Heiligenstatuen an der Ruine Pichl: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 3. Januar 2021, 10:34 Uhr
Die Heiligenstatuen an der Ruine Pichl sind Statuen in der Lungauer Gemeinde Mariapfarr.
Geschichte
Erstmals wurde der Turm 1123 urkundlich erwähnt. Die noch erhaltenen Mauern stammen aus dem 13. Jahrhundert. Die Heiligenfiguren aus dem 19. Jahrhundert stammen aus der Pfarrkirche Stadl an der Mur, wurden dort entfernt und von den Urgroßeltern des jetzigen Besitzers nach Mariapfarr gebracht.
Beschreibung
Die Ruine Pichl steht auf einer Anhöhe dem Suppanhof vorgelagert. 1860 wurden in die bestehenden Mauerreste ein Getreidekasten und Keller eingebaut, die beide heute noch genutzt werden. Links und rechts vom Eingang des Kastens stehen in zwei Nischen lebensgroße Figuren der Heiligen Georg und Florian. Die Statuen sind farbig gefasst und sehen sich sehr ähnlich. Beide tragen ein römisches Legionärsgewand mit türkisem Rock und langem purpurnem Umhang. Georg ersticht gerade den Drachen mit einer Lanze, Florian trägt Lanze und Wassereimer zu seinen Füßen befindet sich ein brennendes Haus.