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'''Gadaunern''' ist eine Ortschaft in der | '''Gadaunern''' ist eine Ortschaft in der Marktgemeinde [[Bad Hofgastein]] im [[Pongau]]. | ||
==Lage== | ==Lage== | ||
Gadaunern liegt östlich der [[Gasteiner Ache]] am südlichen Ende der | Gadaunern liegt östlich der [[Gasteiner Ache]] am südlichen Ende der Marktgemeinde Bad Hofgastein in der Katastralgemeinde [[Heißingfelding]]. Nördlich grenzt der Ort bereits an die Gemeinde [[Bad Gastein]]. Im Ortsbereich von Gadaunern zweigt das [[Angertal]] vom [[Gasteinertal]] ab. | ||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Die Ortschaft wurde erstmals [[1224]] als | Die Ortschaft wurde erstmals [[1224]] als "Gadvnarn" mit den Gütern "Stozperge" und "Herwigsperge", deren Lage aber heute nicht mehr feststellbar ist, im ältesten bayerischen Urbar urkundlich erwähnt. Gemeinsam mit dem Faschingberg zählt der Ortsteil zu den ältesten nördlichen Siedlungsgebieten der Marktgemeinde Bad Hofgastein. Weitere Nennungen beziehen sich auf [[Diepold von Gastein]], der [[1327]] auf seinem Siegel die Umschrift "''Diepoldi von Gadvnarn''" führte, und auf Friedrich und Wulfing von Goldegg, die [[1332]] für den Salzburger [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] [[Friedrich III. von Leibnitz|Friedrich von Leibnitz]] ihre Mann- und Lehenschaft auf dem Gut Gadaunern an Heinrich von Lampoding verkauften. Ab dem [[14. Jahrhundert]] änderte sich der Name in "Kadawnarn". | ||
Die Herkunft des Namens lässt sich bis heute nicht klären. Allgemein vermutete romanische und slowenische Wurzeln lassen sich trotz einiger Parallelen nicht belegen. [[Heinrich von Zimburg]] führte den Namen wiederum auf eine bairische Herkunft zurück, konnte dafür aber auch keine Belege liefern. | Die Herkunft des Namens lässt sich bis heute nicht klären. Allgemein vermutete romanische und slowenische Wurzeln lassen sich trotz einiger Parallelen nicht belegen. [[Heinrich von Zimburg]] führte den Namen wiederum auf eine bairische Herkunft zurück, konnte dafür aber auch keine Belege liefern. | ||
Für den Faschingberg wird oft noch der ältere Name | Für den Faschingberg wird oft noch der ältere Name "Zennersperg" verwendet. Diese Bezeichnung war wiederum eine Verballhornung des eigentlichen Namens "''St. Zenoberg''", der daher stammt, dass ein Großteil der Besitzungen in ältester Zeit zum [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno|Kloster St. Zeno]] in [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] gehörten. Der neue Name des Berges entwickelte sich vermutlich aus dem hier gehäuft vorkommenden Familiennamen "Faschang" (i.d.Bed.v. [[Fasan]]). | ||
==Sehenswürdigkeiten== | ==Sehenswürdigkeiten== | ||
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==Quelle== | ==Quelle== | ||
* [[Sebastian Hinterseer|Hinterseer, Sebastian]]: ''Bad Hofgastein und die Geschichte Gasteins''. Salzburger Nachrichten VerlagsGmbH & Co KG. Salzburg 1977. ISBN 3-85304-036-5. | * [[Sebastian Hinterseer junior|Hinterseer, Sebastian]]: ''Bad Hofgastein und die Geschichte Gasteins''. Salzburger Nachrichten VerlagsGmbH & Co KG. Salzburg 1977. ISBN 3-85304-036-5. | ||
[[Kategorie:Pongau]] | [[Kategorie:Pongau]] | ||
[[Kategorie:Gasteinertal]] | |||
[[Kategorie:Bad Hofgastein]] | [[Kategorie:Bad Hofgastein]] | ||
[[Kategorie:Geografie]] | [[Kategorie:Wissenschaft]] | ||
[[Kategorie:Ort (Pongau)]] | [[Kategorie:Geografie]][[Kategorie:Ort (Pongau)]] | ||