Die Höhendifferenz von 60 Metern überwand ein von [[Siemens]] & Halske errichteter Aufzug, dessen mechanische Komponenten von Wiener Metallbaufirmen zugeliefert wurden. Ein schlankes Metallgerüst mit Gleitbahnen, außen an der Wand montiert, trug 2 Kabinen welche durch 6 Drahtseile über Seilscheiben miteinander verbunden waren. Beide Kabinen fassten 12 Personen (acht Sitz- und vier Stehplätze) und fuhren gegenläufig mit einer Geschwindigkeit von 0,5 m in der Sekunde. Der Antrieb der Seilscheiben war im Maschinenraum im oberen Teil des Turmes untergebracht. Ein 15 PS-Gleichstrommotor trieb mittels Übersetzung durch Riemen, Schnecken- und Zahnräder das System an. Der Aufzug verfügte über eine 30-fache Sicherheit und kräftige Fangvorrichtungen. Hinter der unteren Station war in einer künstlichen Felskammer ein Batterieraum mit 126 Akkumulatoren, die tagsüber - wenn in der Stadt kein Lichtstrom verbraucht wurde – über eine Kabelverbindung vom städtischen Elektrizitätswerk am Makartplatz aufgeladen werden und ihrerseits dann die elektrische Energie für die Aufzüge lieferten. | Die Höhendifferenz von 60 Metern überwand ein von [[Siemens]] & Halske errichteter Aufzug, dessen mechanische Komponenten von Wiener Metallbaufirmen zugeliefert wurden. Ein schlankes Metallgerüst mit Gleitbahnen, außen an der Wand montiert, trug 2 Kabinen welche durch 6 Drahtseile über Seilscheiben miteinander verbunden waren. Beide Kabinen fassten 12 Personen (acht Sitz- und vier Stehplätze) und fuhren gegenläufig mit einer Geschwindigkeit von 0,5 m in der Sekunde. Der Antrieb der Seilscheiben war im Maschinenraum im oberen Teil des Turmes untergebracht. Ein 15 PS-Gleichstrommotor trieb mittels Übersetzung durch Riemen, Schnecken- und Zahnräder das System an. Der Aufzug verfügte über eine 30-fache Sicherheit und kräftige Fangvorrichtungen. Hinter der unteren Station war in einer künstlichen Felskammer ein Batterieraum mit 126 Akkumulatoren, die tagsüber - wenn in der Stadt kein Lichtstrom verbraucht wurde – über eine Kabelverbindung vom städtischen Elektrizitätswerk am Makartplatz aufgeladen werden und ihrerseits dann die elektrische Energie für die Aufzüge lieferten. |