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Die beiden Täler erstrecken sich von der Ortschaft [[Sulzau (Neukirchen am Großvenediger)|Sulzau]] auf einer Länge von etwa 13 Kilometer (Obersulzbachtal) und etwa zwölf Kilometer (Untersulzbachtal) gegen den [[Alpenhauptkamm]] der [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] in den [[Zentralalpen]]. Sie gehören zum [[Nationalpark Hohe Tauern]].
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Die beiden Täler erstrecken sich von der Ortschaft [[Sulzau (Neukirchen am Großvenediger)|Sulzau]] auf einer Länge von etwa 13 Kilometer (Obersulzbachtal) und etwa zwölf Kilometer (Untersulzbachtal) gegen den [[Alpenhauptkamm]] der [[Hohen Tauern]] in den [[Zentralalpen]]. Sie gehören zum [[Nationalpark Hohe Tauern]].
  
 
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Der Nationalpark Hohe Tauern schrieb 2019 Geschichte und ist seither den berühmten US-amerikanischen ''Wilderness Areas Yosemite'' und ''Beaver Creek'' gleichzusetzen. Die Sulzbachtäler – mit mehr als 6 700 Hektar, 17 [[Gletscher]]n und 25 Dreitausendern – wurden ein international anerkanntes und geschütztes Wildnisgebiet. Vergeben wird dieses Prädikat unter strengen weltweiten Kriterien von der Weltnaturschutzunion IUCN.   
 
Der Nationalpark Hohe Tauern schrieb 2019 Geschichte und ist seither den berühmten US-amerikanischen ''Wilderness Areas Yosemite'' und ''Beaver Creek'' gleichzusetzen. Die Sulzbachtäler – mit mehr als 6 700 Hektar, 17 [[Gletscher]]n und 25 Dreitausendern – wurden ein international anerkanntes und geschütztes Wildnisgebiet. Vergeben wird dieses Prädikat unter strengen weltweiten Kriterien von der Weltnaturschutzunion IUCN.   
  
Mit Unterstützung des [[Land Salzburg (Verwaltung)|Landes]] und der Europäischen Union kaufte der [[Salzburger Nationalparkfonds]] Flächen im Ober- und Untersulzbachtal als öffentliches Eigentum. Ein Jahr später folgte die Verordnung des Landes zum Sonderschutzgebiet. Jetzt wird die internationale Anerkennung beurkundet, überreicht durch Andrej Sovinc, stellvertretender Vorsitzender der IUCN in Europa.
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Mit Unterstützung des [[Land Salzburg (Verwaltung)|Landes]] und der Europäischen Union kaufte der [[Salzburger Nationalparkfonds]] Flächen im Ober- und Untersulzbachtal als öffentliches Eigentum. Ein Jahr später folgte die Verordnung des Landes zum Sonderschutzgebiet. [[2020]] wurde die internationale Anerkennung beurkundet, überreicht durch Andrej Sovinc, stellvertretender Vorsitzender der IUCN in Europa.
  
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Aktuelle Version vom 5. November 2021, 20:53 Uhr

Obersulzbachtal von der Postalm
Wildnisgebiet Sulzbachtäler.
2020: Weltnaturschutzunion IUCN Urkundenübergabe.

Die beiden Sulzbachtäler, das Obersulzbach- und das Untersulzbachtal, befinden sich im südlichen Gebiet der Oberpinzgauer Marktgemeinde Neukirchen am Großvenediger.

Geografie

Die beiden Täler erstrecken sich von der Ortschaft Sulzau auf einer Länge von etwa 13 Kilometer (Obersulzbachtal) und etwa zwölf Kilometer (Untersulzbachtal) gegen den Alpenhauptkamm der Hohen Tauern in den Zentralalpen. Sie gehören zum Nationalpark Hohe Tauern.

Welt-Wildnisgebiet

Der Nationalpark Hohe Tauern schrieb 2019 Geschichte und ist seither den berühmten US-amerikanischen Wilderness Areas Yosemite und Beaver Creek gleichzusetzen. Die Sulzbachtäler – mit mehr als 6 700 Hektar, 17 Gletschern und 25 Dreitausendern – wurden ein international anerkanntes und geschütztes Wildnisgebiet. Vergeben wird dieses Prädikat unter strengen weltweiten Kriterien von der Weltnaturschutzunion IUCN.

Mit Unterstützung des Landes und der Europäischen Union kaufte der Salzburger Nationalparkfonds Flächen im Ober- und Untersulzbachtal als öffentliches Eigentum. Ein Jahr später folgte die Verordnung des Landes zum Sonderschutzgebiet. 2020 wurde die internationale Anerkennung beurkundet, überreicht durch Andrej Sovinc, stellvertretender Vorsitzender der IUCN in Europa.

Video

Nationalpark-Landesrätin Maria Hutter, 32 sek Video

Daten und Fakten zu den Sulzbachtälern

  • 6 728 Hektar Wildnisgebiet Sulzbachtäler
  • 25 Dreitausender-Gipfel
  • 17 Gletscher
  • Elf Kilometer Ost-West-Erstreckung
  • 13 Kilometer Nord-Süd-Erstreckung
  • 2016 Grundankauf durch den Salzburger Nationalparkfonds
  • 2017 Verordnung Sonderschutzgebiet Wildnisgebiet Sulzbachtäler in Kraft

Quelle

Tauerntäler südlich der Salzach