Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
249 Bytes hinzugefügt ,  08:51, 13. Aug. 2017
K
keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 2: Zeile 2:  
[[Datei:Brennkogel.jpg|thumb|Großglockner Hochalpenstraße vor Gipfel und Nordostseite des Brennkogels]]
 
[[Datei:Brennkogel.jpg|thumb|Großglockner Hochalpenstraße vor Gipfel und Nordostseite des Brennkogels]]
 
[[Datei:Brennkogelsüdabhang, mit Serpentinitvorkommen.jpg|thumb|Brennkogel-Nordostseite mit grünem Serpentinit aus der Brennkogelfazies]]
 
[[Datei:Brennkogelsüdabhang, mit Serpentinitvorkommen.jpg|thumb|Brennkogel-Nordostseite mit grünem Serpentinit aus der Brennkogelfazies]]
Der '''Brennkogel''' (3 018 [[m ü. A.]]) ist ein Gipfel in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]].
+
Der '''Brennkogel''' (3 018 [[m ü. A.]]) ist ein Gipfel in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] in der [[Glocknergruppe]].  
    
==Name==
 
==Name==
 
Man vermutet, dass die Bezeichnung Brennkogel semantisch (sprachinhaltlich) mit dem Namen ''Feuerkogel'', einem Berggipfel am oberösterreichischen Traunsee) vergleichbar ist. Beide Bezeichnungen nehmen wahrscheinlich auf [[Blitz]]<nowiki>schlag</nowiki> Bezug.
 
Man vermutet, dass die Bezeichnung Brennkogel semantisch (sprachinhaltlich) mit dem Namen ''Feuerkogel'', einem Berggipfel am oberösterreichischen Traunsee) vergleichbar ist. Beide Bezeichnungen nehmen wahrscheinlich auf [[Blitz]]<nowiki>schlag</nowiki> Bezug.
   −
==Lage==
+
== Geografie ==
Der Gipfel des Brennkogel liegt etwa 1&nbsp;500 m in westlicher Richtung vom [[Mittertörl]], einem Teilstück der [[Großglockner Hochalpenstraße]] zwischen [[Fuscher Törl]] und [[Hochtor (Tunnel)]]. Der Berg zählt zur [[Glocknergruppe]].  
+
Der Gipfel des Brennkogel liegt etwa 1&nbsp;500 m westlich des [[Mittertörl]]s, einem Teilstück der [[Großglockner Hochalpenstraße]] zwischen [[Fuscher Törl]] und [[Hochtor (Kärnten)|Hochtor]].
    
Sein nächster Nachbar im Westen ist der [[Kloben]] (2&nbsp;938 m ü. A.), ein bei Skitourengehern beliebtes Frühjahrsziel. Dazwischen liegt die [[Spielmannscharte]], wo ehemals [[Goldbergbau]] betrieben wurde. Unterhalb des Ostabhanges befindet sich der [[Elendboden]], der traditionelle Mittagsrastplatz der Teilnehmer der [[Großglockner Wallfahrt]] der [[Pinzgau]]er. Der nächste Gipfel im Norden ist der [[Törlkopf]] (2&nbsp;455 m ü. A.) und im Süden das Hörndl (2&nbsp;767 m ü. A.), das bereits in [[Kärnten]] liegt. Über den Brennkogel verläuft die Landesgrenze zwischen [[Salzburg]] und Kärnten.
 
Sein nächster Nachbar im Westen ist der [[Kloben]] (2&nbsp;938 m ü. A.), ein bei Skitourengehern beliebtes Frühjahrsziel. Dazwischen liegt die [[Spielmannscharte]], wo ehemals [[Goldbergbau]] betrieben wurde. Unterhalb des Ostabhanges befindet sich der [[Elendboden]], der traditionelle Mittagsrastplatz der Teilnehmer der [[Großglockner Wallfahrt]] der [[Pinzgau]]er. Der nächste Gipfel im Norden ist der [[Törlkopf]] (2&nbsp;455 m ü. A.) und im Süden das Hörndl (2&nbsp;767 m ü. A.), das bereits in [[Kärnten]] liegt. Über den Brennkogel verläuft die Landesgrenze zwischen [[Salzburg]] und Kärnten.
 +
 +
An seinen nordwestlichen Abhängen fließt der [[Brennkogelkees]] talwärts, südwestlich der [[Guttalkees]].
    
==Geologie und Mineralien==
 
==Geologie und Mineralien==
Zeile 18: Zeile 20:  
Der ehemalige Bergbau auf Gold und Silber hat seine Spuren am Nordgrat des Brennkogels hinterlassen. Dieser Bergbau zählt neben dem am benachbarten [[Kloben]] nach dem Bergwerk am Monte Rosa zu den zweithöchsten Bergwerken in den [[Alpen]]. Dr. [[Ernst Preuschen]], Bergbauexperte, entdeckte hier ein ehemaliges [[Berghaus]] und sammelte Werkzeuggriffe, Schlägel und Eisen, Kübelböden, Schleifsteine, Zündschwämme und Tonwaren auf.
 
Der ehemalige Bergbau auf Gold und Silber hat seine Spuren am Nordgrat des Brennkogels hinterlassen. Dieser Bergbau zählt neben dem am benachbarten [[Kloben]] nach dem Bergwerk am Monte Rosa zu den zweithöchsten Bergwerken in den [[Alpen]]. Dr. [[Ernst Preuschen]], Bergbauexperte, entdeckte hier ein ehemaliges [[Berghaus]] und sammelte Werkzeuggriffe, Schlägel und Eisen, Kübelböden, Schleifsteine, Zündschwämme und Tonwaren auf.
   −
==Wintersport==
+
==Weblinks ==
Wie der benachbarte Kloben ist auch der Brennkogel ein beliebtes Ziel für Ski-Tourengeher.
+
* Lage auf [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E357597%7E356720%7E364514%7E354096%7E%40360984%7C355403%7E0%7ELAM_ETRS89%7E1307%7E496 AMap]
    
==Quellen==
 
==Quellen==
 
* 3227 – West Großglockner, Topografische Karte, Österreichische Karte 1:25&nbsp;000.
 
* 3227 – West Großglockner, Topografische Karte, Österreichische Karte 1:25&nbsp;000.
* [[Karl Krainer]], Die Geologie der Hohen Tauern, HG Nationalparkfonds der Länder Kärnten, Salzburg und Tirol, Universitätsverlag Carinthia, 1994
+
* [[Karl Krainer]]: ''Die Geologie der Hohen Tauern'', HG Nationalparkfonds der Länder Kärnten, Salzburg und Tirol, Universitätsverlag Carinthia, 1994
* [[Josef Lahnsteiner]], Unterpinzgau, Eigenverlag, Hollersbach, 1960
+
* [[Josef Lahnsteiner]]: ''[[Unterpinzgau]]'', Eigenverlag, [[Hollersbach]], 1960
* [[Albert Strasser]], Die Minerale Salzburgs, Eigenverlag, Salzburg, 1989
+
* [[Albert Strasser]]: ''Die Minerale Salzburgs'', Eigenverlag, Salzburg, 1989
* [[Heinz-Dieter Pohl]], Die Bergnamen der Hohen Tauern, OeAV-Dokumente Nr. 6, Innsbruck 2009
+
* [[Heinz-Dieter Pohl]]: ''Die Bergnamen der Hohen Tauern'', OeAV-Dokumente Nr. 6, Innsbruck 2009
 +
{{Quelle AMap}}
    
[[Kategorie:Geografie]]
 
[[Kategorie:Geografie]]
Zeile 38: Zeile 41:  
[[Kategorie:Berg (Nationalpark Hohe Tauern)]]
 
[[Kategorie:Berg (Nationalpark Hohe Tauern)]]
 
[[Kategorie:Pinzgau]]
 
[[Kategorie:Pinzgau]]
 +
[[Kategorie:Fusch an der Großglocknerstraße]]

Navigationsmenü