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Die '''Weihnachtskrippen''' haben ihren Ursprung in Italien.
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[[Bild:Weihnachtskrippe_01.jpg|thumb|300px|Beispiel einer Weihnachtskrippe aus dem alpenländischen Raum, hier von Franz Kinz, Krippenbaumeister in Salzburg]]Die '''Weihnachtskrippen''' haben ihren Ursprung in Italien.
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
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[[Bild:Weihnachtskrippe_03.jpg|thumb|300px|Beispiel einer neapolitanischen Weihnachtskrippe]]
 
[[1223]] soll zum ersten Mal das Wunder der Geburt Christi in Form eines Krippenspiels in Greccio, Region Latium (Rom und Umgebung) stattgefunden haben. Der Hl. Franz von Assisi soll die Idee dazu gehabt haben und auch selbst ein Krippenspiel mit Menschen und Tieren aufgeführt haben. Jedenfalls fand das Krippenspiel so eine Resonanz, dass die Darsteller aus Holz geschnitzt und in Krippen aufgestellt wurden.
 
[[1223]] soll zum ersten Mal das Wunder der Geburt Christi in Form eines Krippenspiels in Greccio, Region Latium (Rom und Umgebung) stattgefunden haben. Der Hl. Franz von Assisi soll die Idee dazu gehabt haben und auch selbst ein Krippenspiel mit Menschen und Tieren aufgeführt haben. Jedenfalls fand das Krippenspiel so eine Resonanz, dass die Darsteller aus Holz geschnitzt und in Krippen aufgestellt wurden.
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==Geschichte in Salzburg==
 
==Geschichte in Salzburg==
 
Salzburg hatte niemals jene Bedeutung bei Krippen, wie seine Nachbarländer [[Tirol]] und [[Oberösterreich]]. Im Spätmittelalter entwickelte sich in Frauenklöstern der verbotene Brauch des ''Kindlwiegens'', bei dem Puppen wie lebendige Säuglinge in Wiegen gelegt wurden. Dann kam das wachsbossierte [[Fatschenkindl]] mit Echthaar und eingesetzten Glasaugen in Mode. Schließlich kam es im [[18. Jahrhundert|18.]] und [[19. Jahrhundert]] zur Aufstellung richtiger Krippen, allerdings nur in Kirchen und Klöstern.  
 
Salzburg hatte niemals jene Bedeutung bei Krippen, wie seine Nachbarländer [[Tirol]] und [[Oberösterreich]]. Im Spätmittelalter entwickelte sich in Frauenklöstern der verbotene Brauch des ''Kindlwiegens'', bei dem Puppen wie lebendige Säuglinge in Wiegen gelegt wurden. Dann kam das wachsbossierte [[Fatschenkindl]] mit Echthaar und eingesetzten Glasaugen in Mode. Schließlich kam es im [[18. Jahrhundert|18.]] und [[19. Jahrhundert]] zur Aufstellung richtiger Krippen, allerdings nur in Kirchen und Klöstern.  
 
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[[Bild:Weihnachtskrippe_02.jpg|thumb|300px|Beispiel einer Weihnachtskrippe aus dem alpenländischen Raum, hier von Franz Kinz, Krippenbaumeister in Salzburg]]
 
Am [[22. November]] [[1784]]  erließ [[Erzbischof]] [[Hieronymus Graf Colloredo]] das Verbot der öffentlichen Aufstellung von Weihnachtskrippen, also auch in Kirchen. Dies war der Beginn des Einzugs von Weihnachtskrippen im privaten Bereich.
 
Am [[22. November]] [[1784]]  erließ [[Erzbischof]] [[Hieronymus Graf Colloredo]] das Verbot der öffentlichen Aufstellung von Weihnachtskrippen, also auch in Kirchen. Dies war der Beginn des Einzugs von Weihnachtskrippen im privaten Bereich.
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* [[Krippenbauverein Bad Vigaun]]
 
* [[Krippenbauverein Bad Vigaun]]
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==Quelle==
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==Quellen==
 
* [[Salzburger Nachrichten]] ''Wo das Jesuskind auf dem Meer zur Welt kommt'', 24. Dezember 1998
 
* [[Salzburger Nachrichten]] ''Wo das Jesuskind auf dem Meer zur Welt kommt'', 24. Dezember 1998
 
{{Quelle Kulturlexikon}}
 
{{Quelle Kulturlexikon}}

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