Stadtpfarrkirche zum hl. Johannes dem Täufer: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Aigner Kirche liegt unmittelbar neben dem [[Schloss Aigen]] und nur wenige Meter vom Beginn des [[Aigner Park]]s entfernt.
Die Aigner Kirche liegt unmittelbar neben dem [[Schloss Aigen]] und nur wenige Meter vom Beginn des [[Aigner Park]]s entfernt.


Bis [[1139]] lag die Seelsorge für Aigen beim [[Erzstift St. Peter]], dann beim [[Salzburger Domkapitel]]. [[1411]] wird erstmals eine eigene Kirche erwähnt und [[1447]] ist ein [[Friedhof Aigen|Aigner Friedhof]] nachgewiesen. Unter [[Wolf Dietrich von Raitenau]] kam es zu einer Teilung und Aigen kam zur neu errichteten [[Stadtpfarre Salzburg-St. Andrä|Stadtpfarre St. Andrä]].  [[1699]] wurden die Filialkirchen Aigen und [[Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt und hl. Michael|Gnigl]] zu einer selbständigen Kuratie vereinigt. Die Hauptkirche war Aigen, der Sitz des Kuraten aber [[Gnigl]]. In den folgenden 150 Jahren gab es 14 Kuraten von Aigen.
Bis [[1139]] lag die Seelsorge für Aigen beim [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Erzstift St. Peter]], dann beim [[Salzburger Domkapitel]]. [[1411]] wird erstmals eine eigene Kirche erwähnt und [[1447]] ist ein [[Friedhof Aigen|Aigner Friedhof]] nachgewiesen. Unter [[Wolf Dietrich von Raitenau]] kam es zu einer Teilung und Aigen kam zur neu errichteten [[Stadtpfarre Salzburg-St. Andrä|Stadtpfarre St. Andrä]].  [[1699]] wurden die Filialkirchen Aigen und [[Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt und hl. Michael|Gnigl]] zu einer selbständigen Kuratie vereinigt. Die Hauptkirche war Aigen, der Sitz des Kuraten aber [[Gnigl]]. In den folgenden 150 Jahren gab es 14 Kuraten von Aigen.


Die Kirche wurde [[1852]] eine selbständige Pfarre.  Der erste Pfarrer war J. G. Freundlinger, der bis dato Kaplan in St. Andrä war. [[1891]] wurde der heutige Friedhof angelegt, weil der alte um die Kirche zu klein wurde. Noch heute kann man aber Grabmäler um die Kirche sehen (z. B. von [[Alexander Julius Schindler]] oder der Orgelbauerfamilie [[Mauracher]]). Zwischen [[1909]] und [[1911]] wurde das Aigner Kirchlein, nachdem es den Anforderungen einer Stadtpfarrkirche in keiner Weise mehr entsprach, nach den Plänen von [[Franz Wagner]] in einem völligen Umbau um ihre eigene Achse gedreht und so entscheidend erweitert. [[1969]] wurde die Kirche unter Diözesan-Architekt [[Karl Pirich]] restauriert.
Die Kirche wurde [[1852]] eine selbständige Pfarre.  Der erste Pfarrer war J. G. Freundlinger, der bis dato Kaplan in St. Andrä war. [[1891]] wurde der heutige Friedhof angelegt, weil der alte um die Kirche zu klein wurde. Noch heute kann man aber Grabmäler um die Kirche sehen (z. B. von [[Alexander Julius Schindler]] oder der Orgelbauerfamilie [[Mauracher]]). Zwischen [[1909]] und [[1911]] wurde das Aigner Kirchlein, nachdem es den Anforderungen einer Stadtpfarrkirche in keiner Weise mehr entsprach, nach den Plänen von [[Franz Wagner]] in einem völligen Umbau um ihre eigene Achse gedreht und so entscheidend erweitert. [[1969]] wurde die Kirche unter Diözesan-Architekt [[Karl Pirich]] restauriert.