Ziffern im Wald: Unterschied zwischen den Versionen

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== Beschreibung ==
== Beschreibung ==
Das Kunstwerk besteht aus zwölf gebogenen Edelstahlrohren, alle matt gebürstet, sieben Meter hoch, auf die der Künstler insgesamt 21 Neonzahlen verteilt hat, die Tag und Nacht leuchten. Die “Ziffern im Wald”, so der Titel, greifen das Zahlensystem des mittelalterlichen Mathematikers Fibonacci auf, der die natürliche Fortpflanzung von Kaninchen mathematisch beschrieb und daraus einen Gradmesser für die Geschwindigkeit sich fortpflanzender Kräfte entwickelte. Die Fibonacci-Folge <ref>[http://www.abi-mathe.de/buch/grundlagen/fibonacci-folge/ www.abi-mathe.de/fibonacci-folge]</ref> ist eine unendliche Folge von natürlichen Zahlen, bei der sich die jeweils folgende Zahl durch Addition ihrer beiden vorherigen Zahlen ergibt: 1 + 1 = 2, 1 + 2 = 3, 2 + 3 = 5, 3 + 5 = 8, 5 + 8 = 13, 21, 34, 55, 89, 144, 233, 377, 610, 987, 1.597, 2.584, 4.181, 6.765, 10.946.
Das Kunstwerk besteht aus zwölf gebogenen Edelstahlrohren, alle matt gebürstet, sieben Meter hoch, auf die der Künstler insgesamt 21 Neonzahlen verteilt hat, die Tag und Nacht leuchten. Die “Ziffern im Wald”, so der Titel, greifen das Zahlensystem des mittelalterlichen Mathematikers Fibonacci auf, der die natürliche Fortpflanzung von Kaninchen mathematisch beschrieb und daraus einen Gradmesser für die Geschwindigkeit sich fortpflanzender Kräfte entwickelte.  
 
Die Fibonacci-Folge <ref>[http://www.abi-mathe.de/buch/grundlagen/fibonacci-folge/ www.abi-mathe.de/fibonacci-folge]</ref> ist eine unendliche Folge von natürlichen Zahlen, bei der sich die jeweils folgende Zahl durch Addition ihrer beiden vorherigen Zahlen ergibt:  
: 1 + 1 = 2, 1 + 2 = 3, 2 + 3 = 5, 3 + 5 = 8, 5 + 8 = 13, 21, 34, 55, 89, 144, 233, 377, 610, 987, 1.597, 2.584, 4.181, 6.765, 10.946.


Die aus den Stahlbögen sprießenden Ziffern versteht Mario Merz als das Wachstum von “Blättern”, im Sinne eines unendlichen Werdens.
Die aus den Stahlbögen sprießenden Ziffern versteht Mario Merz als das Wachstum von “Blättern”, im Sinne eines unendlichen Werdens.