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'''Großherzog Ferdinand III. von Toskana''' (* [[6. Mai]] [[1769]] Florenz, Italien, † [[16. Juni]] [[1824 ]]) war von [[1803]] bis [[1805]] Kurfürst von Salzburg.
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'''Großherzog Ferdinand III. von Toskana''' (* [[6. Mai]] [[1769]] Florenz, Italien, † [[16. Juni]] [[1824 ]]) war von [[1803]] bis [[1805]] Kurfürst vom [[Kurfürstentum Salzburg]].
    
==Leben==
 
==Leben==
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Von 1803 bis 1805 war er Kurfürst von [[Altstadt|Salzburg]], wo er im (erst viel später) so genannten „[[Toskanatrakt]]“ der [[Alte Residenz|Alten Residenz]] wohnte (heute Teil der [[Universität Salzburg|Universität]]). Am [[29. April]] 1803 zog Ferdinand III. in Salzburg ein. Sein Kurfürstentum umfasste Salzburg, [[Berchtesgaden]], Passau und Eichstätt (beide Bayern). [[1804]] besuchte ihn sein Bruder, Kaiser Franz, für sieben Tage in Salzburg.
 
Von 1803 bis 1805 war er Kurfürst von [[Altstadt|Salzburg]], wo er im (erst viel später) so genannten „[[Toskanatrakt]]“ der [[Alte Residenz|Alten Residenz]] wohnte (heute Teil der [[Universität Salzburg|Universität]]). Am [[29. April]] 1803 zog Ferdinand III. in Salzburg ein. Sein Kurfürstentum umfasste Salzburg, [[Berchtesgaden]], Passau und Eichstätt (beide Bayern). [[1804]] besuchte ihn sein Bruder, Kaiser Franz, für sieben Tage in Salzburg.
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Ferdinand III. wurde dann aber 1805 von Salzburg von den einfallenden Franzosen vertrieben. Als Entschädigung erhielt er Würzburg als Großherzogtum, wo er ebenfalls nur kurz regierte ([[1807]] - [[1814]]). Durch den bayerisch-österreichischen Staatsvertrag vom [[3. Juni]] [[1814]], geschlossen beim ''Wiener Kongress'' verlor er seine Besitzungen an Bayern. Er kehrte in das Großherzogtum Toskana zurück.
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Ferdinand III. wurde dann aber 1805 von Salzburg von den einfallenden Franzosen vertrieben. Er verließ Salzburg am [[18. Oktober]] 1805 und floh nach Wien an den Kaiserhof. Als Entschädigung erhielt er Würzburg als Großherzogtum, wo er ebenfalls nur kurz regierte ([[1807]] - [[1814]]). Durch den bayerisch-österreichischen Staatsvertrag vom [[3. Juni]] [[1814]], geschlossen beim ''Wiener Kongress'' verlor er seine Besitzungen an Bayern. Er kehrte in das Großherzogtum Toskana zurück.
    
Verheiratet war Ferdinand mit Marie Louise von Neapel-Sizilien, mit der er sechs Kinder hatte, darunter Großherzog Leopold II. Die zweite Ehe mit Maria Anna von Sachsen blieb kinderlos.
 
Verheiratet war Ferdinand mit Marie Louise von Neapel-Sizilien, mit der er sechs Kinder hatte, darunter Großherzog Leopold II. Die zweite Ehe mit Maria Anna von Sachsen blieb kinderlos.

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