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Tenneck liegt auf 530 [[m ü. A.]] zwischen dem [[Hagengebirge]] im Westen und dem [[Tennengebirge]] im Osten an der [[Salzach]]. Von Tenneck zweigt nach Westen das [[Blühnbachtal]] ab. | Tenneck liegt auf 530 [[m ü. A.]] zwischen dem [[Hagengebirge]] im Westen und dem [[Tennengebirge]] im Osten an der [[Salzach]]. Von Tenneck zweigt nach Westen das [[Blühnbachtal]] ab, aus dem der [[Blühnbach (Wildbach)|Blühnbach]] kommt und in Tenneck in die Salzach mündet. | ||
In Tenneck befindet sich das [[Eisenwerk Sulzau-Werfen]]. | [[File:Werfen 5.jpg|thumb|Links das Marktgemeindezentrum mit der [[Burg Hohenwerfen]] und rechts Tenneck.]] | ||
=== Bauwerke === | |||
* In Tenneck befindet sich das [[Eisenwerk Sulzau-Werfen]]. | |||
* [[Filialkirche zur hl. Barbara in Tenneck]] | |||
== Geschichte == | == Geschichte == | ||
Die Tallagen im Tennecker Kessel wurden ursprünglich Wimm genannt (von Widmung, dem der Pfarrkirche gestifteten Grundbesitz), die Hanglagen oberhalb Sulzau leiteten sich von Sulz bzw. Sülze im Sinn von sumpfigem Boden ab. Beide Ortsbezeichnungen haben im Laufe der Zeit ihre Lagebezüge verändert. | |||
Als im [[18. Jahrhundert]] ein Brauneisenerz-Vorkommen erschlossen wurde, entstand [[1770]] unter [[Fürsterzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach|Schrattenbach]] die erste Eisenhütte, die Blahhau, am Südufer der Blühnbachmündung. Im [[19. Jahrhundert]] entwickelte sich daraus die Eisenwerkgesellschaft Sulzau-Werfen, deren Werk den Namen Eisenwerk Konkordiahütte trug. | |||
[[Datei:Tenneck Werfen Salzach 1930.jpg|thumb|Luftbildaufnahme in den [[1930er]]-Jahren.]] | |||
=== Vereine | In den [[1870er]]-Jahren wurde am gegenüberliegenden Salzachufer die Giselabahn, die heutige [[Salzburg-Tiroler-Bahn]], errichtet. Der Haltepunkt in Wimm führte bis zum [[26. September]] [[1971]] die Bezeichnung Konkordiahütte. Die Bergarbeitersiedlung, die im Laufe der Jahrzehnte auf rund 700 Bewohner anwuchs, erhielt [[1939]] den Namen Tenneck, heute [[Werfen Bahnhof (Haltestelle)|Bahnhof Werfen]]. Die Postleitzahl 5451 Tenneck besteht seit [[1. Jänner]] [[1966]]. Der Ortsname leitet sich vom [[Hohes Tenneck|Hohen Tenneck]] (2 435 m ü. A.) im [[Hochkönigstock]] ab. | ||
Am [[25. Oktober]] [[1977]] wurde die [[A 10 Tauernautobahn]] in diesem Abschnitt eröffnet, wodurch Tenneck noch die intensivste Phase der sogenannten [[Gastarbeiterroute]] erlebte. | |||
Die architektonisch markante Werksiedlung mit Fassadenmalereien wurde um [[1954]] für Arbeiter der Eisenwerke errichtet. Sie wurde [[2023]] provisorisch unter [[Denkmalschutz]] gestellt; im Dezember [[2023]] wurde jedoch ein Umbau in moderne Wohnungen mit Teilabriss bewilligt. | |||
Mit der "Verordnung des Landeshauptmannes in Salzburg vom 25. August 1939, Nr. 4806/116/9-III" wurde ''die zur Gemeinde Werfen gehörige Ortschaft an der Einmündung des Blühnbachtales in das Salzachtal'' '''Tenneck''' benannt.<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1939&size=45&page=73 Verordnungsblatt für den Amtsbereich des Landeshauptmannes für Salzburg vom 14. September 1939, Verordnung Nr. 55.].</ref> | |||
== Vereine == | |||
* [[Fischereinverein Tenneck]] | * [[Fischereinverein Tenneck]] | ||
* [[SV Konkordiahütte-Tenneck]], Fußballverein | * [[SV Konkordiahütte-Tenneck]], Fußballverein | ||
==Bilder== | ==Bilder== | ||
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== Weblinks == | |||
* [https://www.sn.at/salzburg/chronik/warum-steht-das-eisenwerk-in-tenneck-neue-recherchen-geben-einblick-in-die-geschichte-des-erzabbaus-art-637203?cx_testId=12&cx_testVariant=cx_1&cx_artPos=1&cx_experienceId=EX7N9I92LGFU&cx_experienceActionId=showRecommendationsYH9LGPXSGCXW26#cxrecs_s sn.at], 26. Februar 2026: Warum steht das Eisenwerk in Tenneck? Neue Recherchen geben Einblick in die Geschichte des Erzabbaus. Ein Beitrag in der "[[Pongauer Woche]]" | |||
* Lage auf [https://maps.bev.gv.at/#/center/13.1806,47.4939/zoom/14.5/basis/karte/compare/epo_2 AMap], aktualisierter Datenlink 26. Februar 2026 | |||
==Quellen== | ==Quellen== | ||
* Karte Freytag & Berndt | * Karte Freytag & Berndt | ||
* | * [[SALZBURGWIKI]]-Beiträge | ||
* Kirchenführer des [[Pfarrverband]]es Werfen-[[Pfarrwerfen]]-[[Werfenweng]] | * Kirchenführer des [[Pfarrverband]]es Werfen-[[Pfarrwerfen]]-[[Werfenweng]] | ||
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* {{wikipedia-de|Tenneck_(Gemeinde_Werfen)}} | |||
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Aktuelle Version vom 26. Februar 2026, 13:41 Uhr

Tenneck ist der südlichere Ortsteil in der Katastralgemeinde Sulzau der Marktgemeinde Werfen im nördlichen pongauischen Salzachtal.
Geografie
Tenneck liegt auf 530 m ü. A. zwischen dem Hagengebirge im Westen und dem Tennengebirge im Osten an der Salzach. Von Tenneck zweigt nach Westen das Blühnbachtal ab, aus dem der Blühnbach kommt und in Tenneck in die Salzach mündet.

Bauwerke
- In Tenneck befindet sich das Eisenwerk Sulzau-Werfen.
- Filialkirche zur hl. Barbara in Tenneck
Geschichte
Die Tallagen im Tennecker Kessel wurden ursprünglich Wimm genannt (von Widmung, dem der Pfarrkirche gestifteten Grundbesitz), die Hanglagen oberhalb Sulzau leiteten sich von Sulz bzw. Sülze im Sinn von sumpfigem Boden ab. Beide Ortsbezeichnungen haben im Laufe der Zeit ihre Lagebezüge verändert.
Als im 18. Jahrhundert ein Brauneisenerz-Vorkommen erschlossen wurde, entstand 1770 unter Fürsterzbischof Schrattenbach die erste Eisenhütte, die Blahhau, am Südufer der Blühnbachmündung. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich daraus die Eisenwerkgesellschaft Sulzau-Werfen, deren Werk den Namen Eisenwerk Konkordiahütte trug.

In den 1870er-Jahren wurde am gegenüberliegenden Salzachufer die Giselabahn, die heutige Salzburg-Tiroler-Bahn, errichtet. Der Haltepunkt in Wimm führte bis zum 26. September 1971 die Bezeichnung Konkordiahütte. Die Bergarbeitersiedlung, die im Laufe der Jahrzehnte auf rund 700 Bewohner anwuchs, erhielt 1939 den Namen Tenneck, heute Bahnhof Werfen. Die Postleitzahl 5451 Tenneck besteht seit 1. Jänner 1966. Der Ortsname leitet sich vom Hohen Tenneck (2 435 m ü. A.) im Hochkönigstock ab.
Am 25. Oktober 1977 wurde die A 10 Tauernautobahn in diesem Abschnitt eröffnet, wodurch Tenneck noch die intensivste Phase der sogenannten Gastarbeiterroute erlebte.
Die architektonisch markante Werksiedlung mit Fassadenmalereien wurde um 1954 für Arbeiter der Eisenwerke errichtet. Sie wurde 2023 provisorisch unter Denkmalschutz gestellt; im Dezember 2023 wurde jedoch ein Umbau in moderne Wohnungen mit Teilabriss bewilligt.
Mit der "Verordnung des Landeshauptmannes in Salzburg vom 25. August 1939, Nr. 4806/116/9-III" wurde die zur Gemeinde Werfen gehörige Ortschaft an der Einmündung des Blühnbachtales in das Salzachtal Tenneck benannt.[1]
Vereine
- Fischereinverein Tenneck
- SV Konkordiahütte-Tenneck, Fußballverein
Bilder
Tenneck – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI
Weblinks
- sn.at, 26. Februar 2026: Warum steht das Eisenwerk in Tenneck? Neue Recherchen geben Einblick in die Geschichte des Erzabbaus. Ein Beitrag in der "Pongauer Woche"
- Lage auf AMap, aktualisierter Datenlink 26. Februar 2026
Quellen
- Karte Freytag & Berndt
- SALZBURGWIKI-Beiträge
- Kirchenführer des Pfarrverbandes Werfen-Pfarrwerfen-Werfenweng
- Austrian Map, Teil der Österreichischen Karte des Bundesamts für Eich- und Vermessungswesen (BEV), im Internet unter maps.bev.gv.at abrufbar.
- Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Tenneck"