| | Die verschiedenen Geschützbasteien, die allseits rund um den Berg verteilt sind, der Wehrturm der [[Felixpforte]] und die langen (auf skarpierte Felsen aufgesetzten) Wehrmauern mit ihren kleinen Wächterhäuschen („Auslug“) stammen sämtlich aus der Zeit des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] und sind großteils gut erhalten. Die große Bastei im Norden ist nicht zugänglich, sie wird derzeit noch als als Lagerplatz für Gamswild-Futterkrippen genutzt. Die Bastei im Osten verfällt zunehmend, eine Sanierung ist leider nicht in Sicht. Auf der Kuppe des Berges steht, über eine ehemalige Zugbrücke erreichbar, das schmucke [[Franziski-Schlössl]], das Fürsterzbischof [[Paris Graf Lodron|Paris Lodron]] [[1629]] errichten ließ und heute als kleines Gasthaus genutzt wird. Die Errichtung eines Kultur-Lehrweges mit einer kurzgefassten Darstellung der reichen Geschichte des Berges bietet sich an, die Idee konnte bisher aber ebenfalls nicht umgesetzt werden. Als Militärbezirk war der Kapuzinerberg für Zivilisten bis zu Beginn des [[19. Jahrhundert]]s gesperrt, bis 1938 war der Besuch des Berges in der Folge gebührenpflichtig. | | Die verschiedenen Geschützbasteien, die allseits rund um den Berg verteilt sind, der Wehrturm der [[Felixpforte]] und die langen (auf skarpierte Felsen aufgesetzten) Wehrmauern mit ihren kleinen Wächterhäuschen („Auslug“) stammen sämtlich aus der Zeit des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] und sind großteils gut erhalten. Die große Bastei im Norden ist nicht zugänglich, sie wird derzeit noch als als Lagerplatz für Gamswild-Futterkrippen genutzt. Die Bastei im Osten verfällt zunehmend, eine Sanierung ist leider nicht in Sicht. Auf der Kuppe des Berges steht, über eine ehemalige Zugbrücke erreichbar, das schmucke [[Franziski-Schlössl]], das Fürsterzbischof [[Paris Graf Lodron|Paris Lodron]] [[1629]] errichten ließ und heute als kleines Gasthaus genutzt wird. Die Errichtung eines Kultur-Lehrweges mit einer kurzgefassten Darstellung der reichen Geschichte des Berges bietet sich an, die Idee konnte bisher aber ebenfalls nicht umgesetzt werden. Als Militärbezirk war der Kapuzinerberg für Zivilisten bis zu Beginn des [[19. Jahrhundert]]s gesperrt, bis 1938 war der Besuch des Berges in der Folge gebührenpflichtig. |
| − | Die NS-Herrschaft plante eine riesige Gauhalle, ein Sportstadion und das Festspielhaus mit einer gigantischen Auffahrtsrampe an Stelle des Kapuzinerkloster. Das Ende der NS-Zeit verhinderte jedoch die Ausführung dieser Planung. | + | Die NS-Herrschaft plante eine riesige Gauhalle und ein Sportstadion an Stelle des Kapuzinerkloster, sowie ein neues großes Festspielhaus neben dem Fanziaskischlössl. Aufgeschlossen werden sollten diese Bauten durch eine großen Auffahrtsrampe vom Äußeren Stein aus. Das Ende der NS-Zeit verhinderte jedoch die Ausführung dieser Planung. |