Die Erzherzogin verlor bereits im ersten Lebensjahr ihre leibliche Mutter. Nachdem die Habsburger die Toskana (= habsburgische Sekundogenitur) verloren hatten – diese kam nach einer Volksabstimmung 1860 an das Königreich Sardinien-Piemont, Königreich Italien erst ab März 1861 – musste Maria Antonia mit ihrem Vater ins Exil nach Salzburg gehen. Die Erzherzogin hatte eine schwache Konstitution und war daher für den geistlichen Stand bestimmt. Einige Jahre wirkte sie als Äbtissin des adeligen Damenstiftes (Theresianisches Damenstift) in Prag, übersiedelte jedoch später, als die Lungenkrankheit schlimmer wurde, nach Paris. Dort schied sie im Alter von 25 Jahren aus dem Leben. Ihre letzte Ruhestätte fand die Erzherzogin in der Kaisergruft in Wien. | Die Erzherzogin verlor bereits im ersten Lebensjahr ihre leibliche Mutter. Nachdem die Habsburger die Toskana (= habsburgische Sekundogenitur) verloren hatten – diese kam nach einer Volksabstimmung 1860 an das Königreich Sardinien-Piemont, Königreich Italien erst ab März 1861 – musste Maria Antonia mit ihrem Vater ins Exil nach Salzburg gehen. Die Erzherzogin hatte eine schwache Konstitution und war daher für den geistlichen Stand bestimmt. Einige Jahre wirkte sie als Äbtissin des adeligen Damenstiftes (Theresianisches Damenstift) in Prag, übersiedelte jedoch später, als die Lungenkrankheit schlimmer wurde, nach Paris. Dort schied sie im Alter von 25 Jahren aus dem Leben. Ihre letzte Ruhestätte fand die Erzherzogin in der Kaisergruft in Wien. |