Schloss Höch: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Schloss liegt auf einer sanft geneigten Terrasse südwestlich von [[Reitdorf]]. Besondere Bedeutung kommt diesem Bau nicht nur aus dem Grunde zu, dass es die größte Anlage dieser Art im gesamten Raum [[Ennspongau]] ist, sondern auch aus dem Umstand, dass Höch im Gegensatz zu den kleineren Ansitzen dieser Gegend ([[Schloss Mauer|Mauer]], [[Schloss Lerchen|Lerchen]], [[Schloss Tandalier|Tandalier]]), durch keine störenden Umbauten jüngerer Zeit verändert worden ist. Schloss Höch, ein dreigeschossiger, hufeisenförmiger Bau, zeigt seit dem Beginn des [[17. Jahrhundert]]s die typischen Merkmale eines sogenannten "Salzburger Ansitzes".
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Die Geschichte von Schloss Höch geht, wenn man die Nennung von "Hohenvelde" miteinbezieht, bis in das [[11. Jahrhundert]] zurück. Schon [[1209]] werden Herren von Höch urkundlich erwähnt, die das Schloss bis zum Ende des [[14. Jahrhundert]]s innehaben. Im Jahre [[1392]] erhält Hans [[Kölderer]] Sitz und Hof zu Lehen. Schloss Höch blieb bis [[1608]] im Besitz der Familie. Schöne Grabsteine, die sich heute im Verbindungsgang zwischen [[Pfarrkirche Unserer Lieben Frau Geburt|Pfarrkirche]] in [[Altenmarkt im Pongau]] und Taufkapelle befinden, erzählen die Familiengeschichte. Im Jahr 1608 verkauft Paul Kölderer Höch an seinen Großneffen [[Jocher zu Höch und Eggersberg#Karl Jocher|Karl Jocher]], den damals bedeutendsten Lungauer Gewerken. Von seinem Sohn [[Jocher_zu_Höch_und_Eggersberg#Adam_Jocher_zu_H.C3.B6ch_und_Eggersberg|Adam]] stammen die prächtigen Holzportale im Schloss. Er war es auch, der dem Schloss seine heutige Gestalt verlieh und das Innere reich ausstatten ließ. Seine Tochter heiratete [[Johann Rudolf Freiherr von Plaz|Johann Rudolf Freiherrn von Plaz zum Thurn]], dessen Nachkommen bis [[Johann Anton Graf Plaz]] Besitzer des Anwesens waren.  
  
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Im Jahr [[1989]] erwarb [[Alois Rohrmoser]] die Liegenschaft. Mit seiner Unterschrift am [[23. Dezember]] [[1999]] unter dem Kaufvertrag erwarb [[Bürgermeister der Gemeinde Flachau|Bürgermeister]] [[Hans Weitgasser]] das Schloss für die Gemeinde. Der Kaufpreis betrug 28,75 Millionen [[Schilling]] (umgerechnet etwas mehr als zwei Millionen Euro). Im Kauf inbegriffen sind 44 Hektar umliegende Wiesen. 2002 wurden das Gebäude und das Dach saniert. Nach fünf Jahren und noch einmal zwei Millionen Investition erstrahlte das Schloss in neuem Glanz. Seither wird es als Veranstaltungsort für kulturelle Zwecke verwendet.
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*[http://www.flachau.com/schloss-hoech/ Schloss Höch]
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[[Kategorie:Salzburg|Schloss Höch]]
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[[Kategorie:Pongau|Schloss Höch]]
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[[Kategorie:Pongau]]
[[Kategorie:Sclösser in Salzburg|Schloss Höch]]
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[[Kategorie:Flachau]]
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[[Kategorie:Architektur]]
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[[Kategorie:Denkmalschutz]]
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[[Kategorie:Gebäude]]
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[[Kategorie:historisches Gebäude]]
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[[Kategorie:Veranstaltungsort]]

Aktuelle Version vom 2. März 2023, 18:56 Uhr

Schloss Höch, Oktober 2020.
Schloss Höch, Jänner 2021.
Schloss Höch, 2018
Schloss Höch, 2018

Das Schloss Höch zählt zu den denkmalgeschützten Objekten in der Gemeinde Flachau im Pongau.

Allgemeines

Das Schloss liegt auf einer sanft geneigten Terrasse südwestlich von Reitdorf. Besondere Bedeutung kommt diesem Bau nicht nur aus dem Grunde zu, dass es die größte Anlage dieser Art im gesamten Raum Ennspongau ist, sondern auch aus dem Umstand, dass Höch im Gegensatz zu den kleineren Ansitzen dieser Gegend (Mauer, Lerchen, Tandalier), durch keine störenden Umbauten jüngerer Zeit verändert worden ist. Schloss Höch, ein dreigeschossiger, hufeisenförmiger Bau, zeigt seit dem Beginn des 17. Jahrhunderts die typischen Merkmale eines sogenannten "Salzburger Ansitzes".

Geschichte

Die Geschichte von Schloss Höch geht, wenn man die Nennung von "Hohenvelde" miteinbezieht, bis in das 11. Jahrhundert zurück. Schon 1209 werden Herren von Höch urkundlich erwähnt, die das Schloss bis zum Ende des 14. Jahrhunderts innehaben. Im Jahre 1392 erhält Hans Kölderer Sitz und Hof zu Lehen. Schloss Höch blieb bis 1608 im Besitz der Familie. Schöne Grabsteine, die sich heute im Verbindungsgang zwischen Pfarrkirche in Altenmarkt im Pongau und Taufkapelle befinden, erzählen die Familiengeschichte. Im Jahr 1608 verkauft Paul Kölderer Höch an seinen Großneffen Karl Jocher, den damals bedeutendsten Lungauer Gewerken. Von seinem Sohn Adam stammen die prächtigen Holzportale im Schloss. Er war es auch, der dem Schloss seine heutige Gestalt verlieh und das Innere reich ausstatten ließ. Seine Tochter heiratete Johann Rudolf Freiherrn von Plaz zum Thurn, dessen Nachkommen bis Johann Anton Graf Plaz Besitzer des Anwesens waren.

Im Jahr 1989 erwarb Alois Rohrmoser die Liegenschaft. Mit seiner Unterschrift am 23. Dezember 1999 unter dem Kaufvertrag erwarb Bürgermeister Hans Weitgasser das Schloss für die Gemeinde. Der Kaufpreis betrug 28,75 Millionen Schilling (umgerechnet etwas mehr als zwei Millionen Euro). Im Kauf inbegriffen sind 44 Hektar umliegende Wiesen. 2002 wurden das Gebäude und das Dach saniert. Nach fünf Jahren und noch einmal zwei Millionen Investition erstrahlte das Schloss in neuem Glanz. Seither wird es als Veranstaltungsort für kulturelle Zwecke verwendet.

2011 wurde der Kulturverein Schloss Höch gegründet.

Bilder

 Schloss Höch – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Weblinks

Quellen