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Nun schneiderte er zunächst rund eineinhalb Jahre, bevor er um Aufnahme bei der Gendarmerie ansuchte. Am [[11. September]] [[1896]] konnte er als Probegendarm seinen Dienst in Salzburg antreten. Es folgten Jahren am Gendarmerieposten in [[Tamsweg]],  [[Seekirchen]] und [[Mattsee]]. Schließlich wurde er [[1903]] in die Adjudantur des Landesgendarmeriekommandos in die Stadt Salzburg in die [[Kaigasse]] Nr. 8 versetzt. Dort diente er sich bis [[1920]] zum Bezirksinspektor empor. Schließlich wurde er anlässlich seiner krankheitsbedingten Frühpensionierung [[1925]] zum Abteilungsinspektor befördert.  
 
Nun schneiderte er zunächst rund eineinhalb Jahre, bevor er um Aufnahme bei der Gendarmerie ansuchte. Am [[11. September]] [[1896]] konnte er als Probegendarm seinen Dienst in Salzburg antreten. Es folgten Jahren am Gendarmerieposten in [[Tamsweg]],  [[Seekirchen]] und [[Mattsee]]. Schließlich wurde er [[1903]] in die Adjudantur des Landesgendarmeriekommandos in die Stadt Salzburg in die [[Kaigasse]] Nr. 8 versetzt. Dort diente er sich bis [[1920]] zum Bezirksinspektor empor. Schließlich wurde er anlässlich seiner krankheitsbedingten Frühpensionierung [[1925]] zum Abteilungsinspektor befördert.  
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Am [[1. Juni]] [[1907]] heiratete Kettenhueumer Elisabeth Grillmaier. Sie starb schon nach 10 kinderlosen Ehejahren im Februar 1917 nach kurzer, schwerer Krankheit im 41. Lebensjahr. So heiratete er am [[1. März]] [[1924]] ein zweites Mal: die 42jährige, aus dem Bezirk Troppau in Schlesien stammende Witwe Emilie Demel, geborene Essler. Im November [[1934]] zog er aus seiner Dienstwohnung in der Stadt Salzburg im Gendarmeriegebäude Kaigasse Nr. 18, 2. Stock, nach Anif in sein Einfamilienhaus, das er ''Aneva'' taufte. Er wohnte mit seiner Frau im Obergeschoss, das Erdgeschoss war an Familie Willer vermietet.  
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Am [[1. Juni]] [[1907]] heiratete Kettenhueumer Elisabeth Grillmaier. Sie starb schon nach 10 kinderlosen Ehejahren im Februar 1917 nach kurzer, schwerer Krankheit im 41. Lebensjahr. So heiratete er am [[1. März]] [[1924]] ein zweites Mal: die 42jährige, aus dem Bezirk Troppau in Schlesien stammende Witwe Emilie Demel, geborene Essler. Im November [[1934]] zog er aus seiner Dienstwohnung in der Stadt Salzburg im Gendarmeriegebäude Kaigasse Nr. 18, 2. Stock, nach Anif in sein Einfamilienhaus, das er ''Villa Aneva'' taufte. Er wohnte mit seiner Frau im Obergeschoss, das Erdgeschoss war an Familie Willer vermietet.  
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Aus diesem Haus musste das Ehepaar nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] am [[9. Juli]] [[1945]] ausziehen, weil es von den [[USFA|Alliierten]] beschlagnahmt wurde. Erst ein Jahr später konnten sie wieder darin einziehen. Die Amerikaner hatten allerdings erhebliche Schäden in der Wohnung angerichtet, worüber Kettenhuemer immer wieder klagte. Obwohl das Ehepaar sehr zurückgezogen lebte, kannte jedermann im Ort den "Herrn Inspektor". Eine schwere Krankheit seiner Frau brachte in den letzten Lebensjahren finanzielle Sorgen, da Josef nicht mehr in er Lage war, mit Fotografieren etwas dazu zu verdienen. So begann er Ende der [[1950er]]-Jahre mit dem Verkauf seiner Fotografien.  
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Aus diesem Haus musste das Ehepaar nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] am [[9. Juli]] [[1945]] ausziehen, weil es von den [[USFA|Alliierten]] beschlagnahmt wurde. Erst ein Jahr später konnten sie wieder darin einziehen. Die Amerikaner hatten allerdings erhebliche Schäden in der Wohnung angerichtet, worüber Kettenhuemer immer wieder klagte. Obwohl das Ehepaar sehr zurückgezogen lebte, kannte jedermann im Ort den "Herrn Inspektor". Eine schwere Krankheit seiner Frau brachte in den letzten Lebensjahren finanzielle Sorgen, da Josef nicht mehr in er Lage war, mit Fotografieren etwas dazu zu verdienen. So begann er Ende der [[1950er]]-Jahre mit dem Verkauf seiner Fotografien.  
    
Seine Frau verstarb am [[16. Dezember]] [[1962]] nach langem Herzleiden; er selbst kurz darauf am 27. Juni 1963.
 
Seine Frau verstarb am [[16. Dezember]] [[1962]] nach langem Herzleiden; er selbst kurz darauf am 27. Juni 1963.
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==Fotografie==
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== Fotografie ==
 
Schon [[1903]] wandte sich Kettenhuemer der damals noch wenig verbreiteten und kostenintensiven [[Fotografie]] zu. Er war aber offensichtlich in der finanziellen Lage, sich schon bald eine hochwertige Fotoausrüstung zuzulegen. So entwickelte er ein fotografisches "Verbrecher-Album", Vorläufer der heutigen Fahndungsbilder. Am [[28. September]] [[1927]] erhielt er die Gewerbeberechtigung für ''Photographie mit Ausnahme der Portraitphotographie".
 
Schon [[1903]] wandte sich Kettenhuemer der damals noch wenig verbreiteten und kostenintensiven [[Fotografie]] zu. Er war aber offensichtlich in der finanziellen Lage, sich schon bald eine hochwertige Fotoausrüstung zuzulegen. So entwickelte er ein fotografisches "Verbrecher-Album", Vorläufer der heutigen Fahndungsbilder. Am [[28. September]] [[1927]] erhielt er die Gewerbeberechtigung für ''Photographie mit Ausnahme der Portraitphotographie".
    
Kettenhuemer hat rund 2 000 Glasplattennegative, meist im Format 10 x 15 cm, hinterlassen. Seine Liebe galt der Natur, wie zahlreiche Bilder von Pflanzen und Blumen beweisen.  
 
Kettenhuemer hat rund 2 000 Glasplattennegative, meist im Format 10 x 15 cm, hinterlassen. Seine Liebe galt der Natur, wie zahlreiche Bilder von Pflanzen und Blumen beweisen.  
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==Bücher==
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== Bücher ==
 
In der [[Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg]]:
 
In der [[Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg]]:
 
*Bd. 8: ''[[Salzburger Photographien 1900 - 1950]] des Josef Kettenhuemer. [[Stadt Salzburg]] und Umland'', hg. v. [[Erich Marx]] und [[Heimo Greisl]], 3., verbesserte Auflage, Salzburg 2000.
 
*Bd. 8: ''[[Salzburger Photographien 1900 - 1950]] des Josef Kettenhuemer. [[Stadt Salzburg]] und Umland'', hg. v. [[Erich Marx]] und [[Heimo Greisl]], 3., verbesserte Auflage, Salzburg 2000.
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:Herausgeber: Stadt Salzburg
 
:Herausgeber: Stadt Salzburg
 
:14 S., ISBN 3-901014-67-5
 
:14 S., ISBN 3-901014-67-5
==Quelle==
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== Quelle ==
 
* [[Heimo Greisl|Greisl, Heimo]]: ''Der Fotograf Josef Kettenhuemer (1870–1963)''. In: Heinz Dopsch und [[Ewald Hiebl]] (Hrsg.): [[Anif. Kultur, Geschichte und Wirtschaft von Anif, Niederalm und Neu-Anif]]. Gemeinde Anif 2003.
 
* [[Heimo Greisl|Greisl, Heimo]]: ''Der Fotograf Josef Kettenhuemer (1870–1963)''. In: Heinz Dopsch und [[Ewald Hiebl]] (Hrsg.): [[Anif. Kultur, Geschichte und Wirtschaft von Anif, Niederalm und Neu-Anif]]. Gemeinde Anif 2003.
 
* Buch [[Salzburger Photographien 1900 - 1950]]
 
* Buch [[Salzburger Photographien 1900 - 1950]]
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