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Das '''Große Festspielhaus''' ist ein multifunktionaler Veranstaltungsort in der [[Salzburg|Stadt Salzburg]] in der [[Altstadt]] im [[Festspielbezirk]].
 
Das '''Große Festspielhaus''' ist ein multifunktionaler Veranstaltungsort in der [[Salzburg|Stadt Salzburg]] in der [[Altstadt]] im [[Festspielbezirk]].
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==Geschichte==
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== Geschichte ==
 
Das ''Große Festspielhaus'' wurde nach Plänen des Architekten [[Clemens Holzmeister]] erbaut. Es gehört mit einem Ausmaß von insgesamt 100 Metern Breite (einschließlich Seitenbühnen) zu den größten der Welt. Die Arbeiten begannen im Jahre [[1956]] mit dem Abtragen von rund 55 000 qm² [[Konglomerat]] der [[Mönchsberg]]wand, um für das gewaltige Bühnenhaus Platz zu schaffen.  
 
Das ''Große Festspielhaus'' wurde nach Plänen des Architekten [[Clemens Holzmeister]] erbaut. Es gehört mit einem Ausmaß von insgesamt 100 Metern Breite (einschließlich Seitenbühnen) zu den größten der Welt. Die Arbeiten begannen im Jahre [[1956]] mit dem Abtragen von rund 55 000 qm² [[Konglomerat]] der [[Mönchsberg]]wand, um für das gewaltige Bühnenhaus Platz zu schaffen.  
    
Das Festspielhaus bietet für 2&nbsp;179 Zuschauer Platz. Der Bühnenraum weist eine Höhe von 35 Metern, eine Breite von 100 Metern und eine Tiefe von 25 Metern auf. 155 Prospektzüge der Bühnenmaschinerie, die Einrichtungen der Beleuchtung, der ''Eiserne Vorhang'' mit 34 Tonnen Gewicht, fünf Hubpodien von je 18 x 3 Metern, eine dreiteilige Simulatanbühne sind Meisterwerke moderner Bühnentechnik. Die Gesamtbaukosten betrugen etwa 210 Millionen Schilling  (15,3 Mio Euro).  Die Errichtungskosten hat zu größten Teil der Bund bzw. die Republik Österreich getragen, weshalb die Republik Österreich die Eigentümerin des Großen Festspielhauses ist. <ref>[http://www.salzburgerfestspiele.at/institution/spielst%C3%A4tten/spielst%C3%A4tten-details/oid/129 www.salzburgerfestspiele.at/Großes Festspielhaus]</ref>
 
Das Festspielhaus bietet für 2&nbsp;179 Zuschauer Platz. Der Bühnenraum weist eine Höhe von 35 Metern, eine Breite von 100 Metern und eine Tiefe von 25 Metern auf. 155 Prospektzüge der Bühnenmaschinerie, die Einrichtungen der Beleuchtung, der ''Eiserne Vorhang'' mit 34 Tonnen Gewicht, fünf Hubpodien von je 18 x 3 Metern, eine dreiteilige Simulatanbühne sind Meisterwerke moderner Bühnentechnik. Die Gesamtbaukosten betrugen etwa 210 Millionen Schilling  (15,3 Mio Euro).  Die Errichtungskosten hat zu größten Teil der Bund bzw. die Republik Österreich getragen, weshalb die Republik Österreich die Eigentümerin des Großen Festspielhauses ist. <ref>[http://www.salzburgerfestspiele.at/institution/spielst%C3%A4tten/spielst%C3%A4tten-details/oid/129 www.salzburgerfestspiele.at/Großes Festspielhaus]</ref>
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An der Ausgestaltung haben u. a. mitgewirkt: [[Oskar Kokoschka]], [[Wolfgang Hutter]], [[Karl Plattner]], Rudolf Hoflehner, Kurt Fischer, Giselbert Hoke, Wander Bertoni, [[Jakob Adlhart]], [[Rudolf Reinhart]], [[Slavi Soucek]], [[Alfred Hrdlicka]] und [[Toni Schneider-Manzell]].
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An der Ausgestaltung haben u. a. mitgewirkt: [[Oskar Kokoschka]], [[Wolfgang Hutter]], [[Karl Plattner]], Rudolf Hoflehner, Kurt Fischer, Giselbert Hoke, [[Wander Bertoni]], [[Jakob Adlhart]], [[Rudolf Reinhart]], [[Slavi Soucek]], [[Alfred Hrdlicka]] und [[Toni Schneider-Manzell]].
    
Die Fassade wird durch eine lateinische Inschrift des Benediktiners Thomas Michels geschmückt: „Sacra camenae domus concitis carmine patet quo nos attonitos numen ad auras ferat.“ (Der Muse heiliges Haus steht Kunstbegeisterten offen, als Entflammte empor trage uns göttliche Macht.)
 
Die Fassade wird durch eine lateinische Inschrift des Benediktiners Thomas Michels geschmückt: „Sacra camenae domus concitis carmine patet quo nos attonitos numen ad auras ferat.“ (Der Muse heiliges Haus steht Kunstbegeisterten offen, als Entflammte empor trage uns göttliche Macht.)
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Das Große Festspielhaus wurde dann am [[26. Juli]] [[1960]] mit [[Richard Strauss]]' "Rosenkavalier" unter der Leitung von [[Herbert von Karajan]] eröffnet.
 
Das Große Festspielhaus wurde dann am [[26. Juli]] [[1960]] mit [[Richard Strauss]]' "Rosenkavalier" unter der Leitung von [[Herbert von Karajan]] eröffnet.
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==Veranstaltungen==
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== Veranstaltungen ==
 
* Die [[Salzburger Festspiele]]
 
* Die [[Salzburger Festspiele]]
 
* Die [[Osterfestspiele]]
 
* Die [[Osterfestspiele]]
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* Die Orchesterkonzerte der [[Salzburger Kulturvereinigung]] in den Zyklen ''Große Symphonie'', ''Musik der Meister'' und ''Welt der Musik''
 
* Die Orchesterkonzerte der [[Salzburger Kulturvereinigung]] in den Zyklen ''Große Symphonie'', ''Musik der Meister'' und ''Welt der Musik''
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==Sonstiges==
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== Sonstiges ==
 
Das Große Festspielhaus hat eine direkte Verbindung im [[Mönchsberg]]felsen mit den [[Mönchsberggaragen]].
 
Das Große Festspielhaus hat eine direkte Verbindung im [[Mönchsberg]]felsen mit den [[Mönchsberggaragen]].
    
== Kunstwerke ==
 
== Kunstwerke ==
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=== Skulpturen: Theater und Musik ===
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Von [[Wander Bertoni]] stammen die beiden Allegorien ''"Musik"'' und ''"Theater"''. Die beiden Skulpturen aus Carrara-Marmor steht im Großen Foyer.
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Datei:Wander Bertoni Skulptur Theater 01.jpg|Bertoni: "Theater"
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Datei:Wander Bertoni Skulptur Musik 01.jpg|Bertoni: "Musik"
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=== Plastik: Orpheus II ===
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=== Skulptur: Orpheus II ===
[[1963]] fertigte ''[[Alfred Hrdlicka]]'' die Plastik 'Orpheus II' als Auftragsarbeit für die Salzburger Festspiele aus [[Untersberger Marmor]]. Die Plastik steht im Säulenfoyer des ehemaligen fürsterzbischöflichen [[Hofmarstall]].
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[[1963]] fertigte ''[[Alfred Hrdlicka]]'' die Skulptur ''"Orpheus II"'' als Auftragsarbeit für die Salzburger Festspiele aus [[Untersberger Marmor]]. Die Skulptur steht im Säulenfoyer des ehemaligen fürsterzbischöflichen [[Hofmarstall]].
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Datei:Alfred Hrdlicka 01 Orpheus II.jpg|Hrdlicka: "Orpheus II"
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==Bildergalerie==
 
==Bildergalerie==