Portal des ehemaligen Frauensiechenhauses: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 2. März 2023, 14:43 Uhr
Das Portal des ehemaligen Frauensiechenhauses (vulgo Weiberspital) ist ein Eingang im Salzburger Stadtteil Nonntal. Das gesamte Gebäude zählt zu den denkmalgeschützten Objekten in der Stadt.
Geschichte
Das Gebäude beherbergte das genannte "Weiberspital", den Frauentrakt des Erhardspitals für die weiblichen Dienstboten des Salzburger Domkapitels. Es wird bereits 1310 als Siechenhaus erwähnt. Unter Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau erwarb das Domkapitel das Haus und vergrößerte es. Die letzte Erweiterung erfolgte 1685.
Beschreibung
Das Haus Nonntaler Hauptstraße 14 schließt an die Südseite der Stadtpfarrkirche St. Erhard an. Im Inneren steht es mit der Empore der Kirche in Verbindung.
Das Portal des Hauses besteht aus mächtigen Konglomeratblöcken. Seine abgeschrägten Gewände werden oben von einem Flachbogen überwölbt, der mittig einen so genannten Eselsrücken bildet. Die beiden Türblätter sind schmucklos und haben vergitterte und verglaste Oberlichter. Das Portal hat die für die Spätgotik charakteristische Form des Kielbogens. Die beidseitig im Bogenbereich eingearbeiteten kleineren Blöcke lassen vermuten, dass das Portal nachträglich verbreitert worden ist.