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| − | Die '''Internationalen Alpenfahrten''' vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] führten neben anderen Alpenstraße auch über den [[Katschbergpass]] und den [[Radstädter Tauern]]. | + | Die '''Internationalen Alpenfahrten''' vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] führten neben anderen [[Alpen]]straßen auch über den [[Katschbergpass]] und den [[Radstädter Tauern]]. |
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| | ==Geschichte== | | ==Geschichte== |
| − | Es war die Zeit, in der die Automobile gerade begannen, sich zu entwickeln. Wettbewerbe waren also die wichtigste Möglichkeit, Können und Zuverlässigkeit von Fahrzeugen einem breiten Publikum zu demonstrieren. | + | Es war die Zeit, in der die Automobile gerade zu entwickeln begannen. Sportliche Wettbewerbe waren also die wichtigste Möglichkeit, Können und Zuverlässigkeit von Fahrzeugen einem breiten Publikum zu demonstrieren. |
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| | Neben der [[Prinz-Heinrich Automobil-Tourenfahrt]], die von Deutschland aus ganz Mitteleuropa Impulse brachten, begann der ''Österreichische Automobil Club'' (ÖAC) [[1910]] mit den bis [[1914]] durchgeführten ''Internationalen Alpenfahrten''. | | Neben der [[Prinz-Heinrich Automobil-Tourenfahrt]], die von Deutschland aus ganz Mitteleuropa Impulse brachten, begann der ''Österreichische Automobil Club'' (ÖAC) [[1910]] mit den bis [[1914]] durchgeführten ''Internationalen Alpenfahrten''. |
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| | Die erste Fahrt, 1910, führte über nur 867 Kilometer. Bei der zweiten, die vom [[13. Mai|13.]] bis [[16. Mai]] [[1911]] stattfand, waren es schon 1.421 Kilometer, die man Non-Stop fuhr. Die Hauptkriterien waren der ununterbrochene Lauf des Motors, bestimmte Maximalzeiten für jede Etappe, Kontrollore an Bord jedes Fahrzeugs und natürlich die obligatorische Plombierung aller wichtigen Bestandteile des Wagens (um unerlaubtes Auswechsels wegen Defekts zu verhindern). Derjenige, der am wenigsten Strafpunkte für Defekte, unfaires Verhalten oder verspätetes Erscheinen am Start hatte, war der Sieger. | | Die erste Fahrt, 1910, führte über nur 867 Kilometer. Bei der zweiten, die vom [[13. Mai|13.]] bis [[16. Mai]] [[1911]] stattfand, waren es schon 1.421 Kilometer, die man Non-Stop fuhr. Die Hauptkriterien waren der ununterbrochene Lauf des Motors, bestimmte Maximalzeiten für jede Etappe, Kontrollore an Bord jedes Fahrzeugs und natürlich die obligatorische Plombierung aller wichtigen Bestandteile des Wagens (um unerlaubtes Auswechsels wegen Defekts zu verhindern). Derjenige, der am wenigsten Strafpunkte für Defekte, unfaires Verhalten oder verspätetes Erscheinen am Start hatte, war der Sieger. |
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| − | 1911 errang [[Ferdinand Porsche]] mit seinem Team von Austro Daimler nach strafpunktfreier Fahrer den Teampreis. Für die "Reichsdeutschen" gab es eine große Überraschung über die Schwierigkeiten in den Bergen, die sie mit einem ''Donnerwetter, das sind Berge!'' kommentierten. | + | 1911 errang [[Ferdinand Porsche]] mit seinem Team von ''Austro Daimler'' nach strafpunktfreier Fahrt den Teampreis. Für die "Reichsdeutschen" gab es eine große Überraschung über die Schwierigkeiten in den Bergen, die sie mit einem ''Donnerwetter, das sind Berge!'' kommentierten. |
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| | Die dritte Alpenfahrt fand vom [[16. Juli|16.]] bis [[27. Juli]] [[1912]] statt und führte über 2.364 Kilometer. [[1913]] führte sie über 2.610 Kilometer vom [[22. Juni|22.]] bis [[29. Juni]]. Die letzte Alpenfahrt vor dem Krieg schließlich brachte acht Etappen über 2.932 Kilometer vom [[14. Juni|14.]] bis [[23. Juni]] [[1914]]. | | Die dritte Alpenfahrt fand vom [[16. Juli|16.]] bis [[27. Juli]] [[1912]] statt und führte über 2.364 Kilometer. [[1913]] führte sie über 2.610 Kilometer vom [[22. Juni|22.]] bis [[29. Juni]]. Die letzte Alpenfahrt vor dem Krieg schließlich brachte acht Etappen über 2.932 Kilometer vom [[14. Juni|14.]] bis [[23. Juni]] [[1914]]. |
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| | * ''Österreichische Automobilgeschichte'', Hans Seper, Martin Pfundner, Hans Peter Lenz, Eurotax, ISBN 3-905566-01-X | | * ''Österreichische Automobilgeschichte'', Hans Seper, Martin Pfundner, Hans Peter Lenz, Eurotax, ISBN 3-905566-01-X |
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