Altstadt von Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Bild:Altstadt_1.jpg|thumb|300px|Die Salzburger Altstadt vom [[Kapuzinerberg]] aus gesehen.]]
{{Dieser Artikel|gibt einen Überblick über die '''Salzburger Altstadtteile''' und behandelt im Detail die '''Altstadt am linken Salzachufer'''. Der Altstadtteil am rechten Salzachufer wird im Artikel [[Altstadt (rechtes Salzachufer)]] behandelt.}}
[[Bild:Salzburg grosse Panorama.jpg|thumb|300px|Die Salzburger Altstadt vom [[Mönchsberg]] aus gesehen.]]
{| cellpadding="2" style="float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;"
[[Bild:Altstadt_s.jpg|thumb|300px|Blick vom [[Kapuzinerberg]] auf den südlichen Teil der Salzburger Altstadt]]
! colspan="2" | Stadtteilbild
[[Bild:Altstadt_Festspielbezirk.jpg|thumb|300px|der [[Festspielbezirk]] in der Salzburger [[Altstadt]]: links, die "dunkle" Gasse ist die [[Getreidegasse]], es folgt rechts der [[Universitätsplatz]] mit [[Universitätskirche]], davor die [[Alte Universität]], dann die [[Hofstallgasse]] und schließlich ganz rechts [[Haus für Mozart]] (Hintergrund) mit [[Felsenreitschule]] und davor das [[Großes Festspielhaus|Große Festspielhaus]]]]Die '''Altstadt von Salzburg''' umfasst den historischen Innenstadtkern von [[Salzburg]].  
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| colspan="2" | [[Datei:Salzburg Altstadt Kaiviertel Gerald Lehner 03 Juni 2023.jpg|thumb|center|300px|Blick auf die Altstadt.]]  
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! colspan="2" | Stadtteilkarte
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| colspan="2" | [[Bild:Salzburger Altstadt Plan.jpg|280px|Die Salzburger Altstadt.]]
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! colspan="2" | Daten der gesamten Altstadt (2021)<ref>''Wohnen in Salzburg Stadt &amp; Umgebung 2021'', Herausgeber Team Rauscher Immobilien GmbH</ref>
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| Fläche: || 2,37 km² (3,6 %)<ref>Anteil an der gesamten Stadtfläche</ref>
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| Einwohner: || 4&nbsp;265 (2,75 %)<ref>Anteil an der gesamten Stadtbevölkerung</ref>
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| Einwohner pro km²: || 1&nbsp;800
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| Haltestelle<br />öffentlicher Verkehr: || 28
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| Radwege: || 7,3 km
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| Nahversorger: || 29
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| Altersverteilung: ||7,6 % bis 14 Jahre<br /> 12,7 % 15–24 Jahre<br />'''36,3''' % 25–44 Jahre<br />26,2 % 45–64 Jahre<br />17,0 % ab 65 Jahre<br />
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| Wohnungsgrößen: ||'''23,8''' unter 45 m²<br /> 19,5 % 45–59 m²<br /> 14,7 % 60–75 m²<br />14,1 % 75–90 m��<br />14,6 % 90–120 m²<br />6,4 % 120–150 m²<br /> 6,9% über 150 m³
|-
! colspan="2" | Kaufpreise €/m²(2021)
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| Wohnungen neu : || 7.213–9.917
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| Wohnungen gebraucht: || 5.098–8.600
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| Wohnungen<br />Miete €/m²: || 11,6–19,4
|}
Die '''Altstadt von Salzburg''' umfasst die an beiden Flussufern, rechts und links der [[Salzach]] gelegene historische Altstadt<ref>vergleiche: älteste Ansicht von Salzburg um 1460, [[Schedelsche Weltchronik]]</ref> der [[Stadt Salzburg|Landeshauptstadt Salzburg]] zwischen dem [[Mönchsberg]] und dem [[Kapuzinerberg]].


==Allgemeines==
== Geografie ==
[[Bild:Stadtteil_altstadt.jpg|thumb|left|400px|Die Salzburger Altstadt]]Als ''Altstadt'' von Salzburg wird vor allem das Gebiet links der [[Salzach]] zwischen dem [[Klausentor]] im Nordwesten, dem [[Mönchsberg]], der die Altstadt im Süden und Südwesten umschließt und dem [[Rudolfsplatz]] im Osten bezeichnet. Im Norden bot einst der [[Müllner Hügel]] mit der alten Vorstadt [[Mülln]] eine höhere strategische Sicherheit. Auf diese Weise von drei Seiten durch [[Salzburger Stadtberge|Berge]] geschützt wird die Altstadt im Osten durch den Flusslauf der [[Salzach]] begrenzt. Der südlichste Teil der Altstadt um die [[Kaigasse]] wird allgemein als [[Kaiviertel]] bezeichnet. In der Altstadt leben gut 2000 Bewohner.
[[Datei:Hohensalzburg-mw 2.jpg|thumb|Die Altstadt vom [[Müllnersteg]] gesehen.]]
Die orographisch links der Salzach ist das Kerngebiet der Altstadt. Die linke Altstadt hat in etwa eine Breite von 400 Metern in Nord-Süd-Richtung und eine Länge von etwa 1&nbsp;300 Metern in West-Ost-Richtung. Ihr Gebiet umfasst eine Fläche von etwa 34 Hektar und befindet sich auf einer mittleren Höhe von 424 [[m ü. A.]] ([[Residenzplatz]]).  


Außerdem gehört auch noch die [[Steingasse]] am rechten [[Salzach]]ufer zwischen [[Äußerer Stein]] und [[Platzl]] zur erweiterten Altstadt, da diese Gasse schon seit dem [[Mittelalter]] eine Einfahrtsstraße für Salzburg darstellte. Diese vergleichsweise kleinen Teile der historischen Altstadt, die auf der rechten Seiten der Salzach liegen, sind hier unter dem Begriff [[Neustadt]] beschrieben.
Die linke Altstadt erstreckt sich vom [[Klausentor]] im Westen und dem [[Rudolfsplatz]] im Osten, sowie dem Flusslauf der [[Salzach]] im Norden und dem Mönchsberg im Süden. Diese besondere Lage bot eine sehr hohe strategische Sicherheit. Im Nordwesten bot der [[Müllner Hügel]] mit der alten Vorstadt [[Mülln]] eine gute Möglichkeit, den Zugang zu kontrollieren. Der Mönchsberg, einer der [[Salzburger Stadtberge]], bildet an drei Seiten einen unüberwindlichen natürlichen Schutzwall. An der vierte Seite liegt die Salzach als natürliche Grenze, die auch leicht zu schützen war.


====UNESCO Weltkulturerbe====
Vom [[Almkanal]] führen vom [[Stiftsarm]] mehrere Seitenkanäle durch die Altstadt, ebenso wie der [[Neutorarm]], der vom [[Müllner Arm]] des Almkanals abzweigt.
Der Altstadt der Stadt Salzburg (einschließlich [[Festungsberg]], [[Mönchsberg]], Inneres [[Nonntal]], [[Neustadt]] mit Innerer Rechtsstadt und [[Kapuzinerberg]]) wurde am [[7. Dezember]] [[1996]] von der UNESCO die Auszeichnung [[Weltkulturerbe]] verliehen. Diese Auszeichnung erfolgte u.a. mit der folgenden Begründung:


"''Als geistliches Zentrum Mitteleuropas reicht die Bedeutung der ehemaligen fürsterzbischöflichen Residenzstadt Salzburg bis in die Frühzeit der abendländischen Kultur zurück. Der Bischofssitz, das älteste kontinuierlich bestehende [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum]] nördlich der Alpen, der Dom und die ebenfalls in die karolingische Zeit zurückgehenden, bis heute in lebendige Tradition erhaltenen Klöster von [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] und [[Stift Nonnberg|Nonnberg]] bilden die Kern, von der die bauliche Entwicklung der in ihrer historischen Konzeption und Substanz wohlerhaltenen Stadt ausging. Die [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischöfe]] beschäftigten durch alle Jahrhunderte bedeutende Künstler ihrer Zeit. Ein lebendiges Ineinander vielfältiger mittelalterlicher und barocker Baudenkmale fügt sich in der Altstadt zu einem einzigartigen, von der [[Festung Hohensalzburg]] dominierten städtebaulichen Ensemble zusammen. Unter der eindrucksvollen Silhouette der Türme und Kuppeln der vielen Kirchen reihen sich die geschlossenen Fassadenprospekte der Bürgerhäuser an den Plätzen und verwinkelten Gassen links und rechts der Salzach. Die mit dem Genius Loci Wolfgang Amadeus Mozart verbunden Musik- und [[Salzburger Festspiele|Festspieltradition]] gehört mit zum besonderen Flair dieses unikalen Stadtdenkmales."
== Bevölkerung ==
In der Altstadt leben 4&nbsp;235 Bewohner.<ref>Quelle ''Wohnen in der Stadt Salzburg'', Marktbericht 2019, Herausgeber [[Team Rauscher Immobilien GmbH]], 2019</ref> Im [[18. Jahrhundert]] lebten in der historischen Altstadt beider Uferseiten noch etwa 15&nbsp;000 Menschen.  


Nachstehend finden Sie eine Kurzübersicht der Gebäude, Plätze und Kirchen in der Altstadt, die mit Links auf weiterführende Beschreibungen führen. Die Videos wurden gemeinsam mit Fremdenführerin Bärbel Schalber gestaltet.
== UNESCO Weltkulturerbe ==
[[Datei:Salzburg Kapitelplatz Altstadt Kapuzinerberg.jpg|thumb|In der Bildmitte der [[Dom zu den Hll. Rupert und Virgil]], rechts davon die [[Neue Residenz]] und darunter die [[Kanonikalhaus|Kanonikalhäuser]]. Im oberen Bildteil sieht man den [[Kapuzinerberg]] mit dem [[Kapuzinerkloster Salzburg|Kapuzinerkloster]].]]
Der Altstadt der Stadt Salzburg (einschließlich [[Festungsberg]], Mönchsberg, [[Inneres Nonntal]], [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechtsseitige Altstadt]] und [[Kapuzinerberg]]) wurde am [[7. Dezember]] [[1996]] von der [[UNESCO]] die Auszeichnung [[Weltkulturerbe]] verliehen. Diese Auszeichnung erfolgte u. a. mit der folgenden Begründung:


==Die Viertel der Altstadt==
"Als geistliches Zentrum Mitteleuropas reicht die Bedeutung der ehemaligen fürsterzbischöflichen Residenzstadt Salzburg bis in die Frühzeit der abendländischen Kultur zurück. Der Bischofssitz, das älteste kontinuierlich bestehende [[Erzbistum Salzburg|Erzbistum]] nördlich der [[Alpen]], der [[Dom]] und die ebenfalls in die karolingische Zeit zurückgehenden, bis heute in lebendige Tradition erhaltenen Klöster von [[Erzabtei St. Peter|St. Peter]] und [[Benediktinerinnenabtei Nonnberg|Nonnberg]] bilden die Kern, von der die bauliche Entwicklung der in ihrer historischen Konzeption und Substanz wohl erhaltenen Stadt ausging. Die [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischöfe]] beschäftigten durch alle Jahrhunderte bedeutende Künstler ihrer Zeit. Ein lebendiges Ineinander vielfältiger [[Mittelalter|mittelalterlicher]] und[[barock]]er Baudenkmale fügt sich in der Altstadt zu einem einzigartigen, von der [[Festung Hohensalzburg]] dominierten städtebaulichen Ensemble zusammen. Unter der eindrucksvollen Silhouette der Türme und Kuppeln der vielen Kirchen reihen sich die geschlossenen Fassadenprospekte der [[Bürgerstadt|Bürgerhäuser]] an den Plätzen und verwinkelten Gassen links und rechts der Salzach. Die mit dem Genius Loci [[Wolfgang Amadé Mozart]] verbunden Musik- und [[Salzburger Festspiele|Festspieltradition]] gehört mit zum besonderen Flair dieses unikalen Stadtdenkmales."
Historisch gesehen, kann man die Altstadt in eine [[Fürstenstadt]] und in eine [[Bürgerstadt]] unterteilen, die auch über Jahrhunderte strikt getrennt waren. Heute spricht man nur mehr von einem eigenen [[Festspielbezirk]] und [[St.-Peter-Bezirk]].


== Die Kirchen der Altstadt ==
Eine [[Altstadtkommission]] wacht darüber, dass alle baulichen Veränderungen im Einklang mit diesem Titel Weltkulturerbe stehen.
[[Bild:Salzburg_Altstadt.jpg|thumb|300px|Kirchen-"Landschaft" in der Salzburger Altstadt]]


=== Salzburger Dom ===  
== Viertel der Altstadt ==
: ''Hauptartikel: [[Salzburger Dom]]''
Historisch kann man die Altstadt wegen der Grundbesitzverhältnisse in eine [[Fürstenstadt]], eine [[Mönchsstadt]] und eine [[Bürgerstadt]] unterteilen, die über Jahrhunderte streng getrennt waren. Heute unterscheidet man auch das [[Kaiviertel]], den [[St.-Peter-Bezirk]] und den [[Festspielbezirk]].
Das zentrale kirchliche Gebäude der Stadt Salzburg ist der den Heiligen [[Rupert von Worms|Rupert]] und [[Virgil]] geweihte Salzburger Dom. Der älteste Vorgängerbau des heutigen Domes wurde von [[767]] bis [[774]] unter Bischof Virgil errichtet, der mit seinen drei Kirchenschiffen einer der größten Kirchenbauten des [[8. Jahrhundert]]s war.  


Als der Dom bei einem Brand [[1598]] schwer beschädigt wurde, ließ Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] ihn abreißen um einen noch größeren zu bauen. Sein Nachfolger [[Markus Sittikus von Hohenems|Markus Sittikus]] entfernte aber die fertiggestellten ersten Fundamente und begann mit einem kleineren Dombauwerk. Dieser Dombau (von Dombaumeister [[Santino Solari]] geplant) konnte  [[1628]] unter [[Paris Graf von Lodron|Paris Lodron]] eingeweiht werden.
== Bauwerke ==
:''Hauptartikel [[Denkmalgeschützte Objekte in der Salzburger Altstadt]]''
:''Hauptartikel [[Kapellen und Kirchen in der Salzburger Altstadt]]
:''Hauptartikel [[Kleindenkmäler und Kunstwerke in der Salzburger Altstadt]]


=== Kirche St. Peter ===
[[Bild:Salzburg_UNESCO_Weltkulturerbe_2010.jpg|thumb|Salzburg, UNESCO-[[Weltkulturerbe]], gesehen vom [[Kapuzinerberg]].]]
: ''Hauptartikel: [[Erzstift St. Peter]]''
[[Bild:Altstadt_1.jpg|thumb|Die Salzburger Altstadt vom [[Kapuzinerberg]] aus gesehen.]]
Die erste Klosterkirche von St. Peter wurde um [[696]] errichtet, als [[Rupert von Worms|Rupert]] (Hruodpert) die dortige wohl seit der Spätantike weiterlebende romanische Klostergemeinschaft erneuerte. Die heutige Kirche geht im Kern auf einen Bau zurück, der [[1125]] bis [[1143]] erbaut wurde. Der mächtige Kirchturm, der um 1400 romanisierend erhöht wurde, stammt im Kern aus dem [[9. Jahrhundert]].  
[[Datei:Festung Hohensalzburg Nonnberg Altstadt Februar 02 2020.jpg|thumb|Die Altstadt von Süden mit der [[Festung Hohensalzburg]] und im Vordergrund [[Nonntal]].]]
[[Datei:Altstadt von Süden mit Festung Hohensalzburg und Nonnberg.jpg|thumb|Die Altstadt von Süden mit Festung Hohensalzburg und [[Nonnberg]], Sommer 2022.]]


=== Kirche St. Michael ===
=== Kirchen der Altstadt ===
: ''Hauptartikel: [[Kirche St. Michael]]''
[[Datei:Altstadt Salzburg Herbst.jpg|thumb|herbstlicher Blick vom [[Mönchsberg]] auf die Altstadt von Salzburg: in der Mitte die [[Franziskanerkirche]], dahinter der [[Salzburger Dom]], rechts von der Franziskanerkirche das [[Franziskanerkloster]] (ehemals [[Petersfrauen]])]]
Die Kirche zu Ehren des Erzengels Michael ist die älteste Pfarrkirche der Stadt Salzburg.
:''Hauptartikel [[Kapellen und Kirchen in der Stadt Salzburg]]


=== Klosterkirche Nonnberg Mariae Himmelfahrt ===
==== Salzburger Dom ====  
: ''Hauptartikel: [[Stift Nonnberg]]''
: ''Hauptartikel [[Salzburger Dom]]  
Um [[715]] gründete Hruodpert ([[Rupert von Worms|Rupert]]) am [[Nonnberg]] das Benediktinenstift Nonnberg (heute das weltweit älteste christliche Frauenkloster mit ununterbrochener Tradition), Ruperts Nichte [[Erentrudis]] war die erste Äbtissin.  
Das zentrale kirchliche Gebäude der Stadt Salzburg ist der den Heiligen [[Rupert von Salzburg|Rupert]] und [[Virgil]] geweihte Salzburger Dom. Der älteste Vorgängerbau des heutigen Domes wurde von [[767]] bis [[774]] unter Bischof Virgil errichtet, der mit seinen drei Kirchenschiffen einer der größten Kirchenbauten des [[8. Jahrhundert]]s war.  


=== Bürgerspitalskirche St. Blasius ===
Als der Dom bei einem [[Brände Salzburger Dom|Brand]] [[1598]] schwer beschädigt wurde, ließ Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] ihn abreißen, um einen noch größeren zu bauen. Sein Nachfolger [[Markus Sittikus von Hohenems|Markus Sittikus]] entfernte aber die fertig gestellten ersten Fundamente und begann mit einem kleineren Dombauwerk. Dieser (heutige) Dom, von Dombaumeister [[Santino Solari]] geplant, konnte [[1628]] unter [[Paris Graf von Lodron|Paris Lodron]] eingeweiht werden.  
: ''Hauptartikel: [[Bürgerspitalskirche St. Blasius]]''
[[Bild:Blasius_2.jpg|thumb|300px|[[Bürgerspitalskirche St. Blasius]]]]
Schon die Admonter Mönche bauten hier auf ihrem Grund eine erste Kapelle die ihrem Schutzpatron, dem Heiligen Blasius geweiht war. Erzbischof [[Friedrich III. von Leibnitz]] ließ nach erfolgtem Grundtausch mit den Mönchen hier [[1327]] ein [[Armen- und Krankenfürsorge (historisch)|Spital für kranke, alte und sieche Bürger der Stadt]] errichtet, wo zumindest eine Grundversorgung und eine Betreuung sichergestellt werden sollte. [[1330]] wurde für das neue Spital der in Grundzügen bis heute erhaltene dreischiffige Kirchenbau mit seinem Kreuzrippengewölbe geschaffen.


=== Franziskanerkirche Zu Unserer Lieben Frau===
==== Stiftskirche St. Peter ====
: ''Hauptartikel: [[Franziskanerkirche]]''
: ''Hauptartikel [[Stiftskirche St. Peter]]  
Die erste Kirche ist vermutlich älter als der Dombau des Heiligen [[Virgil]]. Sie war dabei ursprünglich Tauf- und Synodalkirche der Stadt. Zwischen [[1130]] und [[1583]] war sie zudem Klosterkirche der [[Petersfrauen]]. Von [[1189]] bis [[1635]] ist sie Pfarrkirche der Stadt (vorher war dies die [[Kirche St. Michael]], nachher der Dom). Eine neue Weihe der Kirche im Jahr [[1223]] lässt auf einen damals eben fertig gestellten Neubau schließen. Die heutige Kirche dürfte im Langhausbereich aber bereits ins [[12. Jahrhundert]] zurückreichen.  
Die erste Klosterkirche von St. Peter wurde um [[696]] errichtet, als Rupert von Worms (Hruodpert) die dortige wohl seit der Spätantike weiterlebende [[Romanik|romanische]] Klostergemeinschaft erneuerte. Die heutige Kirche geht im Kern auf einen Bau zurück, der [[1125]] bis [[1143]] erbaut wurde. Der mächtige Kirchturm, der um 1400 romanisierend erhöht wurde, stammt im Kern aus dem [[9. Jahrhundert]].


=== Kollegienkirche (Universitätskirche) ===
==== Filialkirche zum hl. Michael ====
: ''Hauptartikel: [[Kollegienkirche]]''
: ''Hauptartikel [[Filialkirche zum hl. Michael]]  
[[Bild:Universitaetskirche_2.jpg|thumb|300px|Die [[Kollegienkirche]] vom [[Kapuzinerberg]] aus gesehen.]]
Die Filialkirche zum hl. Michael am [[Mozartplatz (Stadt Salzburg)|Mozartplatz]] ist die älteste Pfarrkirche der Stadt Salzburg.
Erzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]], der „Stifter“, setzte gegen manche Widerstände den lang geplanten Kirchenbau um. Der Architekt der [[Kollegienkirche]] war dabei Johann [[Fischer von Erlach]]. Die Kirche ist heute der bedeutendste Kirchenbau der Stadt Salzburg neben dem [[Salzburger Dom|Dom]], ein Hauptwerk des Barockarchitekten Erlach und ein Kirchenbau von internationalem Rang.


=== Kajetanerkirche St. Maximilian ===
==== Kirche Mariae Himmelfahrt der Benediktinerinnenabtei Nonnberg ====
: ''Hauptartikel: [[Kajetanerkirche]]''
: ''Hauptartikel [[Kirche Mariae Himmelfahrt (Abtei Nonnberg)|Kirche Mariae Himmelfahrt]]  
Als kirchlicher Ort ist die heutige Kajetanerkirche mit dem angeschlossenen [[Krankenhaus der Barmherzigen Brüder]], nächst dem alten Stadttor (Inneres [[Nonntalertor]], Inneres Erentrudistor) gelegen, sehr alt. Urkundlich stand hier schon [[1150]] eine Kirche und ein [[Armen- und Krankenfürsorge (historisch)|Spital]]. Hier befand sich aber auch das [[Salzburger Badehäuser|Raplbad]], in dem der Arzt Bombastus Theophrastus von Hohenheim, genannt [[Paracelsus]] wirkte. Im Jahr [[1684]] erfolgte durch Erzbischof [[Max Gandolf von Kuenburg]] die Stiftung eines Priesterseminars unter Leitung der Theatiner (allgemein nach ihrem Gründer Kajetaner genannt).
Um [[715]] gründete Hruodpert (Rupert von Worms) am [[Nonnberg]] die [[Benediktinerinnenabtei Nonnberg]], das heute weltweit älteste christliche Frauenkloster mit ununterbrochener Tradition. Ruperts Nichte [[Erentrudis]] war die erste [[Äbtissin vom Nonnberg|Äbtissin]].  


=== Ursulinenkirche St. Markus ===
==== Bürgerspitalskirche St. Blasius ====
: ''Hauptartikel: [[Ursulinenkirche St. Markus]]''
: ''Hauptartikel [[Bürgerspitalskirche St. Blasius]]  
[[Bild:Markuskirche 1.JPG|thumb|300px|Die Markuskirche in der [[Altstadt]]]]
[[Bild:Blasius_2.jpg|thumb|[[Bürgerspitalskirche St. Blasius]]]]
Dem Erzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] waren als Landesfürsten soziale Aufgaben stets wichtig. So berief er [[1695]] zur besseren Bildung der weiblichen Jugend die [[Ursulinen]] nach Salzburg, die zuerst außerhalb der Stadt im heutigen [[Schloss Arenberg]] untergebracht wurde, bald aber stadtnahe zum [[Klausentor]] hin übersiedelte. [[1699]] wurde hier daher der Grundstein für das [[Ursulinenkloster]] und die angeschlossene Kirche St. Markus gelegt.
Schon die [[Benediktinerstift Admont|Admonter]] Mönche bauten hier auf ihrem Grund eine erste Kapelle, die ihrem Schutzpatron, dem heiligen Blasius geweiht war. Erzbischof [[Friedrich III. von Leibnitz]] ließ nach erfolgtem Grundtausch mit den Mönchen hier [[1327]] ein [[Armen- und Krankenfürsorge (historisch)|Spital für kranke, alte und sieche Bürger der Stadt]] errichten, wo zumindest eine Grundversorgung und eine Betreuung sichergestellt werden sollte. [[1330]] wurde für das neue Spital der in Grundzügen bis heute erhaltene dreischiffige Kirchenbau mit seinem Kreuzrippengewölbe geschaffen.


Das Kloster der Ursulinen mit seinem angeschlossenen [[Privatgymnasium St. Ursula]] wurde [[1957]] nach [[Glasenbach]] hin verlegt, die ehemaligen Klosterräume werden seit [[1959]] weitgehend vom Naturkundemuseum [[Haus der Natur]] genutzt.
==== Franziskanerkirche Zu Unserer Lieben Frau ====
: ''Hauptartikel [[Franziskanerkirche Zu Unserer Lieben Frau]]
Die erste Kirche ist vermutlich älter als der [[Salzburger_Dom#Virgilianische_Dom|Dombau]] des hl. [[Virgil]]. Sie war dabei ursprünglich Tauf- und Synodalkirche der Stadt. Zwischen [[1130]] und [[1583]] war sie zudem Klosterkirche der [[Petersfrauen]]. Von [[1189]] bis [[1635]] wurde sie Pfarrkirche der Stadt (vorher war dies die Filialkirche zum hl. Michael, nachher der Dom). Eine neue Weihe der Kirche im Jahr [[1223]] lässt auf einen damals eben fertig gestellten Neubau schließen. Die heutige Kirche dürfte im Langhausbereich aber bereits ins [[12. Jahrhundert]] zurückreichen.


== Sehenswerte historische Profanbauten ==
==== Kollegienkirche (Universitätskirche) ====
=== Alte Salzburger Residenz ===
: ''Hauptartikel [[Kollegienkirche]]  
: ''Hauptartikel: [[Alte Residenz]]''
[[Bild:Universitaetskirche_2.jpg|thumb|Die [[Kollegienkirche]] vom [[Kapuzinerberg]] aus gesehen.]]
Die ''Alte Residenz'' ist die historische fürsterzbischöfliche Palastanlage. Sie liegt zwischen dem heutigen [[Residenzplatz]] und der heutigen [[Sigmund-Haffner-Gasse]] und ist erstmals um [[1120]] urkundlich nachgewiesen. Neubauten erfolgten vor allem im [[15. Jahrhundert|15.]] und [[16. Jahrhundert]], vor allem unter Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]].
Fürsterzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]], der Stifter der Kirche, setzte gegen manche Widerstände den lang geplanten Kirchenbau um. Der Architekt der Kollegienkirche war Johann [[Fischer von Erlach]]. Die Kirche ist heute der bedeutendste Kirchenbau der Stadt Salzburg neben dem Salzburger Dom, ein Hauptwerk des Barockarchitekten Erlach und ein Kirchenbau von internationalem Rang.


=== Neue Salzburger Residenz ===
==== Kajetanerkirche St. Maximilian ====
: ''Hauptartikel: [[Neue Residenz]]''
: ''Hauptartikel [[Kajetanerkirche St. Maximilian]]  
Die ''Neue Residenz'' errichtete [[Wolf Dietrich von Raitenau]] um [[1600]]. Erzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] ließ [[1786]] das dortige [[Zeughaus]] räumen und großteils zu Verwaltungsräumen umbauen.  
Als kirchlicher Ort ist die heutige Kajetanerkirche mit dem angeschlossenen [[Krankenhaus der Barmherzigen Brüder]], nächst dem ehemaligen, heute nicht mehr bestehenden [[Salzburger Stadttore|Stadttor]] (Inneres [[Nonntalertor]], Inneres Erentrudistor) gelegen, sehr alt. Urkundlich stand hier schon [[1150]] eine Kirche und ein [[Armen- und Krankenfürsorge (historisch)|Spital]]. In ihrer Nähe befand sich aber auch das [[Salzburger Badehäuser|Raplbad]], in dem der Arzt [[Theophrast von Hohenheim]], genannt Paracelsus, wirkte. Im Jahr [[1684]] erfolgte durch Fürsterzbischof [[Max Gandolf von Kuenburg]] die Stiftung eines Priesterseminars unter Leitung der Theatiner (allgemein nach ihrem Gründer Kajetaner genannt).


Seit 2007 befindet sich in der Neuen Residenz das [[Salzburg Museum]]. Hier ist auch das bekannte [[Panorama Museum|Sattler-Panorama]] zu bewundern, das [[Johann Michael Sattler]] mit Hilfe von [[Friedrich Loos]] (Landschaft) und [[Johann Schindler]] (Figuren) malte.
==== Ursulinenkirche St. Markus ====
: ''Hauptartikel [[Ursulinenkirche St. Markus]]
[[Bild:Markuskirche 1.JPG|thumb|Die Markuskirche in der Altstadt]]
Dem Fürsterzbischof Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein waren als Landesfürsten soziale Aufgaben stets wichtig. So berief er [[1695]] zur besseren Bildung der weiblichen Jugend die [[Ursulinen]] nach Salzburg, die zuerst außerhalb der Stadt im heutigen [[Schloss Arenberg]] (früher [[Schloss Bürgelstein]]) untergebracht wurde, bald aber stadtnahe zum [[Klausentor]] hin übersiedelte. [[1699]] wurde hier daher der Grundstein für das [[Ursulinenkloster Stadt Salzburg|Ursulinenkloster]] und die angeschlossene Kirche St. Markus gelegt.  


Für das [[Glockenspiel]] wurde der von Wolf Dietrich von Raitenau dem Bau vorgesetzte, ursprünglich fünfgeschossige Turm um [[1701]] aufgestockt.
Das Kloster der Ursulinen mit seinem angeschlossenen [[Privatgymnasium St. Ursula]] wurde [[1957]] nach [[Aigen]]-[[Glas]] verlegt, die ehemaligen Klosterräume werden seit [[1959]] weitgehend vom Naturkundemuseum [[Haus der Natur]] genutzt.


=== Alte Universität mit Saecellum und Großer Aula===
=== Historische Profanbauten ===
: ''Hauptartikel: [[Alte Universität]]''
[[Datei:Salzburg Altstadt Festung Hohensalzburg um 1875.jpg|thumb|Blick vom [[Kapuzinerberg]] auf die Altstadt und die [[Festung Hohensalzburg]] um 1875.]]
Der äußerlich schlichte Bau der Alten Universität wurde [[1618]] begonnen, als [[Markus Sittikus von Hohenems]] den Vorläufer der Universität, das erste Salzburger Gymnasium gründete. Damals entstand auch die dem Heiligen Borromäus geweihte Kapelle des ''Saecellum''.  
[[Datei:Salzburg Altstadt Festung Hohensalzburg 1933.jpg|thumb|Die Altstadt mit der Festung Hohensalzburg 1933.]]
[[Datei:Altstadt Salzburg 1957 Hohensalzburg Nonnberg Nonntal.jpg|thumb|Die Altstadt mit der Festung Hohensalzburg 1952.]]


[[1627]] begann unter der Leitung [[Santino Solari]]s der Ausbau des Gebäudes für die [[1623]] begründete neue Benediktineruniversität. Nach [[1630]] wurde der Nordflügel mit der [[Große Aula|Großen Aula]] erbaut, [[1652]] bis [[1655]] der Bau des Südflügels.
==== Alte Salzburger Residenz ====
: ''Hauptartikel [[Alte Residenz]]  
Die ''Alte Residenz'' ist die historische fürsterzbischöfliche Palastanlage. Sie liegt zwischen dem heutigen [[Residenzplatz]], dem [[Alter Markt|Alten Markt]], der heutigen [[Sigmund-Haffner-Gasse]] und dem [[Domplatz]]. Sie ist erstmals um [[1120]] urkundlich nachgewiesen. Neubauten erfolgten vor allem im [[15. Jahrhundert|15.]] und [[16. Jahrhundert]], vor allem unter Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau.


=== Rathaus ===
==== Neue Salzburger Residenz ====
: ''Hauptartikel: [[Salzburger Rathaus]]''
: ''Hauptartikel [[Neue Residenz]]  
Das Rathaus ist heute ein viergeschossiger Bau mit Rokokofassade und einem Stadtbild prägenden charakteristischem kleinen Turm. Es wurde im [[14. Jahrhundert]] als Wohnhaus des Patriziergeschlechtes der [[Keutzl]] (''Keutzlturm'') genutzt und wurde [[1407]] von der Stadtgemeinde erworben. Unter Erzbischof [[Markus Sittikus von Hohenems|Markus Sittikus]] von [[1616]] bis [[1618]] vollständig umgebaut. Die heutige Rokokofassade kam [[1772]] hinzu.
Die ''Neue Residenz'' errichtete Wolf Dietrich von Raitenau um [[1600]]. Fürsterzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] ließ [[1786]] das dortige Zeughaus<ref>[[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke]]</ref> räumen und größtenteils zu Verwaltungsräumen umbauen. Seit 2007 befindet sich in der Neuen Residenz das [[Salzburg Museum]]. Hier ist auch das bekannte [[Panorama Museum|Sattler-Panorama]] zu bewundern, das [[Johann Michael Sattler]] mit Hilfe von [[Friedrich Loos]] (Landschaft) und [[Johann Schindler]] (Figuren) malte. Im Gebäudekomplex ist auch das [[Salzburger Heimatwerk]] untergebracht.


Heute ist das Gebäude im Erdgeschoß von Geschäften, sonst aber von [[Magistrag Salzburg|Magistratsabteilungen]] genutzt. Die regelmäßigen Sitzungen des [[Salzburger Gemeinderat|Gemeinderates der Stadt Salzburg finden hier im Großen Saal im zweiten Stock statt.  
Für das [[Salzburger Glockenspiel]] wurde der von Wolf Dietrich von Raitenau dem Bau vorgesetzte, ursprünglich fünfgeschossige Turm um [[1701]] aufgestockt.
 
==== Alte Universität mit Sacellum und Großer Aula====
: ''Hauptartikel [[Alte Universität]]
Der äußerlich schlichte Bau der alten [[Benediktineruniversität]] wurde [[1618]] begonnen, als [[Markus Sittikus von Hohenems]] den Vorläufer der [[Universität Salzburg]], das erste Salzburger [[Geschichte des Benediktiner-, Staats- und Akademischen Gymnasiums|Benediktinergymnasium]] gründete. Damals entstand auch die dem hl. Borromäus geweihte Kapelle des ''[[Sacellum]]''. [[1627]] begann unter der Leitung Santino Solaris der Ausbau des Gebäudes für die [[1623]] begründete neue Benediktineruniversität. Nach [[1630]] wurde der Nordflügel mit der [[Große Aula|Großen Aula]] erbaut, [[1652]] bis [[1655]] der Bau des Südflügels.
 
==== Rathaus ====
: ''Hauptartikel [[Salzburger Rathaus]]
Das Rathaus ist heute ein viergeschossiger Bau mit [[Rokoko]]<nowiki>fassade</nowiki> und einem Stadtbild prägenden charakteristischem kleinen Turm. Es wurde im [[14. Jahrhundert]] als Wohnhaus des Patriziergeschlechtes der [[Keutzl]] (''Keutzlturm'') genutzt und wurde [[1407]] von der Stadtgemeinde erworben. Unter Fürsterzbischof Markus Sittikus von Hohenems von [[1616]] bis [[1618]] vollständig umgebaut. Die heutige Rokokofassade kam [[1772]] hinzu.
 
Heute ist das Gebäude im Erdgeschoß von Geschäften, sonst aber von [[Magistrat Salzburg|Magistratsabteilungen]] genutzt. Die regelmäßigen Sitzungen des [[Salzburger Gemeinderat|Gemeinderates der Stadt Salzburg]] finden hier im großen Saal im zweiten Stock statt. 2011/2012 wurde es komplett renoviert.


Unmittelbar neben dem Rathaus steht das vermutlich älteste erhaltene Patrizierhaus der Stadt Salzburg - das Haus [[Kranzlmarkt]] Nr. 3.
Unmittelbar neben dem Rathaus steht das vermutlich älteste erhaltene Patrizierhaus der Stadt Salzburg - das Haus [[Kranzlmarkt]] Nr. 3.


=== Hofmarstall (Festspielhaus), Felsenreitschule und Marstallschwemme ===  
==== Hofmarstall (Festspielhaus), Felsenreitschule und Marstallschwemme ====  
: ''Hauptartikel: [[Hofmarstall]]''
: ''Hauptartikel [[Hofmarstall]]  
Der Hofmarstall wurde in der Anlage mit seiner langgestreckten Front zur [[Hofstallgasse]] von Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] errichtet. [[1662]] folgte eine Erweiterung, sowie die Errichtung der [[Winterreitschule]]. Ein weiterer Ausbau erfolgte unter Erzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]]. Die Sommerreitschule und die Fassade der nördliche Schmalseite zum [[Herbert-von-Karajan-Platz]] und zur [[Pferdeschwemme (Sigmundstor)|Marstallschwemme]] hin wurde nach Plänen von Johann Bernhard [[Fischer von Erlach]] [[1693]]/[[1694|94]] gestaltet.  
Der Hofmarstall wurde in der Anlage mit seiner langgestreckten Front zur [[Hofstallgasse]] von Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau errichtet. [[1662]] folgte eine Erweiterung, sowie die Errichtung der [[Winterreitschule]]. Ein weiterer Ausbau erfolgte unter Fürsterzbischof Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein. Die Sommerreitschule und die Fassade der nördliche Schmalseite zum (heutigen) [[Herbert-von-Karajan-Platz]] und zur [[Pferdeschwemme (Sigmundstor)|Marstallschwemme]] hin wurde nach Plänen von Johann Bernhard Fischer von Erlach [[1693]][[1694]] gestaltet.  


In der [[Kaiserliches Kronland (Überblick)|Zeit der Monarchie]] war der Hofmarstall als Kavalleriekaserne genutzt. [[1925]] erfolgte der ersten Umbau zum [[Kleines Festspielhaus|Kleinen Festspielhaus]] für die [[Salzburger Festspiele]] unter Architekt [[Eduard Hütter]], [[1926]] und [[1937]]/[[1938|38]] ein weiterer Ausbau unter Architekt [[Clemens Holzmeister]]. Nach Übersiedelung des [[Haus der Natur|Hauses der Natur]] in das ehemalige [[Ursulinenkloster]] ([[1956]]) kam bis [[1960]] zum Neubau des [[Großes Festspielhaus|Großen Festspielhauses]] nach Plänen von [[Clemens Holzmeister]].  
In der [[Herzogtum Salzburg|Zeit der Monarchie]] war der Hofmarstall als Kavalleriekaserne genutzt. [[1925]] erfolgte der ersten Umbau zum [[Kleines Festspielhaus|Kleinen Festspielhaus]] für die [[Salzburger Festspiele]] unter Architekt [[Eduard Hütter]], [[1926]] und [[1937]]/[[1938|38]] weiterer Ausbau unter Architekt [[Clemens Holzmeister]]. Nach Übersiedlung des [[Haus der Natur|Hauses der Natur]] in das ehemalige Ursulinenkloster ([[1956]]) kam bis [[1960]] zum Neubau des [[Großes Festspielhaus|Großen Festspielhauses]] nach Plänen von Clemens Holzmeister.  


Die [[Felsenreitschule]] wurde [[1693]] unter Erzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] vermutlich nach Entwürfen von Johann Bernhard [[Fischer von Erlach]] ausgestaltet. Dieser Ort dient heute als Aufführungsstätte für die [[Salzburger Festspiele]].  
Die [[Felsenreitschule]] wurde [[1693]] unter Fürsterzbischof Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein vermutlich nach Entwürfen von Johann Bernhard Fischer von Erlach ausgestaltet. Dieser Ort dient heute auch als Aufführungsstätte für die [[Salzburger Festspiele]].  


Die ''Marstallschwemme'', bekannter unter dem Namen ''[[Pferdeschwemme]]'', wurde im Zuge der Neugestaltung des Hofmarstalles durch Johann Bernhard [[Fischer von Erlach]] konzipiert.
Die ''Marstallschwemme'', bekannter unter dem Namen ''Pferdeschwemme'', wurde im Zuge der Neugestaltung des Hofmarstalles durch Johann Bernhard Fischer von Erlach konzipiert.


=== Sigmundstor (früher "Neutor" genannt) ===
==== Neutor oder Sigmundstor ====
: ''Hauptartikel: [[Sigmundstor]]''
: ''Hauptartikel [[Neutor]]  
Der erste Versuch, den Berg zu durchschneiden, [[1676]] bis [[1687]] unter Erzbischof [[Maximilian Gandolph Graf von Kuenburg]] schlug fehl. Erst [[1766]] konnte der Tunnel eröffnet werden.
Der erste Versuch, den Berg zu durchschneiden, [[1676]] bis [[1687]] unter Fürsterzbischof [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg]], schlug fehl. Erst [[1766]] konnte der Tunnel eröffnet werden.


=== Sigmund-Haffner-Gasse ===
==== Reste alter Wehranlagen abseits der Festung ====
: ''Hauptartikel: [[Sigmund-Haffner-Gasse]]''
: ''Hauptartikel [[Stadtbefestigungen]]
Die Sigmund-Haffner-Gasse ist nach dem gleichnamigen Bürgermeister von Salzburg, [[Sigmund Haffner]], in der Zeit von [[1768]] bis [[1772]], benannt.
Aus der Zeit der '''ersten Stadtbefestigung''' (um [[1280]]) stammen:
* Stadtmauerreste in Altstadthäusern (nicht zugänglich; etwa im Keller des [[Rathaus]]es)
* Der ''Rote Turm'' (heute [[Freyschlösschen]]) und der [[Lambergturm]] am [[Mönchsberg]] (beide heute stark verändert) und weitere Wehrtürme auf dem Mönchsberg ([[Richterhöhe]]).
* Wehrmauern bei der Benediktinerinnenabtei Nonnberg und das [[Stadttore in Salzburg|Stadttor]] [[Äußeres Nonnbergtor|Nonnbergtor]]  


=== Reste alter Wehranlagen abseits der Festung ===
Aus der Zeit der '''zweiten Stadtbefestigung''' (etwa [[1470]] - [[1490]]) stammen:
Aus der Zeit der '''1. Stadtbefestigung''' (um [[1280]]) stammen:
* Die [[Bürgerwehr]] am Mönchsberg, ein achttürmiger Stadtmauerteil mit doppeltem Mauerzug samt aufgesetzten Wehrgängen (über Sigmundstor), [[2005]]/[[2006]] fanden erste Restaurierungsarbeiten unter Leitung von Ing. [[Rüdiger Schobersberger]] statt
* Stadtmauerreste in Altstadthäusern (nicht zugänglich; etwa im Keller des [[Rathaus]]es) 
* Das [[Inneres Nonntaler Tor|Innere Nonntaler Tor]], dessen Reste sich heute im Keller des Hauses [[Schanzlgasse]] 14 ([[Landeskindergarten Schanzlgasse|Landeskindergarten]]) befinden.
* Der ''Rote Turm'' (heute [[Villa Frey]]) und der [[Lambergturm]] am [[Mönchsberg]] (beide heute stark verändert) und weitere Wehrtürme auf dem Mönchsberg ([[Richterhöhe]]).
* Wehrmauern beim [[Stift Nonnberg]] und das [[Salzburger Stadttore|Stadttor]] [[Nonnbergtor]]
 
Aus der Zeit der '''2. Stadtbefestigung''' (etwa [[1470]] - [[1490]]) stammen:
* Die [[Bürgerwehr]] am Mönchsberg, ein achttürmiger Stadtmauerteil mit doppeltem Mauerzug samt aufgesetzten Wehrgängen (über Sigmundstor), [[2005]]/[[2006]] fanden erste Restaurierungsarbeiten unter Leitung von Ing. Rüdiger Schobersberger statt
* Die Reste des [[Erentrudistor]]es im Keller des Hauses [[Schanzlgasse]] 14 (Landeskindergarten)
   
   
Aus der Zeit der '''3. Stadtbefestigung''' (um [[1620]] - [[1648]], der Zeit des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] stammen:
Aus der Zeit der '''dritte Stadtbefestigung''' (um [[1620]] bis[[1648]], der Zeit des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] stammen:
* [[Müllner Schanze]] als dreistufige Wehranlage mit [[Augustinerpforte]] und [[Monikapforte]] und nächstgelegen dem Gstätten-Kavalier ([[Humboldtterrasse]]). Der vordere Wehrgraben ist heute zugeschüttet und durch einen serpentinenartigen Straßenneubau stark beeinträchtigt.  
* [[Müllner Schanze]] als dreistufige Wehranlage mit [[Augustinerpforte (Mönchsberg)|Augustinerpforte]] und [[Monikapforte (Müllner Schanze)|Monikapforte]] und nächstgelegen dem Gstätten-Kavalier ([[Humboldtterrasse]]). Der vordere Wehrgraben ist heute zugeschüttet und durch einen serpentinenartigen Straßenneubau stark beeinträchtigt.  
* durchgehender Wehrmauernzug und skarpierte Felsen des Mönchsbergs (in der ersten Anlage älter) mit Wehrtürmen des Lodronschen Zwingers der heutigen [[Richterhöhe]]  
* durchgehender Wehrmauernzug und skarpierte Felsen des Mönchsbergs (in der ersten Anlage älter) mit Wehrtürmen des Lodronschen Zwingers der heutigen [[Richterhöhe]]  
* Die „Katze“ (in der ersten Anlage älter)
* Die "[[Katze (Bastei)|Katze]]" (in der ersten Anlage älter)  
* Stadtmauerrest am [[Rudolfskai]] beiderseits des ehemaligen [[Michaelitor]]es,
* Stadtmauerrest am [[Rudolfskai]] beiderseits des ehemaligen [[Michaelstor]]es,
* Stadtmauerrest in der Basteigasse
* Stadtmauerrest in der [[Basteigasse]]
* Das [[Gstättentor]] ([[1618]], erste Anlage [[1280]])
* Das [[Gstättentor]] ([[1618]], erste Anlage [[1280]])
* Das [[Klausentor]] ([[1612]], erste Anlage um [[1280]])
* Das [[Klausentor]] ([[1612]], erste Anlage um [[1280]])


== Wichtige historische Gassen und Plätze ==
== Historische Gassen und Plätze ==
 
[[Datei:UNESCO Weltkulturerbe Altstadt von Salzburg mit Festung Hohensalzburg.jpg|thumb|Die [[UNESCO Weltkulturerbe]]-Altstadt der [[Stadt Salzburg]], Aufnahme von der [[Humboldtterrasse]] auf dem [[Mönchsberg]].]]
=== Domplatz mit der Mariensäule ===
=== Domplatz mit der Mariensäule ===
: ''Hauptartikel: [[Domplatz]]''
: ''Hauptartikel [[Domplatz]]  
Der allseitig geschlossene Domplatz vor der Domfassade ist durch Arkaden, den von [[Giovanni Antonio Daria]] errichteten [[Dombögen]] mit dem [[Residenzplatz]] und dem [[Kapitelplatz]], sowie mit weiteren Arkaden mit der [[Franziskanergasse]] verbunden. Südseitig schließt der Konventtraktes des [[Erzstift St. Peter|Stiftes St. Peter]] an, nordseitig die [[Alte Residenz]].  
Der allseitig geschlossene Domplatz vor der Domfassade ist durch Arkaden, den von [[Giovanni Antonio Daria]] errichteten [[Dombögen]] mit dem Residenzplatz und dem [[Kapitelplatz]], sowie mit weiteren Arkaden mit der [[Franziskanergasse]] verbunden. Südseitig schließt der Konventtraktes der [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter]] an, nordseitig die alte Residenz.  


Am Domplatz vor der Domfassade finden im Rahmen der [[Salzburger Festspiele]] seit [[1920]] alljährlich die Aufführungen des "[[Jedermann]]" von [[Hugo von Hofmannsthal]] statt.
Am Domplatz vor der Domfassade finden im Rahmen der [[Salzburger Festspiele]] seit [[1920]] alljährlich die Aufführungen des "[[Jedermann (Salzburg)|Jedermann]]" von [[Hugo von Hofmannsthal]] statt.


Im Mittelpunkt des Platzes steht die [[Mariensäule am Domplatz|Mariensäule]],  
Im Mittelpunkt des Platzes steht die [[Mariensäule am Domplatz|Mariensäule]], [[1776]] bis [[1771]] von [[Wolfgang Hagenauer]] und [[Johann Baptist Hagenauer]] aus Blei eine auf einem Wolkenberg und einer Weltkugel thronende Statue der Maria Immaculata errichtet, die an den vier Seiten von je einer allegorischen Figur (Engel, Teufel, Wahrheit und Kirche) umgeben ist.
[[1776]] bis [[1771]] von [[Wolfgang Hagenauer]] und [[Johann Baptist Hagenauer]] aus Blei eine auf einem Wolkenberg und einer Weltkugel thronende Statue der Maria Immaculata errichtet, die an den vier Seiten von je einer allegorischen Figur (Engel, Teufel, Wahrheit und Kirche) umgeben ist.


=== Kapitelplatz mit Kapitelschwemme ===
=== Kapitelplatz mit Kapitelschwemme ===
: ''Hauptartikel: [[Kapitelplatz]]
: ''Hauptartikel [[Kapitelplatz]]
Der Kapitelplatz, ein weitläufige Platz, blickt gegen Süden zum Dom, gegen Osten zur Domprobstei und zum [[Erzbischöfliches Palais|Erzbischöflichen Palais]] und nach Süden zur [[Festung Hohensalzburg|Festung]] und zur [[Kapitelschwemme]]. Dahinter schließen [[Kardinal-Schwarzenberg-Haus]], [[Salzburger Dom|Domkapitel]] und der Mühlenhof des [[Erzstift St. Peter|Stiftes St. Peter]] an. Im Westen des Platzes folgt der Noviziattrakt des Stiftes St. Peter.  
Der Kapitelplatz, ein weitläufige Platz, blickt gegen Süden zum Dom, gegen Osten zur Domprobstei und zum [[Erzbischöfliches Palais|Erzbischöflichen Palais]] und nach Süden zur [[Festung Hohensalzburg|Festung]] und zur [[Kapitelschwemme]]. Dahinter schließen [[Kardinal-Schwarzenberg-Haus]], [[Salzburger Dom|Domkapitel]] und der [[Mühlenhof der Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Mühlenhof]] der Erzabtei St. Peter an. Im Westen des Platzes folgt der Noviziattrakt der Erzabtei St. Peter.  


=== Residenzplatz mit Residenzbrunnen ===
=== Residenzplatz mit Residenzbrunnen ===
: ''Hauptartikel: [[Residenzplatz]]
[[Datei:Residenzplatz Mozartplatz.jpg|thumb|Blick von den nördlichen [[Dombögen]] über den [[Residenzplatz]] mit dem [[Residenzbrunnen]] hin zum [[Mozartplatz (Stadt Salzburg)|Mozartplatz]], links die [[Filialkirche zum hl. Michael]], rechts das [[Salzburger Glockenspiel]].]]
Der Residenzplatz, in seiner heutigen Größe, ist unter Schleifung von Bürgerhäusern und Entfernung des alten Domfriedhofes durch Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau|Wolf Dietrich]] entstanden und ist ein repräsentativer prunkvoller Vorplatz der fürsterzbischöflichen Residenzen.  
: ''Hauptartikel [[Residenzplatz]]
Der Residenzplatz, in seiner heutigen Größe, ist unter Schleifung von Bürgerhäusern und Entfernung des alten [[Domfriedhof]]es durch Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau entstanden und ist ein repräsentativer prunkvoller Vorplatz der fürsterzbischöflichen Residenzen. Im Mittelpunkt steht der [[Residenzbrunnen]], ein monumentaler Brunnen, der zwischen [[1656]] und [[1661]] im Auftrag von Fürsterzbischof [[Guidobald Graf von Thun und Hohenstein]] geschaffen wurde und wohl von [[Tommaso di Garona]] ausgeführt wurde.


Im Mittelpunkt steht der [[Residenzbrunnen]], ein monumentaler Brunnen, der zwischen [[1656]] und [[1661]] im Auftrag von Erzbischof [[Guidobald Graf von Thun und Hohenstein]] geschaffen wurde und wohl von [[Tommaso di Garona]] ausgeführt wurde.
=== Mozartplatz ===
: ''Hauptartikel [[Mozartplatz (Stadt Salzburg)|Mozartplatz]]
Der Mozartplatz ist ein repräsentativer rechteckiger Platz vor der neuen Residenz, der ab [[1588]] durch den Abbruch mehrerer Bürgerhäuser unter Wolf Dietrich von Raitenau angelegt wurde. Heute steht in der Mitte des Platz auf einem Sockel das [[Mozart-Denkmal am Mozartplatz|Denkmal]] für [[Wolfgang Amadé Mozart]], das [[1842]] von Künstler [[Ludwig von Schwanthaler]] geschaffen und von [[Johann Stiglmaier]] in Bronze gegossen wurde.


=== Mozartplatz und Waagplatz ===
=== Waagplatz ===
: ''Hauptartikel: [[Mozartplatz]]
: ''Hauptartikel [[Waagplatz]]  
Der Mozartplatz ist ein repräsentativer rechteckiger Platz vor der [[Neue Residenz|Neuen Residenz]], der durch den Abbruch verschiedene Bürgerhäuser unter [[Wolf Dietrich von Raitenau]] angelegt wurde. In der Mitte des Platz steht heute auf einem hohen Sockel das Denkmal von [[Wolfgang Amadeus Mozart]], das [[1842]] von [[Ludwig von Schwanthaler]] geschaffen wurde und von [[Johann Stiglmaier]] gegossen.  
Der im Nordwesten an den Mozartplatz angrenzende kleine Waagplatz ist ein vieleckiger Platz, der ursprünglich als ältester [[Salzburger Märkte|Marktplatz]] und [[Schranne (Recht)|Gerichtsplatz]] diente. Hier befanden sich die [[Stadttrinkstube]], die [[Schranne]] und die [[Pfalz]].


: ''Hauptartikel: [[Waagplatz]]''
=== Getreidegasse ===
Der im Nordwesten angrenzende kleine [[Waagplatz]] ist ein unregelmäßiger Platz, der ursprünglich als ältester [[Salzburger Märkte|Marktplatz]] und Gerichtsplatz diente.
: ''Hauptartikel [[Getreidegasse]]
Diese uralte Gasse liegt in der Altstadt und ist heute Salzburgs berühmteste Einkaufsstraße. Ihr besonderer Charakter ergab sich früher durch die zahlreichen schmiedeeisernen [[Hauszeichen und Zunftzeichen in der Salzburger Altstadt|Zunftzeichen]], die heute leider schon häufig von internationalen Markenschildern abgelöst wurden.


=== Getreidegasse ===
=== Sigmund-Haffner-Gasse ===
: ''Hauptartikel: [[Getreidegasse]]
: ''Hauptartikel [[Sigmund-Haffner-Gasse]]  
Diese uralte Gasse liegt in der Altstadt und ist heute Salzburgs berühmteste Einkaufsstraße. Ihr besonderer Charakter ergibt sich auch durch die zahlreichen schmiedeeisernen [[Hauszeichen und Zunftzeichen in der Salzburger Altstadt|Zunftzeichen]].
Die Sigmund-Haffner-Gasse ist nach dem gleichnamigen [[Bürgermeister der Stadt Salzburg]], [[Sigmund Haffner]], in der Zeit von [[1768]] bis [[1772]], benannt.


=== Kaigasse und Kaiviertel ===
=== Kaigasse und Kaiviertel ===
: ''Hauptartikel: [[Kaigassenviertel]]''
: ''Hauptartikel [[Kaiviertel]]  
Das Kaigassenviertel entwickelte sich entlang des einstigen Hauptstraßenzuges vom [[Domplatz]] über den [[Kajetanerplatz]] über das [[Erentrudistor]] (später Kajetanertor) nach [[Hallein]] und [[Berchtesgaden]]. Die Gasse setzt sich aus mehreren mittelalterlichen Gassen zusammen und wurde ab dem [[12. Jahrhundert]] allmählich bebaut.
Das Kaiviertel entwickelte sich entlang des einstigen Hauptstraßenzuges vom Domplatz über den Kajetanerplatz und das Erentrudistor (später Kajetanertor) nach [[Hallein]] und [[Berchtesgaden]]. Die Gasse setzt sich aus mehreren mittelalterlichen Gassen zusammen und wurde ab dem [[12. Jahrhundert]] allmählich bebaut.


=== Alter Markt mit Michaelsbrunnen ===
=== Alter Markt mit Florianibrunnen ===
: ''Hauptartikel: [[Alter Markt]]''
: ''Hauptartikel [[Alter Markt]]  
Der Alte Markt, der zweitälteste Handelsplatz in der Altstadt, wurde im Frühmittelalter ([[13. Jahrhundert]]) planmäßig angelegt. An diesen städtischen Marktplatz schlossen einst der Milchmarkt und Kräutermarkt, der Rüben- und Krautmarkt und der Hafnermarkt an. Heute wird er von einer stattlichen Zeilen von Bürgerhäusern umrahmt, deren Kern meist ins Mittelalter reicht, die aber vielfach frühneuzeitlich überprägt sind.  
Der Alte Markt, der zweitälteste Handelsplatz in der Altstadt, wurde im Früh[[mittelalter]] ([[13. Jahrhundert]]) planmäßig angelegt. An diesen städtischen Marktplatz schlossen einst der Milchmarkt und Kräutermarkt, der Rüben- und Krautmarkt und der Hafnermarkt an. Heute wird er von einer stattlichen Zeilen von Bürgerhäusern umrahmt, deren Kern meist ins Mittelalter reicht, die aber vielfach frühneuzeitlich überprägt sind.  


In der Mitte des Alten Marktes steht heute der Marktbrunnen, der [[Alter Markt#Forianibrunnen|Florianibrunnen]], der urkundlich anstelle eines alten Ziehbrunnens [[1488]] hier errichtet wurde, als erstmals [[Trinkwasser für die Stadt Salzburg|Wasser]] vom [[Gaisberg]] über die [[Staatsbrücke|Stadtbrücke]] bis zum Alten Markt geleitet werden konnte.
In der Mitte des Alten Marktes steht heute der Marktbrunnen, der [[Florianibrunnen (Alter Markt)|Florianibrunnen]], der urkundlich anstelle eines alten Ziehbrunnens [[1488]] hier errichtet wurde, als erstmals [[Trinkwasser für die Stadt Salzburg|Wasser]] vom [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] über die [[Staatsbrücke|Stadtbrücke]] bis zum Alten Markt geleitet werden konnte. Am südwestlichen Eck befindet sich das bekannte [[Café Tomaselli]].


== Historische Friedhöfe und Gärten ==
== Historische Friedhöfe und Gärten ==
=== Petersfriedhof ===
[[Datei:Salzburger Altstadt Festspielbezirk Alte Universität.jpg|thumb|Blick über die Altstadt von Salzburg, von links: Die [[Getreidegasse]], der [[Universitätsplatz]] mit der [[Alte Universität|Alten Universtität]], die [[Hofstallgasse]] und rechts den ehemaligen [[Hofmarstall]]s, heute Teil des [[Großes Festspielhaus|Großen Festspielhauses]]. Im oberen rechten Bildteil: der [[Salzburger Dom]], die [[Franziskanerkirche]], [[St. Peter]] und darüber die [[Festung Hohensalzburg]]. Rechts unten der [[Herbert-von-Karajan-Platz]] mit der [[Pferdeschwemme (Hofmarstallschwemme)|Pferdeschwemme]]. Die grünen Bäume in der Mitte des Bildes zeigen den Standort des [[Wilhelm-Furtwängler-Garten]]s an.]]
: ''Hauptartikel: [[Petersfriedhof]]''
=== Friedhof von St. Peter ===
Der Petersfriedhof ist neben dem Friedhof des [[Stift Nonnberg|Stiftes Nonnberg]] die älteste christliche Begräbnisstätte Salzburgs. Er wurde bereits in nachrömisch-antiker Zeit als Begräbnisstätte benützt.  
: ''Hauptartikel [[Friedhof von St. Peter]]  
Der Friedhof von St. Peter ist neben dem Friedhof der Benediktinerinnenabtei Nonnberg die älteste noch bestehende christliche Begräbnisstätte Salzburgs. Er wurde bereits in nachrömisch-antiker Zeit als Begräbnisstätte benützt.  


Durch seine Lage am Fuß des [[Festungsberg]]s und sein „malerisches“ Gelände war der Petersfriedhof ein bevorzugtes Thema der Malerei und Dichtung des [[19. Jahrhundert]]s. Im Petersfriedhof finden sich in den Berg hinein gehauene so genannte [[Katakomben]]. Sie dienten nicht als Begräbnisort und sind vermutlich spätantiken Ursprungs. Hier sind die Gertraudenkapelle und die Maximuskapelle zu finden.
Durch seine Lage am Fuß des [[Mönchsberg]]s und sein malerisches Gelände war der Friedhof von St. Peter ein bevorzugtes Thema der Malerei und Dichtung des [[19. Jahrhundert]]s. Im Friedhof von St. Peter finden sich in den Berg hinein gehauene sogenannte [[Katakomben]]. Sie dienten nicht als Begräbnisort und sind vermutlich spätantiken Ursprungs. Hier sind die [[Gertraudenkapelle]] und die [[Maximuskapelle]] zu finden.


=== Botanischer Garten (Furtwänglergarten) ===
=== Botanischer Garten (heute Wilhelm-Furtwängler-Garten) ===
: ''Hauptartikel: [[Botanischer Garten]]
: ''Hauptartikel [[Botanischer Garten]]
Bis ins [[16. Jahrhundert]] befand sich hier ein großer Garten mit einer weitläufigen Obstbaumwiese und Gemüsebeeten, genannt der Frauengarten der [[Petersfrauen]] oder Frohngarten. Unter Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron]] wurde (schon [[1617]] war ein akademisches Gymnasium errichtet worden) [[1622]] im Bereich dieses Gartens die [[Benediktineruniversität]] unter maßgeblicher Leitung des [[Erzstift St. Peter|Stiftes St. Peter]] errichtet.  
: ''Hauptartikel [[Wilhelm-Furtwängler-Garten]]
Bis ins [[16. Jahrhundert]] befand sich hier ein großer Garten mit einer weitläufigen Obstbaumwiese und Gemüsebeeten, genannt der Frauengarten der Petersfrauen oder Frohngarten. Unter Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron]] wurde (schon [[1617]] war ein akademisches Gymnasium errichtet worden) [[1622]] im Bereich dieses Gartens die [[Benediktineruniversität]] unter maßgeblicher Leitung der Erzabtei St. Peter errichtet.  


Zwischen [[1820]] und [[1941]] war der Garten wieder botanischer Garten. [[1835]] wurde er offiziell zum ''k. k. botanischen Garten'' der medizinisch-chirurgischen Lehranstalt. Eine Besonderheit sind der große Ginkgobaum und die Tränen-Kiefer, beide um etwa [[1850]] gepflanzt und Relikte es alten Botanischen Gartens.
Zwischen [[1820]] und [[1941]] war der Garten wieder botanischer Garten. [[1835]] wurde er offiziell zum ''k. k. botanischen Garten'' der medizinisch-chirurgischen Lehranstalt. Heute bestehen nur mehr ein paar Bäume, wie der große [[Ginko]]<nowiki>baum</nowiki> und die Tränen-[[Kiefer]], beide um etwa [[1850]] gepflanzt und Relikte des alten Botanischen Gartens.


== Alte Klöster ==
== Klöster ==
Nicht mehr bestehende Klostergemeinschaften im Altstadtgebiet sind vor allem das Kloster der der Domfrauen, der [[Petersfrauen]] (heute von den Franziskanern genutzt) und das Kloster der Theatiner (Kajetaner).
Nicht mehr bestehende Klostergemeinschaften im Altstadtgebiet sind vor allem das Kloster der der Domfrauen, der [[Petersfrauen]] (heute von den Franziskanern genutzt) und das Kloster der Theatiner (Kajetaner).


=== Die Benediktiner-Erzabtei Sankt Peter ===
=== Benediktiner-Erzabtei St. Peter ===
: ''Hauptartikel: [[Erzstift St. Peter]]''
: ''Hauptartikel [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter]]  
Das Erzstift St. Peter ist das älteste bestehende Kloster im deutschen Sprachraum, das um 696 (nach Haustradition 582) gegründet bzw. erneuert wurde und auf einer seit der Spätantike bestehenden Klostergemeinschaft aufbauen dürfte. Das Stift St. Peter besitzt eine bedeutende Sammlung von Malereien und Plastiken und vor allem von wertvollen Büchern und Urkunden. Das [[Verbrüderungsbuch von St. Peter|Verbrüderungsbuch]] des Klosters ist das älteste erhaltene Schriftstück auf dem Gebiet des heutigen Österreich.
Die Benediktiner-Erzabtei St. Peter ist das älteste bestehende Kloster im deutschen Sprachraum, das um [[696]] (nach Haustradition [[582]]) gegründet bzw. erneuert wurde und auf einer seit der Spätantike bestehenden Klostergemeinschaft aufbauen dürfte. Die Erzabtei St. Peter besitzt eine bedeutende Sammlung von Malereien und Plastiken und vor allem von wertvollen Büchern und Urkunden. Das [[Verbrüderungsbuch von St. Peter|Verbrüderungsbuch]] des Klosters ist das älteste erhaltene Schriftstück auf dem Gebiet des heutigen Österreich.


=== Benediktinen-Frauenstift Nonnberg ===
=== Benediktinerinnenabtei Nonnberg ===
: ''Hauptartikel: [[Stift Nonnberg]]''
: ''Hauptartikel [[Benediktinerinnenabtei Nonnberg]]  
Um [[715]] gründete [[Rupert von Worms|Rupert]] am [[Nonnberg]] das Benediktinenstift Nonnberg, das heute weltweit älteste dauernd bestehende Frauenkloster.
Um [[715]] gründete Rupert von Worms am Nonnberg die Benediktinerinnenabtei Nonnberg, das heute weltweit älteste dauernd bestehende Frauenkloster.


=== Das Franziskanerkloster ===
=== Franziskanerkloster ===
: ''Hauptartikel: [[Franziskanerkloster]]''
: ''Hauptartikel [[Franziskanerkloster]]  
Nach Aufhebung des Klosters der [[Petersfrauen]] [[1583]] stand das dortige Kloster leer. Erzbischof-Coadjutor [[Georg von Kuenburg]] rief darauf [[1587]] Franziskaner zur Fortsetzung der inneren Mission und zur Seelsorge nach Salzburg. Einer der bekanntesten Ordensangehörigen ist Pater ''[[Peter Singer]]'', der Erfinder des [[Pansymphonikon]].
Nach Aufhebung des Klosters der [[Petersfrauen]] [[1583]] stand das dortige Kloster leer. Erzbischof-Coadjutor [[Georg von Kuenburg]] rief darauf [[1587]] Franziskaner zur Fortsetzung der inneren Mission und zur Seelsorge nach Salzburg. Einer der bekanntesten Ordensangehörigen war Pater [[Peter Singer]], der Erfinder des [[Pansymphonikon]].


====Allgemeines====
== Verkehr ==
Eine [[Altstadtkommission]] wacht darüber, dass alle baulichen Veränderungen im Einklang mit diesem Titel Weltkulturerbe  stehen.  
Zentrale Haltestellen des öffentlichen Verkehrs sind die Haltestellen [[Zentrum-Ferdinand-Hanusch-Platz (Haltestelle)|Zentrum-Ferdinand-Hanusch-Platz]] und [[Herbert von Karajan-Platz (Haltestelle)|Herbert von Karajan-Platz]] auf dem [[Herbert-von-Karajan-Platz|gleichnamigen Platz]].


==Berühmte Bürger der Altstadt==
Die Hauptachsen des Verkehrs bilden der [[Franz-Josef-Kai]], die [[Griesgasse]] sowie die Verbindung zwischen dem Franz-Josef-Kai und dem [[Neutor]]. Der Großteil der linksufrigen Altstadt ist jedoch [[Fußgängerzone]].
<!-- === Straßen ===
alphabetisch, Hauptverkehrsstraßen sind ''kursiv'' gekennzeichnet<br/>
* alle mit A
* alle mit B ... -->
<!-- == Betriebe und Unternehmen ==
* [[ergänze]]]] -->
<!-- == Gesellschaft und Soziales ==
* [[ergänze]] -->
== Kultur ==
Fast alle bedeutenden Kultureinrichtungen haben ihren Sitz in der linksufrigen Altstadt, wie beispielsweise der [[Salzburger Festspielfonds]], Träger und Veranstalter der [[Salzburger Festspiele]], die [[Salzburger Kulturvereinigung]] oder die [[Trakl Forschungs- und Gedenkstätte]].
== Persönlichkeiten ==  
: Lebende
* [[Erzabt]] Pater [[Korbinian Birnbacher]] [[OSB]],
*  [[Erzbischof]] Dr. [[Franz Lackner (Erzbischof)|Franz Lackner]]
* em.o. Univ.-Prof. DDr. h. c. [[Josef Wallnig]]
: Verstorbene
* [[Johann Lorenz Hagenauer]]
* [[Johann Lorenz Hagenauer]]
* [[Johann Michael Haydn]]
* [[Johann Michael Haydn]]
* [[Joseph Mohr]]
* [[Joseph Mohr]]
* [[Wolfgang Amadeus Mozart]]
* [[Wolfgang Amadé Mozart]]
* [[Paracelsus]]
* [[Paracelsus]]
* [[Christian Doppler]]
== Sportveranstaltungen ==
Seit [[2003]] findet das Stadtrennen des modernen [[Gaisbergrennen (modern)|Gaisbergrennens]] statt. Nach [[2010]] kam in der Salzburger Altstadt das sogenannte [[Sightrunning]] auf. Seit [[2017]] findet der [[Salzburger Businesslauf]] in der Altstadt statt. Im Juni [[2019]] fand hier die Eröffnung der [[Europäische Betriebssportspiele|Europäischen Betriebssportspiele]] statt. Auch der [[Jedermannlauf]] führt durch die Altstadt.
Anlässlich der [[Olympische Sommerspiele 1972 in München|Olympischen Sommerspiele 1972]] im [[Bayern|bayerischen]] [[München]] brachte der Salzburger Sportler [[Manfred Stengl]] das olmypische Feuer zu einer Feier auf den [[Domplatz]].
== Bilder ==
{{Bildkat|Altstadt}}
* {{Commonscat|Historic centre of the city of Salzburg|Historisches Zentrum der Stadt Salzburg}}
== Weblinks ==
* [https://www.salzburg-altstadt.at Offizielle Homepage der Salzburger Altstadt]
* [https://www.salzburg.info/de/salzburg/unesco-welkulturerbe Salzburg Information]


== Literatur und Quellen ==
== Literatur und Quellen ==
*Lieselotte v. Eltz-Hoffmann; ''Salzburger Brunnen'', Verlag der Schriftenreihe "Kulturgut der Heimat", Stadtverein Salzburg, Salzburg, 1979  
* [[Lieselotte von Eltz-Hoffmann|Eltz-Hoffmann, Lieselotte v.]]: ''[[Salzburger Brunnen (Buch)|Salzburger Brunnen]]'', Verlag der Schriftenreihe "Kulturgut der Heimat", [[Stadtverein Salzburg]], Salzburg, 1979  
*Lieselotte v. Eltz-Hoffmann; ''Die Kirchen Salzburgs'', [[Verlag Anton Pustet]] Salzburg, 1993, ISBN 3-7025-0308-0  
* Eltz-Hoffmann, Lieselotte v.: ''Die Kirchen Salzburgs'', [[Verlag Anton Pustet]] Salzburg, 1993, ISBN 3-7025-0308-0  
*Heinz Dopsch & Robert Hoffmann ''Geschichte der Stadt Salzburg'', Verlag Anton Pustet, Salzburg, 1976, ISBN 3-7025-0340-4
* [[Heinz Dopsch|Dopsch, Heinz]]; [[Robert Hoffmann|Hoffmann, Robert]]: ''[[Geschichte der Stadt Salzburg]]'', [[Verlag Anton Pustet]], Salzburg, 1976, ISBN 3-7025-0340-4
*Monikas Oberhammer ''Pustets Klosterführer'', Verlag Anton Pustet Salzburg, 1998, ISBN 3-7025-0374-9
* [[Monika Oberhammer|Oberhammer, Monika]]: ''Pustets Klosterführer'', Verlag Anton Pustet Salzburg, 1998, ISBN 3-7025-0374-9
*Bernd Euler, Ronald Gobiet, Horst Huber: ''Dehio Salzburg'' - Stadt und Land, Verlag Anton Schroll & Co Wien, Wien, 1986, ISBN 3-7031-0599-2
* [[Bernd Euler|Euler, Bernd]]; [[Ronald Gobiet|Gobiet, Ronald]]; [[Horst Huber|Huber, Horst]]: ''Dehio Salzburg'' - Stadt und Land, Verlag Anton Schroll & Co Wien, Wien, 1986, ISBN 3-7031-0599-2
 
== Einzelnachweise ==
==Weblinks==
<references/>
* [http://www.salzburg-altstadt.at Offizielle Homepage der Salzburger Altstadt]
* [http://www.salzburg.info/weltkulturerbe_240.htm Salzburg Information]
* [http://www.smca.at/sattler/sattler_restaurierung.html Hubert Sattler Panorama] über die Restaurierungsarbeiten


{{Bezirke Stadt Salzburg}}
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