Hermann Vetters: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Hermann Vetters''' (* [[1. Juli]] [[1915]] in Wien; † [[23. Mai]] [[1993]] in Baden bei Wien) war ein österreichischer Archäologe.
'''Hermann Vetters''' (* [[1. Juli]] [[1915]] in Wien; † [[24. Mai]] [[1993]] in Baden bei Wien) war ein österreichischer Archäologe.


==Leben==
==Leben==
Er promovierte [[1939]] an der Universität Wien und wurde im selben Jahr am ''Österreichischen Archäologischen Institut'' angestellt. Kriegsdienst und Gefangenschaft unterbrach seine Tätigkeit. Erst [[1946]] konnte er seine archäologische Tätigkeit wieder aufnehmen.
Hermann Vetters wurde als Sohn des gleichnamigen Geologen Hermann Vetters (*1880; † 1941) geboren. Er promovierte [[1939]] an der Universität Wien und wurde im selben Jahr am ''Österreichischen Archäologischen Institut'' angestellt. Kriegsdienst und Gefangenschaft unterbrach seine Tätigkeit. Erst [[1946]] konnte er seine archäologische Tätigkeit wieder aufnehmen.


Zunächst führte er Grabungen, unter anderem auf dem Magdalensberg in [[Kärnten]], durch. Ab [[1960]] nahm er an den Ausgrabungen in Ephesos, Türkei, teil. [[1969]] wurde er Direktor des ''Österreichischen Archäologischen Instituts'' und Grabungsleiter in Ephesos. Zu den großen von ihm geleiteten Projekten gehörten die Freilegung der Hanghäuser und die Anastilosis der Celsus-Bibliothek in Ephesos. Er setzte dabei neue Maßstäbe für die Entwicklung der Ausgrabungstechnik.
Zunächst führte er Grabungen, unter anderem auf dem Magdalensberg in [[Kärnten]], durch. Ab [[1960]] nahm er an den Ausgrabungen in Ephesos, Türkei, teil. [[1969]] wurde er Direktor des ''Österreichischen Archäologischen Instituts'' und Grabungsleiter in Ephesos. Zu den großen von ihm geleiteten Projekten gehörten die Freilegung der Hanghäuser und die Anastilosis der Celsus-Bibliothek in Ephesos. Er setzte dabei neue Maßstäbe für die Entwicklung der Ausgrabungstechnik.
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Von [[1982]] bis [[1991]] war Vetters Vizepräsident der ''Österreichischen Akademie der Wissenschaften''.
Von [[1982]] bis [[1991]] war Vetters Vizepräsident der ''Österreichischen Akademie der Wissenschaften''.


In Salzburg hat er mit den [[Domgrabungsmuseum|Ausgrabungen am Salzburger Dom]], die er allein durchgeführt hatte, einen neuen Zweig der Archäologie begründet: Die Mittelalter-Archäologie. Sein Sohn, [[Wolfgang Vetters|Dr. Wolfgang Vetters]] ist an der Salzburger Universität für Geologie tätig.
In Salzburg hat er mit den [[Domgrabungsmuseum|Ausgrabungen am Salzburger Dom]], die er allein durchgeführt hatte, einen neuen Zweig der Archäologie begründet: Die Mittelalter-Archäologie. Sein Sohn, [[Wolfgang Vetters|Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Vetters]] war an der [[Universität Salzburg|Salzburger Universität]] tätig.


==Quelle==
==Quellen ==
* Wikipedia Deutschland
* Wikipedia  
* Salzburg Wiki Beitrag [[Domgrabungsmuseum]]
* Salzburg Wiki Beitrag [[Domgrabungsmuseum]]


[[Kategorie:Person|Vetters, Hermann]]
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Vetters, Hermann]]
[[Kategorie:Bildung|Vetters, Hermann]]
[[Kategorie:Person (Bildung)|Vetters, Hermann]]
[[Kategorie:Universität|Vetters, Hermann]]
[[Kategorie:Professor|Vetters, Hermann]]
[[Kategorie:Universitätsprofessor|Vetters, Hermann]]
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)|Vetters, Hermann]]
[[Kategorie:Archäologe|Vetters, Hermann]]
[[Kategorie:Archäologe|Vetters, Hermann]]
[[Kategorie:Archäologie|Vetters, Hermann]]
[[Kategorie:Archäologie|Vetters, Hermann]]
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Vetters, Hermann]]
[[Kategorie:Geboren 1915|Vetters, Hermann]]
[[Kategorie:Person|Vetters, Hermann]]