Marienkapelle beim Gschaiderbauern: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Besitzerin Elisabeth Markwan stammt vom Gschaiderbauer ab und ließ an dieser Stelle eine Dankkapelle errichten. Plan und erste Errichtungsarbeiten stammen von ihrem Gatten Stefan aus dem Jahr [[2003]], nach seinem plötzlichen Tod wurde die Kapelle von der Familie und Freunden nach seinen Plänen fertiggestellt. Im September [[2004]] wurde sie durch Weihbischof [[Jakob Mayr]] geweiht.
 
Die Besitzerin Elisabeth Markwan stammt vom Gschaiderbauer ab und ließ an dieser Stelle eine Dankkapelle errichten. Plan und erste Errichtungsarbeiten stammen von ihrem Gatten Stefan aus dem Jahr [[2003]], nach seinem plötzlichen Tod wurde die Kapelle von der Familie und Freunden nach seinen Plänen fertiggestellt. Im September [[2004]] wurde sie durch Weihbischof [[Jakob Mayr]] geweiht.
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Die Kapelle steht an der [[Hallwanger Landesstraße]] kurz unterhalb des Gasthofes Kittl auf der rechten Straßenseite. Die Kapelle wurde über einem rechteckigen (1,8 mal 2,2 m) Grundriss errichtet, ein vorkragendes Pyramidendach mit Holzschindeln schützt sie. Der Dachvorsprung wird von gebauchten Holzsäulen gestützt. Die Oberseite der beiden Brüstungsmauern, der Boden des Nischenraumes und der Fußboden des überdachten Andachtsraumes sind mit [[Untersberger Marmor]] ausgestattet. Die Nischenöffnung wird durch ein Schmiedeeisengitter verschlossen. An der rechten Stirnwand ist ein Weihwassergefäß aus [[Marmor]] befestigt. Vor der Nische steht eine hölzerne Betbank.
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Die Kapelle steht an der [[Hallwanger Landesstraße]] kurz unterhalb des Gasthofes Kittl auf der rechten Straßenseite. Die Kapelle wurde über einem rechteckigen (1,8 mal 2,2 m) Grundriss errichtet, ein vorkragendes Pyramidendach mit [[Holzschindel]]n schützt sie. Der Dachvorsprung wird von gebauchten Holzsäulen gestützt. Die Oberseite der beiden Brüstungsmauern, der Boden des Nischenraumes und der Fußboden des überdachten Andachtsraumes sind mit [[Untersberger Marmor]] ausgestattet. Die Nischenöffnung wird durch ein Schmiedeeisengitter verschlossen. An der rechten Stirnwand ist ein Weihwassergefäß aus [[Marmor]] befestigt. Vor der Nische steht eine hölzerne Betbank.
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An der Rückwand der rundbogigen Nische hängt ein Marienbild aus Familienbesitz. Die hl. Maria mit dem Jesuskind stammt von H. Buchauer aus dem Jahr [[1899]]. In der Nische steht auch eine geschnitzte Statue des heiligen Florian. Die Statue wurde von der [[Freiwillige Feuerwehr Bergheim|FF Bergheim]] in Erinnerung an ihr Mitglied Stefan Markwan zur Einweihung gespendet.  
  
An der Rückwand der rundbogigen Nische hängt ein Marienbild aus Familienbesitz. Die Hl. Maria mit dem Jesuskind stammt von H. Buchauer aus dem Jahr [[1899]]. In der Nische steht auch eine geschnitzte Statue des Heiligen Florian. Die Statue wurde von der [[Freiwillige Feuerwehr Bergheim|FF Bergheim]] in Erinnerung an ihr Mitglied Stefan Markwan zur Einweihung gespendet.
 
 
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[[Kategorie:Katholische Kirche (Bauwerk)]]
 
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[[Kategorie:Kapelle]]
 
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[[Kategorie:Flachgau]]
 

Aktuelle Version vom 26. Dezember 2020, 16:32 Uhr

Die Marienkapelle beim Gschaiderbauern ist eine Kapelle in der Flachgauer Gemeinde Hallwang.

Geschichte

Die Besitzerin Elisabeth Markwan stammt vom Gschaiderbauer ab und ließ an dieser Stelle eine Dankkapelle errichten. Plan und erste Errichtungsarbeiten stammen von ihrem Gatten Stefan aus dem Jahr 2003, nach seinem plötzlichen Tod wurde die Kapelle von der Familie und Freunden nach seinen Plänen fertiggestellt. Im September 2004 wurde sie durch Weihbischof Jakob Mayr geweiht.

Beschreibung

Die Kapelle steht an der Hallwanger Landesstraße kurz unterhalb des Gasthofes Kittl auf der rechten Straßenseite. Die Kapelle wurde über einem rechteckigen (1,8 mal 2,2 m) Grundriss errichtet, ein vorkragendes Pyramidendach mit Holzschindeln schützt sie. Der Dachvorsprung wird von gebauchten Holzsäulen gestützt. Die Oberseite der beiden Brüstungsmauern, der Boden des Nischenraumes und der Fußboden des überdachten Andachtsraumes sind mit Untersberger Marmor ausgestattet. Die Nischenöffnung wird durch ein Schmiedeeisengitter verschlossen. An der rechten Stirnwand ist ein Weihwassergefäß aus Marmor befestigt. Vor der Nische steht eine hölzerne Betbank.

An der Rückwand der rundbogigen Nische hängt ein Marienbild aus Familienbesitz. Die hl. Maria mit dem Jesuskind stammt von H. Buchauer aus dem Jahr 1899. In der Nische steht auch eine geschnitzte Statue des heiligen Florian. Die Statue wurde von der FF Bergheim in Erinnerung an ihr Mitglied Stefan Markwan zur Einweihung gespendet.

Quelle