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| | [[Datei:Gänsegeier 6.jpg|thumb|Gänsegeier auf Nahrungssuchflug über dem [[Krumltal]]]] | | [[Datei:Gänsegeier 6.jpg|thumb|Gänsegeier auf Nahrungssuchflug über dem [[Krumltal]]]] |
| | Der '''Gänsegeier''' (''Gyps fulvus''), auch Weißkopfgeier genannt, ist eine [[Greifvogel]]art aus der [[Glossar Biologie#F|Familie]] der Habichtartigen (''Accipitridae''). Er ist ein jährlicher Sommergast in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] und auch Besuchern des [[Zoo Salzburg|Zoos Salzburg]] nicht unbekannt. | | Der '''Gänsegeier''' (''Gyps fulvus''), auch Weißkopfgeier genannt, ist eine [[Greifvogel]]art aus der [[Glossar Biologie#F|Familie]] der Habichtartigen (''Accipitridae''). Er ist ein jährlicher Sommergast in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] und auch Besuchern des [[Zoo Salzburg|Zoos Salzburg]] nicht unbekannt. |
| − | ==Anmerkungen aus Salzburger Sicht== | + | == Anmerkungen aus Salzburger Sicht == |
| | Wenn ''Gundula'', ein einer ehemaligen Gefangenschaftspopulation entstammendes freifliegendes Gänsegeierweibchen, ihre im Zweitage-Rhythmus erfolgende [[Vogelfütterung|Fütterung]] im Salzburger Zoo versäumt, machen sich über ihren Verbleib nicht nur die Zoomitarbeiter Gedanken, es halten auch viele Salzburger in den umliegenden Bergen Ausschau nach ''Gundula''. Und wer den Flug der [[Bartgeier]] im [[Krumltal]] beobachten will, kann gelegentlich auch eine Schar kreisender Gänsegeier sichten. | | Wenn ''Gundula'', ein einer ehemaligen Gefangenschaftspopulation entstammendes freifliegendes Gänsegeierweibchen, ihre im Zweitage-Rhythmus erfolgende [[Vogelfütterung|Fütterung]] im Salzburger Zoo versäumt, machen sich über ihren Verbleib nicht nur die Zoomitarbeiter Gedanken, es halten auch viele Salzburger in den umliegenden Bergen Ausschau nach ''Gundula''. Und wer den Flug der [[Bartgeier]] im [[Krumltal]] beobachten will, kann gelegentlich auch eine Schar kreisender Gänsegeier sichten. |
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| − | ==Beschreibung== | + | == Beschreibung == |
| | Der Gänsegeier zählt zu den großen Altweltgeiern, wiegt bis zu acht Kilogramm und verfügt über eine Flügellänge von bis zu 75 cm. Er weist ein zweifarbiges Gefieder auf. Kopf und Hals sind dicht mit weißen Daunen bewachsen, der Schnabel erscheint gelblich und ist an der Basis blassgrau gefärbt. Die Beine und die Zehen sind grau und unbefiedert. Weibchen und Männchen sind annähernd gleich groß und gleich schwer. | | Der Gänsegeier zählt zu den großen Altweltgeiern, wiegt bis zu acht Kilogramm und verfügt über eine Flügellänge von bis zu 75 cm. Er weist ein zweifarbiges Gefieder auf. Kopf und Hals sind dicht mit weißen Daunen bewachsen, der Schnabel erscheint gelblich und ist an der Basis blassgrau gefärbt. Die Beine und die Zehen sind grau und unbefiedert. Weibchen und Männchen sind annähernd gleich groß und gleich schwer. |
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| | Er brütet in senkrechten bzw. sehr steilen Felsklippen, in wilden Schluchten und Felsformationen, die seinen Ansprüchen genügen. Seine Nahrung sucht der Gänsegeier in überwiegend offenen und trockenen Landschaften wie Steppen, Halbwüsten, Berghängen und Hochplateaus. Er kommt von 0 bis 3 000 [[m ü. A.]] vor und kann fliegend bis in Höhen von 3 500 m beobachtet werden. | | Er brütet in senkrechten bzw. sehr steilen Felsklippen, in wilden Schluchten und Felsformationen, die seinen Ansprüchen genügen. Seine Nahrung sucht der Gänsegeier in überwiegend offenen und trockenen Landschaften wie Steppen, Halbwüsten, Berghängen und Hochplateaus. Er kommt von 0 bis 3 000 [[m ü. A.]] vor und kann fliegend bis in Höhen von 3 500 m beobachtet werden. |
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| − | In den Hohen Tauern kommen sie erst seit dem großen Unglück beim Viehtrieb über den [[Felber Tauern]] im Jahr [[1878]] vor, bei dem etwa 100 Stück Vieh ums Leben kam.<ref>[https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Viehtrieb-Unglueck-1878-Felbertauern.pdf Das große Tauernunglück beim Viehtrieb am Felbertauern im Jahre 1878] Chronik Tauernhaus Spital, Mittersill abgerufen am 17. August 2013</ref> | + | In den Hohen Tauern kommen sie erst seit dem großen Unglück beim Viehtrieb über den [[Felber Tauern]] im Jahr [[1878]] vor, bei dem etwa 100 Stück Vieh ums Leben kam.<ref>[https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Viehtrieb-Unglueck-1878-Felbertauern.pdf Das große Tauernunglück beim Viehtrieb am Felber Tauern im Jahre 1878] Chronik Tauernhaus Spital, Mittersill abgerufen am 17. August 2013</ref> |
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| | Datei:Gundula 1.jpg|''Gundula'', das Gänsegeierweibchen, im Anflug zur Fütterung über dem [[Zoo Salzburg]] | | Datei:Gundula 1.jpg|''Gundula'', das Gänsegeierweibchen, im Anflug zur Fütterung über dem [[Zoo Salzburg]] |
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| | * {{Wikipedia-de|Gänsegeier}} | | * {{Wikipedia-de|Gänsegeier}} |
| − | *Eigene Beobachtungen | + | * Eigene Beobachtungen |
| | <references/> | | <references/> |
| | [[Kategorie:Wissenschaft]] | | [[Kategorie:Wissenschaft]] |