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| | [[Datei:Lamprechtshöhleneingang.jpg|thumb|Eingang zur Lamprechtshöhle]] | | [[Datei:Lamprechtshöhleneingang.jpg|thumb|Eingang zur Lamprechtshöhle]] |
| | [[Datei:Lamprechtshöhle 11.jpg|thumb|Im Schauteil der Höhle]] | | [[Datei:Lamprechtshöhle 11.jpg|thumb|Im Schauteil der Höhle]] |
| − | Die '''Lamprechtshöhle''', auch ''Lamprechtsofen'' genannt, befindet sich im nördlichen [[Pinzgau]] im [[Saalachtal]] und ist die tiefste Höhle Österreichs und die tiefste Durchgangshöhle<ref>[http://de.wikipedia.org/wiki/Durchgangsh%C3%B6hle Wikipedia Durchgangshöhle]</ref> Österreichs (in manchen Quellen wird sie sogar als die tiefste Durchgangshöhle der Welt bezeichnet). | + | Die '''Lamprechtshöhle''', auch ''Lamprechtsofen'', früher ''Lamprechts-Ofenloch''<ref name="Ecker">Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=fre&datum=18980319&query=%22Stephan+Ecker%22&ref=anno-search&seite=1 ANNO], Salzburger) Fremden-Zeitung, Ausgabe vom 19. März 1898 Seite 1, "Eine Wanderung durch das Lamprechts-Ofenloch" von Schulleiter [[Stephan Ecker]] aus [[Lofer]]</ref> genannt, befindet sich im nördlichen [[Pinzgau]] im [[Saalachtal]] im Gemeindegebiet von [[St. Martin bei Lofer]]<ref>Quelle [[SAGIS]]</ref>. Sie ist die tiefste Höhle Österreichs und die tiefste Durchgangshöhle Österreichs (in manchen Quellen wird sie sogar als die tiefste Durchgangshöhle der Welt bezeichnet). |
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| | ==Einführung== | | ==Einführung== |
| − | Mit einer Gesamtlänge von über 50 Kilometern gehört die Lamprechtshöhle bei [[St. Martin bei Lofer]] zu den größten Höhlensystemen Europas. Der Eingang liegt direkt neben der Bundesstraße [[B 311]] [[Pinzgauer Straße]] zwischen St. Martin bei Lofer und [[Weißbach bei Lofer]] und ist schon viele Jahrhunderte bekannt. | + | Mit einer Gesamtlänge von über 50 Kilometern gehört die Lamprechtshöhle bei [[St. Martin bei Lofer]] zu den größten Höhlensystemen Europas. Der Eingang liegt direkt neben der [[Pinzgauer Straße]] (B 311) an der Grenze von St. Martin bei Lofer zu [[Weißbach bei Lofer]] und ist schon viele Jahrhunderte bekannt. |
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| − | [[1962]] gelang Tauchern des [[Landesverein für Höhlenkunde in Salzburg|Landesvereines für Höhlenkunde]] in Salzburg die Überwindung des Bocksees, eines Siphons, der bislang den Endpunkt bildete. In den folgenden Jahren wurden der Höhle in schwierigen Expeditionen Kilometer um Kilometer abgerungen. Im Berginneren waren dann schon weit über 1 000 Höhenmeter aufsteigend überwunden und der Lamprechtsofen galt damit auch als höchste Höhle der Welt. Als der jeweilige Endpunkt nur mehr durch tagelange Expeditionen erreicht werden konnte, versuchte man einen weiteren Zugang vom Plateau der [[Leoganger Steinberge]] aus zu finden.
| + | Der Name, ursprünglich ''Lamprechts-Ofenloch'', stammt dem Volksmund nach vom Ritter Lamprecht, dem Saalecker. Derselbe soll in ''alter Zeit'' auf der nahe des Eingangs der Höhle bestanden [[Burg Saaleck]] gelebt haben.<ref name="Ecker"></ref> |
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| − | [[1993]] entdeckten polnische Höhlenforscher in 2 178 m ü. A. den lang gesuchten zweiten Eingang. Mit einer Höhendifferenz von über 1 600 m galt der Lamprechtsofen für einige Jahre auch als tiefste Höhle der Welt. Große Teile der Höhle können bei starken Niederschlägen oder Schneeschmelze komplett unter Wasser stehen. Eine sichere Befahrung ist daher nur im Winter bei strengem Frost möglich. Ein etwa 600 m langer Abschnitt mit einer Höhendifferenz von 70 m ist als [[Schauhöhle]] der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden.
| + | == Daten und Fakten == |
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| − | ==Daten und Fakten== | |
| | Der untere Höhleneingang befindet sich auf 664 [[m ü. A.]] neben dem [[Gasthaus Lamprechtshöhle]]. 1 632 m Höhendifferenz zwischen Eingang und Ausgang der Höhle machen die Lamprechtsofenhöhle auch zur derzeit größten wasserführenden Durchgangshöhle der Welt. Aufgrund ihrer Gesamtausdehnung gilt die Lamprechtsofenhöhle als eines der größten Höhlensysteme Europas. Der erstmalige komplette Durchstieg erfolgte [[1992]]. Die Temperatur in der Höhle liegt das ganze Jahr über zwischen plus fünf und sieben Grad Celsius. Die gesamte Länge der erforschten Höhlenteile beträgt 2013 50,5 km. | | Der untere Höhleneingang befindet sich auf 664 [[m ü. A.]] neben dem [[Gasthaus Lamprechtshöhle]]. 1 632 m Höhendifferenz zwischen Eingang und Ausgang der Höhle machen die Lamprechtsofenhöhle auch zur derzeit größten wasserführenden Durchgangshöhle der Welt. Aufgrund ihrer Gesamtausdehnung gilt die Lamprechtsofenhöhle als eines der größten Höhlensysteme Europas. Der erstmalige komplette Durchstieg erfolgte [[1992]]. Die Temperatur in der Höhle liegt das ganze Jahr über zwischen plus fünf und sieben Grad Celsius. Die gesamte Länge der erforschten Höhlenteile beträgt 2013 50,5 km. |
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| | Der Schauhöhlenbereich ist gut beleuchtet und durch Betonstiegen, die mit Geländern versehen sind, erschlossen und gesichert. Im Höhleninneren befindet sich ein Warnsystem, das bei plötzlich drohendem Hochwasser aktiv wird. Bei einem Stromausfall schaltet sich ein Notstromsystem ein. | | Der Schauhöhlenbereich ist gut beleuchtet und durch Betonstiegen, die mit Geländern versehen sind, erschlossen und gesichert. Im Höhleninneren befindet sich ein Warnsystem, das bei plötzlich drohendem Hochwasser aktiv wird. Bei einem Stromausfall schaltet sich ein Notstromsystem ein. |
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| − | ==Geologie== | + | == Geologie == |
| | Typisch für alle Höhlen im Bereich der [[Leoganger Steinberge|Steinberge]] ist deren starke Bindung an tektonische Strukturen. Geologisch befindet sich im Bereich des Lamprechtsofens eine Schichtgrenze zwischen Dolomitgestein und [[Dachsteinkalk]]. Letzterer überlagert in einer Stärke von 400 m das Dolomitgestein. | | Typisch für alle Höhlen im Bereich der [[Leoganger Steinberge|Steinberge]] ist deren starke Bindung an tektonische Strukturen. Geologisch befindet sich im Bereich des Lamprechtsofens eine Schichtgrenze zwischen Dolomitgestein und [[Dachsteinkalk]]. Letzterer überlagert in einer Stärke von 400 m das Dolomitgestein. |
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| | ''„Die Schichtgrenze in Kombination mit der meist senkrecht dazu einfallenden Klüftung bestimmen das Raumbild und bieten die Basis für die Entstehung großer Räume wie den Passauerdom oder Lamprechtsdom, die durch die Gebirgsspannungen immer wieder eingebrochen sind und von Versturzmaterial erfüllt wurden. Im Bereich der aktiven Wasserläufe kann der Bach Teile eines Versturzes immer wieder erosiv oder korrosiv beseitigen. Der Lamprechtsofen bietet also das Bild einer außerordentlich unruhigen und durch die Wirkung der Hochwässer ständig in Veränderung begriffenen Höhle….Die Anlage der oberen Stockwerke der Lamprechtshöhle erfolgte schon vor ca. 12 Mio. Jahren, sie können mit der Talgeschichte des Flusslaufes in Verbindung gebracht werden. Die jüngsten Höhlenverläufe im Niveau des heutigen [[Saalachtal]]es haben wahrscheinlich eiszeitliches Alter (10 000 Jahre).“'' | | ''„Die Schichtgrenze in Kombination mit der meist senkrecht dazu einfallenden Klüftung bestimmen das Raumbild und bieten die Basis für die Entstehung großer Räume wie den Passauerdom oder Lamprechtsdom, die durch die Gebirgsspannungen immer wieder eingebrochen sind und von Versturzmaterial erfüllt wurden. Im Bereich der aktiven Wasserläufe kann der Bach Teile eines Versturzes immer wieder erosiv oder korrosiv beseitigen. Der Lamprechtsofen bietet also das Bild einer außerordentlich unruhigen und durch die Wirkung der Hochwässer ständig in Veränderung begriffenen Höhle….Die Anlage der oberen Stockwerke der Lamprechtshöhle erfolgte schon vor ca. 12 Mio. Jahren, sie können mit der Talgeschichte des Flusslaufes in Verbindung gebracht werden. Die jüngsten Höhlenverläufe im Niveau des heutigen [[Saalachtal]]es haben wahrscheinlich eiszeitliches Alter (10 000 Jahre).“'' |
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| − | ==Erschließung der Höhle== | + | == Erschließung der Höhle == |
| | Bereits im [[17. Jahrhundert]] trauten sich einige Abenteurer in die Höhle, um den nach einer Sage hier versteckten Schatz des später für die Höhle namengebenden Ritter Lamprecht zu suchen. Anfang des [[18. Jahrhundert]]s wurden im Bereich der Stainerhalle 14 Skelette – wahrscheinlich von Schatzsuchern - gefunden. Sie wurden entweder vom Wasser eingeschlossen oder hatten kein Licht mehr, um den Ausgang zu finden. An den Auffindungsstellen wurden damals schwarze Kreuze an die Wand gemalt. | | Bereits im [[17. Jahrhundert]] trauten sich einige Abenteurer in die Höhle, um den nach einer Sage hier versteckten Schatz des später für die Höhle namengebenden Ritter Lamprecht zu suchen. Anfang des [[18. Jahrhundert]]s wurden im Bereich der Stainerhalle 14 Skelette – wahrscheinlich von Schatzsuchern - gefunden. Sie wurden entweder vom Wasser eingeschlossen oder hatten kein Licht mehr, um den Ausgang zu finden. An den Auffindungsstellen wurden damals schwarze Kreuze an die Wand gemalt. |
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| − | Nach der Aufklärung und dem Siegeszug der Naturwissenschaften verloren die Menschen ihre Angst vor Geistern und der Unterwelt. Die ersten Erforscher dieses Naturdenkmals waren jedoch keine Naturwissenschaftler sondern Menschen aus der Gegend. Erste Inschriften im Hachelgang und in der Stainerhalle – [[Johann Stainer]] war Bürgermeister in Lofer und ein gegeisterter Höhlenforscher – stammen vom Beginn des [[19. Jahrhundert]]s und bezeugen von den damaligen Befahrungen. Stainer bemühte sich sehr um die Erforschung und Erschließung der Lamprechtsofenhöhle. [[1898]] pachtete die Sektion Passau des Deutschen Alpenvereines die Höhle von den [[Österreichische Bundesforste|Österreichische Bundesforsten]] und baute den Lamprechtsofen mit großem Einsatz zur Schauhöhle aus. Im Juli [[1905]] konnte der Schauteil eröffnet werden und wurde die Höhle bereits im ersten Jahr von 1 200 Besuchern frequentiert. Sie kamen jedoch nicht wegen der Höhle selbst, sondern wegen der elektrischen Beleuchtung, die zu dieser Zeit noch eine Sensation war. | + | Nach der Aufklärung und dem Siegeszug der Naturwissenschaften verloren die Menschen ihre Angst vor Geistern und der Unterwelt. Die ersten Erforscher dieses Naturdenkmals waren jedoch keine Naturwissenschaftler sondern Menschen aus der Gegend. Erste Inschriften im Hachelgang und in der Stainerhalle – [[Johann Stainer]] war Bürgermeister in Lofer und ein gegeisterter Höhlenforscher – stammen vom Beginn des [[19. Jahrhundert]]s und bezeugen von den damaligen Befahrungen. Stainer bemühte sich sehr um die Erforschung und Erschließung der Lamprechtsofenhöhle. |
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| | + | Mitte des 19. Jahrhunderts hatte sich [[Franz Ferchl]] um die Erforschung der Höhle sehr verdient gemacht.<ref name="Ecker"></ref> |
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| | + | [[1898]] pachtete die Sektion Passau des Deutschen Alpenvereines die Höhle von den [[Österreichische Bundesforste|Österreichische Bundesforsten]] und baute den Lamprechtsofen mit großem Einsatz zur Schauhöhle aus. Im Juli [[1905]] konnte der Schauteil eröffnet werden und wurde die Höhle bereits im ersten Jahr von 1 200 Besuchern frequentiert. Sie kamen jedoch nicht wegen der Höhle selbst, sondern wegen der elektrischen Beleuchtung, die zu dieser Zeit noch eine Sensation war. |
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| | + | [[1962]] gelang Tauchern des [[Landesverein für Höhlenkunde in Salzburg|Landesvereines für Höhlenkunde]] in Salzburg die Überwindung des Bocksees, eines Siphons, der bislang den Endpunkt bildete. In den folgenden Jahren wurden der Höhle in schwierigen Expeditionen Kilometer um Kilometer abgerungen. Im Berginneren waren dann schon weit über 1 000 Höhenmeter aufsteigend überwunden und der Lamprechtsofen galt damit auch als höchste Höhle der Welt. Als der jeweilige Endpunkt nur mehr durch tagelange Expeditionen erreicht werden konnte, versuchte man einen weiteren Zugang vom Plateau der [[Leoganger Steinberge]] aus zu finden. |
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| | + | [[1993]] entdeckten polnische Höhlenforscher in 2 178 m ü. A. den lang gesuchten zweiten Eingang. Mit einer Höhendifferenz von über 1 600 m galt der Lamprechtsofen für einige Jahre auch als tiefste Höhle der Welt. Große Teile der Höhle können bei starken Niederschlägen oder Schneeschmelze komplett unter Wasser stehen. Eine sichere Befahrung ist daher nur im Winter bei strengem Frost möglich. Ein etwa 600 m langer Abschnitt mit einer Höhendifferenz von 70 m ist als [[Schauhöhle]] der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. |
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| − | ==Bäche== | + | == Wasserläufe == |
| | Die Wasserläufe in der Höhle folgen der Schichtgrenze zwischen Dachsteinkalk und Dolomit, was die Erforschbarkeit des Höhlensystems erst ermöglicht. Die Höhle wird von drei Bächen durchflossen. Der Steinbach entspringt im hinteren Teil der Höhle, weiters durchfließen der Kneipbach und der Stainerhallenbach das Höhlensystem. Bei einer Hochwassersituation können pro Sekunde mehr als 10 Kubikmeter Wasser aus dem Höhleneingang stürzen. Im Winter plätschern wenig mehr als 20 Liter pro Sekunde durch die Höhlenräume. | | Die Wasserläufe in der Höhle folgen der Schichtgrenze zwischen Dachsteinkalk und Dolomit, was die Erforschbarkeit des Höhlensystems erst ermöglicht. Die Höhle wird von drei Bächen durchflossen. Der Steinbach entspringt im hinteren Teil der Höhle, weiters durchfließen der Kneipbach und der Stainerhallenbach das Höhlensystem. Bei einer Hochwassersituation können pro Sekunde mehr als 10 Kubikmeter Wasser aus dem Höhleneingang stürzen. Im Winter plätschern wenig mehr als 20 Liter pro Sekunde durch die Höhlenräume. |
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| | [[1904]] wurde in Vorbereitung des Kraftwerksbaues in der Höhle ein Wasserstaubecken errichtet. Die Wasser der Höhlenbäche wurden von [[1905]] bis [[1975]] gesammelt und durch eine Druckrohrleitung, deren Errichtung als echte Pionierleistung zu bewerten ist, zu einem kleinen Kraftwerk geleitet. Mittels Turbine erreichte man eine Leistung von 10 PS. Den so gewonnenen Gleichstrom (110 Volt) setzte man für die Höhlenbeleuchtung ein. Seit 1975 ist die Höhle an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. | | [[1904]] wurde in Vorbereitung des Kraftwerksbaues in der Höhle ein Wasserstaubecken errichtet. Die Wasser der Höhlenbäche wurden von [[1905]] bis [[1975]] gesammelt und durch eine Druckrohrleitung, deren Errichtung als echte Pionierleistung zu bewerten ist, zu einem kleinen Kraftwerk geleitet. Mittels Turbine erreichte man eine Leistung von 10 PS. Den so gewonnenen Gleichstrom (110 Volt) setzte man für die Höhlenbeleuchtung ein. Seit 1975 ist die Höhle an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. |
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| − | == Hochwasser == | + | == Sicherheitseinrichtungen == |
| | + | In der Höhle gibt es ein Notfall-Telefon. Da es in der Lamprechtshöhle bei starken Regenfällen immer wieder zu solchen Zwischenfällen kommt, seien innen in einem sicheren Bereich auch Decken und Notproviant gelagert. |
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| | + | == Ereignisse == |
| | Vier Deutsche wurden am [[4. Jänner]] [[1991]] von Wassermassen in dem System eingeschlossen. Für die gut ausgerüsteten Nürnberger Höhlenforscher nahm die Expedition nach stundenlangem bangen Warten schließlich ein glückliches Ende. Eine 17-köpfige Rettungsmannschaft mit zwei Tauchern brachte die drei Männer und eine Frau in Sicherheit. | | Vier Deutsche wurden am [[4. Jänner]] [[1991]] von Wassermassen in dem System eingeschlossen. Für die gut ausgerüsteten Nürnberger Höhlenforscher nahm die Expedition nach stundenlangem bangen Warten schließlich ein glückliches Ende. Eine 17-köpfige Rettungsmannschaft mit zwei Tauchern brachte die drei Männer und eine Frau in Sicherheit. |
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| | Der letzte ähnliche Zwischenfall ereignete sich am [[28. August]] [[2013]]. Damals saßen 26 Menschen etliche Stunden unter der Erde fest. Am [[5. August]] [[2016]] wurden neuerlich ersten Informationen zufolge sieben Menschen von rasch ansteigenden Wassermassen eingeschlossen sein. Die Alarmierung erfolgt um 15:22 Uhr, sagte ein Sprecher der Landespolizeidirektion.<ref>Quelle [[Salzburg24.at]], abgefragt am [http://www.salzburg24.at/pinzgau-mehrere-menschen-in-lamprechtshoehle-eingeschlossen/4828686 5. August 2016]</ref> | | Der letzte ähnliche Zwischenfall ereignete sich am [[28. August]] [[2013]]. Damals saßen 26 Menschen etliche Stunden unter der Erde fest. Am [[5. August]] [[2016]] wurden neuerlich ersten Informationen zufolge sieben Menschen von rasch ansteigenden Wassermassen eingeschlossen sein. Die Alarmierung erfolgt um 15:22 Uhr, sagte ein Sprecher der Landespolizeidirektion.<ref>Quelle [[Salzburg24.at]], abgefragt am [http://www.salzburg24.at/pinzgau-mehrere-menschen-in-lamprechtshoehle-eingeschlossen/4828686 5. August 2016]</ref> |
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| − | == Sicherheitseinrichtungen ==
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| − | In der Höhle gibt es ein Notfall-Telefon. Da es in der Lamprechtshöhle bei starken Regenfällen immer wieder zu solchen Zwischenfällen kommt, seien innen in einem sicheren Bereich auch Decken und Notproviant gelagert.
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| | ==Höhlenimpressionen== | | ==Höhlenimpressionen== |
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| | ==Weblinks== | | ==Weblinks== |
| | * [http://www.salzburger-saalachtal.com/de/Ausflugsziele/Saalachtal/Lamprechtshoehle/Lamprechtshoehle.htm www.salzburger-saalachtal.com] | | * [http://www.salzburger-saalachtal.com/de/Ausflugsziele/Saalachtal/Lamprechtshoehle/Lamprechtshoehle.htm www.salzburger-saalachtal.com] |
| − | | + | * Lage auf [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E350948%7E404705%7E359594%7E401425%7E%40355122%7C403131%7E0%7ELAM_ETRS89%7E1307%7E496 AMap] |
| − | ==Quelle== | + | ==Quellen== |
| | * [http://www.salzburger-saalachtal.com/de/Ausflugsziele/Saalachtal/Lamprechtshoehle/Lamprechtshoehle.htm www.salzburger-saalachtal.com] | | * [http://www.salzburger-saalachtal.com/de/Ausflugsziele/Saalachtal/Lamprechtshoehle/Lamprechtshoehle.htm www.salzburger-saalachtal.com] |
| | * Schautafeln im Höhlenbereich | | * Schautafeln im Höhlenbereich |
| − | | + | * [[SAGIS]] |
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| | ==Fußnote== | | ==Fußnote== |
| | <references/> | | <references/> |