ''Metzgermayerhof'', ''Rupertihof'' oder zuletzt ''[[Gwandhaus]]'' genannt) ist ein schlossartiger Bau nahe<ref>Er liegt nicht unmittelbar an der Hellbrunner Allee, hat aber einen Zugang von dieser.</ref> der [[Hellbrunner Allee]] im [[Salzburger Stadtteil]] [[Morzg]].


Das '''Schloss Lasserhof''' (auch ''Metzgermayerhof'', ''Rupertihof'' oder zuletzt ''Gwandhaus'' genannt) liegt nicht unmittelbar an der [[Hellbrunner Allee]] im [[Salzburg]]er Stadtteil [[Morzg]], aber es hat einen Zugang von dieser.
== Geschichte ==
=== Baugeschichte ===
Der Lasserhof stammt aus dem [[17. Jahrhundert]] und zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten]] in der Stadt. Er war ursprünglich auf die [[Morzger Straße]] hin ausgerichtet. Seit dem [[19. Jahrhundert]] besitzt er seine heutige historisierende [[Barock]]fassade. [[1931]] wurde eine an das Ensemble angepasste Erweiterung eines Flügels vom bekannten Baumeister [[Martin Knoll (Architekt)|Martin Knoll]] vorgenommen, die sich hakenförmig zu der unter [[Fürsterzbischof]] [[Markus Sittikus von Hohenems]] angelegten Hellbrunner Allee ausrichtet. [[1952]] erfolgte die Umwidmung in ein Schlosshotel, das [[1961]] ''Kaiserhof'' und ab [[1967]] ''[[Schlosshotel St. Rupert]]'' hieß.


==Geschichte==
=== Besitzgeschichte ===
Das Schloss Lasserhof aus dem [[17. Jahrhundert]] steht unter Denkmalschutz und öffnet sich hakenförmig zu der unter Erzbischof [[Markus Sittikus]] angelegten Hellbrunner Allee. [[1931]] wurde erstmals eine an das Ensemble angepasste Erweiterung eines Flügels vom bekannten Baumeister [[Martin Knoll]] vorgenommen. [[1952]] erfolgte die Umwidmung in ein Schlosshotel, das zunächst unter dem Namen ''Kaiserhof'' firmierte, dann ab [[1967]] ''Rupertihof'' hieß.  
[[1677]] verkaufte Maria Freiin [[Dückher von Haßlau|von Dücker]] den Lasserhof an Ferdinand Leopold Graf Martinitz, den Besitzer der [[Kayserburg]].


Der Namen ''Rupertihof'' geht auf [[Rupert von Imhof]] zurück, dem Schloss Lasserhof [[1867]] gehörte. Die Trachtenfirma Gössl, als neuer Eigentümer, nennt nun das Schloss ''Gwandhaus'' und hat im Meierhof eine ''Greißlerei'' eingerichtet.
[[1699]] wird Johann Baptist Andre als Besitzer genannt, der ihn [[1712]] an Anna Katharina Rothmayer verkaufte.


==Quelle==
[[1748]] erwarben ihn Franz Mayer und seine Frau Elisabet, geborene Geiersbichlerin. Im Besitze dieser Familie blieb er bis 1834.
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Lasserhof Wikipedia Deutschland]


==Bildergalerie==
Im Jahre [[1834]] kaufte den Lasserhof Peter [[Poschacher]] aus der Verlassenschaft des Franz Mayer.
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Datei:Lasserhof_02.jpg|Schloss Lasserhof
Datei:R0013536 Gwandhaus, Meierei an der Hellbrunner Allee.jpg|Schloss Lasserhof,  Meierei an der Hellbrunner Allee
Datei:Gwandhaus, nordöstl. Ansicht.jpg|Schloss Lasserhof, nordöstl. Ansicht
Datei:R0013548 Gwandhaus, Zufahrt.jpg| Schloss Lasserhof, Zufahrt v. Westen
Bild:Lasserhof.jpg|Seiteneingang, der von der Hellbrunner Allee zum Schloss Lasserhof führt
Datei:Schlossterrasse.jpg|Schlossterrasse
Bild:Lasserhof_04.jpg|im mittleren Teil des Schlosses
Bild:Lasserhof_06.jpg|Fassaden-Impression
Bild:Lasserhof_07.jpg|Fenster-Detail


</gallery>
[[1844]] wurden Josef und Therese [[Hintner]] Besitzer.


[[Kategorie:Salzburg|Lasserhof, Schloss]]
[[1867]] erwarb [[Rupert Freiherr von Imhof]] den Besitz. Seit dieser Zeit datiert der Name "Rupertihof". Als Besitzer folgte von [[1891]] bis [[1922]] sein Sohn [[Maximilian Freiherr von Imhof]]. Dessen Erben, die Töchter Ludovika, Johanna, verheiratete Freifrau von Czekellus-Rosenfeld und Katharina, verheirate Gräfin Lambert verkaufen das Anwesen an Franz Steinbacher, [[Stadtbaumeister]] aus Wels und dessen Gattin Johanna.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19310904&query=%22rupertihof%22&ref=anno-search&seite=7 Salzburger Volksblatt, 4. September 1931]</ref>
[[Kategorie:Stadt Salzburg|Lasserhof, Schloss]]
 
[[Kategorie:Morzg|Lasserhof, Schloss]]
In den [[1950er]]-Jahren war Ing. [[Richard Kauder]] Geschäftsführer, der in einen Betrugsfall verwickelt war und sich als angeblicher "NATO-Geheimagent" bezeichnete. Er gründete auch ein Ballett, dessen Mitglieder man zwar öfter im Hotel "Rupertihof" bewundern konnte, die ge­planten Auslandstourneen fanden aber dennoch nie statt.
[[Kategorie:Architektur|Lasserhof, Schloss]]
 
[[Kategorie:Schloss|Lasserhof, Schloss]]
[[2004]] erwarb die Trachtenfirma [[Gössl GmbH|Gössl]] die Anlage. Das Schloss erhielt den Namen [[Gwandhaus]] und daneben wurde in einem kleinen Gebäude die [[Greißlerei De Merin]] eingerichtet. Die Firma hatte auch den weiteren Ausbau mit einem neuen historisierend gestalteten neuen Flügel des Schlosses veranlasst.
[[Kategorie:historische Gebäude|Lasserhof, Schloss]]
 
[[Kategorie:Gaststätten und Restaurants|Lasserhof, Schloss]]
Im Dezember [[2018]] wurde bekannt, dass Gössl den Lasserhof an [[Thomas Hofer (Immobilienentwickler)|Thomas Hofer]] verkauft hatte. Im Herbst [[2024]] erwarb [[Red Bull|Red-Bull]]-Erbe [[Mark Mateschitz]] das Gwandhaus.
[[Kategorie:Restaurant|Lasserhof, Schloss]]
 
[[Kategorie:Denkmalschutz|Lasserhof, Schloss]]
== Nachbargebäude ==
In Richtung Hellbrunner Allee führt ein etwa 70 Meter langer baumbestandener Weg, an dessen östlichem Ende an Nordseite die Kayserburg und an der Südseite der alte Meierhof stehen.
 
== Bilder ==
{{Bildkat}}
== Quellen ==
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Lasserhof Wikipedia]
* Buberl,Paul; [[Franz Martin|Martin, Franz]], ''[[Österreichische Kunsttopographie]]'', Band&nbsp;XI (''Salzburg-Land II.&nbsp;Band''), [https://archive.org/stream/sterreichische11austuoft/sterreichische11austuoft_djvu.txt III.&nbsp;Teil (''Gerichtsbezirk Salzburg''),] Kunstverlag Anton Schroll & Co., Wien 1916. S.&nbsp;422.
== Einzelnachweise ==
<references/>
 
{{Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg}}
 
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
[[Kategorie:Morzg]]
[[Kategorie:Architektur]]
[[Kategorie:Denkmalschutz]]
[[Kategorie:Denkmalschutz (Stadt Salzburg)]]
[[Kategorie:Gebäude Stadt Salzburg]]
[[Kategorie:Gebäude]]
[[Kategorie:historisches Gebäude]]
[[Kategorie:Schloss]]