Friedrich Rigele (Tweng): Unterschied zwischen den Versionen

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'''Friedrich Rigele''' (* [[21. Februar]] [[1957]]<ref>Amtsblatt zur Wiener Zeitung [http://www.wienerzeitung.at/showpdf/?ID=9575 Nr. 239 (10. Dezember 2013),] FN 136356z </ref> in [[Tweng]]) ist Hotelier in [[Obertauern]] und [[Bürgermeister]] ([[ÖVP]]) der [[Lungau]]er Gemeinde Tweng.
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'''Friedrich Rigele''' (* [[21. Februar]] [[1957]]<ref>Amtsblatt zur Wiener Zeitung [http://www.wienerzeitung.at/showpdf/?ID=9575 Nr. 239 (10. Dezember 2013),] FN 136356z </ref> in [[Tweng]]; † [[1. Mai]] [[2021]]<ref>[https://www.bestattung-narobe.at/uploads/83X93y2k/RigeleFriedrichTweng.pdf Parte]</ref>) war Hotelier in [[Obertauern]] und ehemaliger [[Bürgermeister der Gemeinde Tweng|Bürgermeister]] ([[ÖVP]]) der [[Lungau]]er Gemeinde [[Tweng]].
  
==Leben==
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== Leben ==
Friedrich Rigele ist eines von drei Kindern. Sein Vater [[Klaus Rigele]], langjähriger [[Bürgermeister der Gemeinde Tweng]], betrieb mit Gattin Elisabeth schon damals neben der Landwirtschaft eine Privatzimmervermietung. 1978 wurde in Obertauern aus mühevoll Erspartem ein Grundstück zu einem damalig günstigen Preis angeschafft. Hier sollte eine Frühstückspension für die älteste Tochter entstehen, die aber ihre Zukunftspläne änderte. Friedrich, der an der [[Handelsakademie Tamsweg]] maturiert hatte, um später bei seinem Onkel das Bankgeschäft zu erlernen, trat an ihre Stelle. Mit nur 22 Jahren und dem Architekten [[Fritz Hauswirt]] schuf er ein Hotel und ein Nachtlokal, welches er „Roßhimmel“ nannte – in Erinnerung an jenen Reitbetrieb, in dem er sich schon als Schüler etwas Geld verdient hatte.
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Friedrich Rigele ist eines von drei Kindern. Sein Vater [[Klaus Rigele]], langjähriger [[Bürgermeister der Gemeinde Tweng]], betrieb mit Gattin Elisabeth schon damals neben der Landwirtschaft eine Privatzimmervermietung. 1978 wurde in [[Obertauern]] aus mühevoll Erspartem ein Grundstück zu einem damalig günstigen Preis angeschafft. Hier sollte eine Frühstückspension für die älteste Tochter entstehen, die aber ihre Zukunftspläne änderte. Friedrich, der an der [[Handelsakademie Tamsweg]] maturiert hatte, um später bei seinem Onkel das Bankgeschäft zu erlernen, trat an ihre Stelle. Mit nur 22 Jahren und dem Architekten Fritz Hauswirt schuf er ein Hotel und ein Nachtlokal, welches er "Roßhimmel" nannte – in Erinnerung an jenen Reitbetrieb, in dem er sich schon als Schüler etwas Geld verdient hatte.
  
Um auch die notwendigen gastronomischen Fähigkeiten zu erwerben, arbeitete Friedrich bei [[Herbert Lürzer]], einem Freund des Vaters, im damaligen [[Hotel Kesselspitze|Gasthaus Kesselspitze]] und der ersten [[Lürzeralm]] als Praktikant bzw. Kellner.
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Um auch die notwendigen gastronomischen Fähigkeiten zu erwerben, arbeitete Friedrich bei [[Herbert Lürzer]], einem Freund des Vaters, im damaligen [[Hotel Kesselspitze|Gasthaus Kesselspitze]] und der ersten Lürzeralm als Praktikant bzw. Kellner.  
Nach der Eröffnung des [[Hotel Rigele Royal|Hotel Rigele]] arbeitete hier die gesamte Familie, Friedrich betrieb im Keller des Hauses 25 Jahre lang eine (inzwischen verpachtete) Diskothek.
 
  
1985 lernt Friedrich die damals im [[Hotel Edelweiss|Hotel Edelweiß]] angestellte Brigitte kennen. Aus der Ehe gingen die Kinder [[Friedrich Alexander Rigele|Fritz Alexander]] (* 1988) und [[Thomas Rigele|Thomas Maximilian]] (* 1995) hervor, die, mittlerweile erwachsen, in der Gastronomie tätig sind.
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Nach der Eröffnung des Hotels Rigele arbeitete hier die gesamte Familie, Friedrich betrieb im Keller des Hauses 25 Jahre lang eine (inzwischen verpachtete) Diskothek.
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[[1985]] lernt Friedrich die damals im [[Sporthotel Edelweiss]] angestellte Brigitte kennen. Aus der Ehe gingen die Kinder Fritz Alexander (* [[1988]]) und Thomas Maximilian (* [[1995]]) hervor, die, mittlerweile erwachsen, in der Gastronomie tätig sind.
  
 
Nach zahlreichen Erweiterungen und Verbesserungen wurde das Hotel in die Vierstern-Superior-Klasse eingereiht.
 
Nach zahlreichen Erweiterungen und Verbesserungen wurde das Hotel in die Vierstern-Superior-Klasse eingereiht.
  
Im Jahr 2012 übernahm der ältere Sohn Fritz einen Teil der Unternehmensanteile sowie das à-la-carte-Restaurant „fritz[+]friedrich“.
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Im Jahr [[2012]] übernahm der ältere Sohn Fritz einen Teil der Unternehmensanteile sowie das ''à-la-carte''-Restaurant "fritz[+]friedrich".
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Im Jahr [[2014]], nach dem Rückzug Bürgermeister [[Franz Pöllitzer|Pöllitzer]]s, stellte sich der bereits als [[Vizebürgermeister]] erfahrene Rigele der [[Gemeindevertretungs-_und_Bürgermeisterwahlen_2014_(Lungau)#Tweng.2C_Gemeinderatswahl_2014|Bürgermeisterwahl]]. 57,8 % der Wähler gaben ihm gegenüber der [[FPÖ]]-Mitbewerberin den Vorzug. Bei der [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 2014 (Lungau)|Gemeindevertretungswahl]] verlor die ÖVP zugleich sechs Prozent der Stimmen und sank auf 60 %.<ref>SALZBURGWIKI</ref>
  
Im Jahr 2014, nach dem Rückzug Bürgermeister [[Franz Pöllitzer|Pöllitzer]]s, stellte sich der bereits als [[Vizebürgermeister]] erfahrene Rigele der [[Bürgermeisterwahl|Wahl]]. 57,8% der Wähler gaben ihm gegenüber dem [[FPÖ]]-Mitbewerber den Vorzug. Bei der [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 2014 (Lungau)|Gemeindevertretungswahl]] verlor die ÖVP zugleich 6% der Stimmen und sank auf 60%.<ref>Salzburgwiki</ref>
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Im Dezember [[2016]] erkrankte Rigele so schwer, dass er das Bürgermeister nicht mehr ausüben konnte und [[Vizebürgermeister]] [[Heribert Lürzer]] für den Rest der Funktionsperiode die Amtsführung übernehmen musste. Er verstarb 2021.
  
==Quellen==
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== Quellen ==
*homepage.rigele.at/index.php/de/geschichtegastgeber.html?aid=-1 (abgerufen am 1. August 2014)
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* homepage.rigele.at/index.php/de/geschichtegastgeber.html?aid=-1 (abgerufen am 1. August 2014)
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Aktuelle Version vom 27. August 2024, 11:16 Uhr

Friedrich Rigele (* 21. Februar 1957[1] in Tweng; † 1. Mai 2021[2]) war Hotelier in Obertauern und ehemaliger Bürgermeister (ÖVP) der Lungauer Gemeinde Tweng.

Leben

Friedrich Rigele ist eines von drei Kindern. Sein Vater Klaus Rigele, langjähriger Bürgermeister der Gemeinde Tweng, betrieb mit Gattin Elisabeth schon damals neben der Landwirtschaft eine Privatzimmervermietung. 1978 wurde in Obertauern aus mühevoll Erspartem ein Grundstück zu einem damalig günstigen Preis angeschafft. Hier sollte eine Frühstückspension für die älteste Tochter entstehen, die aber ihre Zukunftspläne änderte. Friedrich, der an der Handelsakademie Tamsweg maturiert hatte, um später bei seinem Onkel das Bankgeschäft zu erlernen, trat an ihre Stelle. Mit nur 22 Jahren und dem Architekten Fritz Hauswirt schuf er ein Hotel und ein Nachtlokal, welches er "Roßhimmel" nannte – in Erinnerung an jenen Reitbetrieb, in dem er sich schon als Schüler etwas Geld verdient hatte.

Um auch die notwendigen gastronomischen Fähigkeiten zu erwerben, arbeitete Friedrich bei Herbert Lürzer, einem Freund des Vaters, im damaligen Gasthaus Kesselspitze und der ersten Lürzeralm als Praktikant bzw. Kellner.

Nach der Eröffnung des Hotels Rigele arbeitete hier die gesamte Familie, Friedrich betrieb im Keller des Hauses 25 Jahre lang eine (inzwischen verpachtete) Diskothek.

1985 lernt Friedrich die damals im Sporthotel Edelweiss angestellte Brigitte kennen. Aus der Ehe gingen die Kinder Fritz Alexander (* 1988) und Thomas Maximilian (* 1995) hervor, die, mittlerweile erwachsen, in der Gastronomie tätig sind.

Nach zahlreichen Erweiterungen und Verbesserungen wurde das Hotel in die Vierstern-Superior-Klasse eingereiht.

Im Jahr 2012 übernahm der ältere Sohn Fritz einen Teil der Unternehmensanteile sowie das à-la-carte-Restaurant "fritz[+]friedrich".

Im Jahr 2014, nach dem Rückzug Bürgermeister Pöllitzers, stellte sich der bereits als Vizebürgermeister erfahrene Rigele der Bürgermeisterwahl. 57,8 % der Wähler gaben ihm gegenüber der FPÖ-Mitbewerberin den Vorzug. Bei der Gemeindevertretungswahl verlor die ÖVP zugleich sechs Prozent der Stimmen und sank auf 60 %.[3]

Im Dezember 2016 erkrankte Rigele so schwer, dass er das Bürgermeister nicht mehr ausüben konnte und Vizebürgermeister Heribert Lürzer für den Rest der Funktionsperiode die Amtsführung übernehmen musste. Er verstarb 2021.

Quellen

  • homepage.rigele.at/index.php/de/geschichtegastgeber.html?aid=-1 (abgerufen am 1. August 2014)

Einzelnachweise

  1. Amtsblatt zur Wiener Zeitung Nr. 239 (10. Dezember 2013), FN 136356z
  2. Parte
  3. SALZBURGWIKI
Zeitfolge