Schlafhauserhaus: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Haus '''Mönchsberg Nr. 5''' ist ein historisches Gebäude in der [[Stadt Salzburg]] am [[Mönchsberg]].
Das '''Schlafhauserhaus''', Mönchsberg Nr. 5, ist ein historisches Gebäude in der [[Stadt Salzburg]] im [[Mönchsbergviertel]] auf dem [[Mönchsberg]].


== Geschichte ==
== Geschichte ==
[[1383]] tauschte Abt Johann des [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Erzstifts St. Peter]] für eine [[Hube]] in [[Niederalm]] von Ulrich Kalosperger das sogenannte ''Schlafhauserhaus'' (auch Stölzelbehausung genannt) und das Weingartlgütl in [[Nonntal]] ein.  
Das Haus stammt im Kern aus der Zeit nach [[1350]]. [[1383]] tauschte [[Otto II. Chalhochsperger|Otto II. Kalosperger]] Abt des [[Benediktinererzabtei St. Peter|Stiftes St. Peter]] für eine [[Hube]] in [[Niederalm]] von Ulrich Kalosperger dieses sogenannte ''Schlafhauserhaus'' (auch Stölzelbehausung genannt) und außerdem das Weingartlgütl in [[Nonntal]] ein.  


[[1442]] waren Margarethe und Friedl Schlafhauser (daher der Hausname) im Besitz des Hauses. Die Familie Schlafhauser besaß es in Folge bis [[1561]]. In diesem Jahr verkauften sie es.
[[1442]] waren Margarethe und Friedl Schlafhauser im Besitz des Hauses. Die Familie Schlafhauser besaß es in der Folge bis [[1561]]. 1558 erwirbt das Haus Virgil Schlafhauser, Halleiner Pfarrer und später sein legitimierter Sohn Stefan samt seinen fünf Geschwistern das Haus. Nach diesen Klerikern ist das Haus benannt. Einer dieser Geschwister war der spätere Halleiner Gesellpriester [[Constantin Schlafhauser]], der zeitweise auch hier gewohnt hatte. In Einklang mit den Lehren Luthers teilte er das Abendmahl in beiderlei Gestalt aus. [[Fürsterzbischof]] [[Johann Jakob Kuen von Belasy|Johann Jakob Kuen-Belasy]] ordnete damals das sofortige Ende dieser "wilden" Ehen an. Schlafhauser, der mit seiner Lebensgefährtin drei Kinder hatte,  wurde auf immerwährende Zeit des Landes verwiesen. Kurzzeitig - auf Wunsch der dortigen Bauern - wieder Pfarrer von Bischofshofen spielte er eine wichtige Rolle im Bauernaufstand von 1564 gemeinsam mit Wilhelm Egger und Hans Steiner.  


Am [[21. August]] [[1682]] erwarb es die [[Hohe Salzburger Landschaft]] und später folgten wieder verschiedene Besitzer.
Am [[21. August]] [[1682]] erwarb es die [[Hohe Salzburger Landschaft]] und später folgten wieder verschiedene Besitzer.


== Quelle ==
== Quellen ==
* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&datum=1930&page=12&size=24 ANNO], [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Dr. [[Adolf Frank]]: ''Der Mönchsberg und seine Baulichkeiten'', Seite 9
* [[Reinhard Medicus|Medicus, Reinhard]]: "[[Salzburgs Stadtberge und Stadtgärten im Wandel der Zeit]]", [[Verlag Anton Pustet]], Salzburg, 2021
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&datum=1930&page=12&size=24 ANNO], [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Dr. [[Adolf Frank]]: ''Der Mönchsberg und seine Baulichkeiten'', Seite 9
 
== Anmerkung ==
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[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
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[[Kategorie:Mönchsberg]]
[[Kategorie:Mönchsberg]]
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
[[Kategorie:Kunst]]
[[Kategorie:Architektur]]
[[Kategorie:Architektur]]
[[Kategorie:Gebäude]]
[[Kategorie:Gebäude]]
[[Kategorie:Gebäude Stadt Salzburg]]
[[Kategorie:Gebäude Stadt Salzburg]]
[[Kategorie:historisches Gebäude]]
[[Kategorie:historisches Gebäude]]