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| | [[Bild:Stadtteil_gnigl.jpg|thumb|left|der Salzburger Stadtteil Gnigl]] | | [[Bild:Stadtteil_gnigl.jpg|thumb|left|der Salzburger Stadtteil Gnigl]] |
| | [[Datei:Gnigl mit Heuberg.jpg|thumb|Gnigl mit Heuberg, Ansicht vom Kapuzinerberg aus]] | | [[Datei:Gnigl mit Heuberg.jpg|thumb|Gnigl mit Heuberg, Ansicht vom Kapuzinerberg aus]] |
| − | [[Datei:Gnigl, Ansicht vom Gaisberg aus.jpg|thumb|Gnigl, Ansicht vom Gaisberg aus, sehr eindrucksvoll die Begrenzung durch den Frachtenbahnhof, den Heuberg und Kühberg]]'''Gnigl''' ist ein [[Salzburger Stadtteil|Stadtteil]], aber auch eine [[Katastralgemeinde]] im Nordosten der Stadt [[Salzburg]]. | + | [[Datei:Gnigl, Ansicht vom Gaisberg aus.jpg|thumb|Gnigl, Ansicht vom Gaisberg aus, sehr eindrucksvoll die Begrenzung durch den Frachtenbahnhof, den Heuberg und Kühberg]] |
| | + | ''' Gnigl ''' ist ein [[Salzburger Stadtteil|Stadtteil]] im Nordosten der Stadt [[Salzburg]]. |
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| − | == Lage == | + | == Bevölkerung == |
| − | Der Siedlungsraum von Gnigl wird im Osten von den Hängen des [[Kühberg]]es und [[Heuberg (Berg)|Heuberges]] begrenzt, im Süden bildet die [[Neuhauser Straße]] und die [[Anton-Graf-Straße]] die uralte Grenzlinie gegen den Stadtteil [[Parsch]]. Im Norden begrenzt der [[Alterbach]] den Stadtteil gegen [[Langwied]] und [[Sam]]. Im Westen bildet die [[Tauernbahn]]linie und dem [[Rangierbahnhof Gnigl]] heute die schlüssige Grenze gegen [[Schallmoos]]. In Gnigl (und Langwied) leben 6 343 Bewohner (Stand 1. Jänner 2015, statistischer Zählbezirk 48<ref>Quelle [http://www.stadt-salzburg.at/internet/bildung_kultur/salzburg_in_zahlen/einwohner_321402/statistische_zaehlbezirke_und_zaehlspren_251948.htm?redirect=404 www.stadt-salzburg.at1. Jänner 2015</ref>).
| + | In Gnigl (inkl. Langwied) leben 6 343 Bewohner (Stand 1. Jänner 2015, statistischer Zählbezirk 48 <ref>Quelle [http://www.stadt-salzburg.at/internet/bildung_kultur/salzburg_in_zahlen/einwohner_321402/statistische_zaehlbezirke_und_zaehlspren_251948.htm?redirect=404 www.stadt-salzburg.at1. Jänner 2015</ref>). |
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| − | == Name und Geschichte von Gnigl == | + | == Geografie == |
| | + | aber auch eine [[Katastralgemeinde]] |
| | + | === Lage === |
| | + | Der Siedlungsraum von Gnigl wird im Osten von den Hängen des [[Kühberg]]es und [[Heuberg (Berg)|Heuberges]] begrenzt, im Süden bildet die [[Neuhauser Straße]] und die [[Anton-Graf-Straße]] die uralte Grenzlinie gegen den Stadtteil [[Parsch]]. Im Norden begrenzt der [[Alterbach]] den Stadtteil gegen [[Langwied]] und [[Sam]]. Im Westen bildet die [[Tauernbahn]]linie und dem [[Rangierbahnhof Gnigl]] heute die schlüssige Grenze gegen [[Schallmoos]]. |
| | + | |
| | + | == Stadtteil und seine Teile == |
| | + | Gnigl besitzt im Gegensatz zu allen anderen alten Stadtteilen zwei getrennte historische Siedlungskerne: das alte Mühlendorf Obergnigl an der alten Eisenstraße in die Steiermark ([[Wolfgangsee Straße|Grazer Bundesstraße]]) und das Handwerker- und Kleinbauerndorf Niedergnigl an der [[Linzer Bundesstraße|Linzer (Bundes)Straße]]. |
| | + | [[Datei:Obergnigl mit Obuskehre.JPG|thumb|Obergnigl mit Obuskehre]] |
| | + | [[Datei:Mühlendenkmal mit Brunnen in Obergnigl.jpg|thumb|Mühlendenkmal mit Brunnen in Obergnigl]] |
| | + | |
| | + | === Obergnigl === |
| | + | : ''Hauptartikel [[Obergnigl]]'' |
| | + | |
| | + | Im [[Mittelalter]] war das nahe Obergnigl vor allem als Mühlenstandort am [[Alterbach]] wichtig, wo neben Getreidemühlen auch verschiedene Schmieden und Hämmer standen. Etliche alte Mühlen dieses Mühlendorfes sind erhalten, etwa die Freyhammermühle, die Gmahlmühle, Glockmühle, Sturmmühle, Kirchtagsmühle, Staudenböckmühle, Haselbachermühle oder die Schnoderbacher Mühle. Seit etwa [[1485]] führen von hier die ersten noch hölzernen Wasserleitungen in die Stadt Salzburg, die seit [[1488]] das Wasser über die Stadtbrücke bis zum Marktbrunnen am heutigen [[Alter Markt|Alten Markt]] brachte. Noch 1898 gab es dreizehn Mühlen in Obergnigl, von denen 1930 nur noch drei bestanden. |
| | + | |
| | + | === Niedergnigl === |
| | + | Schon in der römischen Zeit war der Ortsteil Niedergnigl an der Gabelung zweier wichtiger Wegeverbindungen gelegen von Bedeutung. |
| | + | |
| | + | Der Weg Richtung Linz entlang der ''Linzer Reichsstraße'' war die vermutlich meist befahrene Verkehrsader der Stadt Salzburg. Sie hieß damals auch Österreichstraße. Der Weg nach Ebensee und zum steirischen Erzberg war als ''Eisenstraße'' bekannt und hieß hier ''Grazer Reichsstraße'' oder ''Ebenseer Straße''. An der Gabelung der Grazer Straße und der Linzer Straße befand sich einst das in der Bausubstanz erhaltene alte Mauthaus. Neben dem alten großen Gasthof, dem [[Gasthof Thurnerwirt]] und waren an dieser wichtigen Weggabelung neben Kleinbauern vor allem Handwerker angesiedelt. Das Bader-, das Schmied- und das Wagner-Haus sind in der Bausubstanz erhalten. |
| | + | |
| | + | === Neuhauserfeldsiedlung === |
| | + | : ''Hauptartikel [[Neuhauserfeldsiedlung]]'' |
| | + | Von Obergnigl aus wurde das 30 Hektar große Neuhauserfeld, unterhalb der Burg Neuhaus gelegen, bald nach dem zweiten Weltkrieg immer mehr verbaut. Hier überwiegt insgesamt eine offene Bauweise und eine wenig hohe Bebauung. |
| | + | |
| | + | === Gnigl Nord === |
| | + | Der Großteils als Gewerbegebiet genutzte Nordteil von Gnigl, der nördlich an Niedergnigl anschließt, wurde ebenfalls erst nach dem Zweiten Weltkrieg verbaut. Im Zuge der Bebauung verschwanden auch etliche hier zuvor gelegene Weiher, die aus Ziegelteichen entstanden waren. |
| | + | |
| | + | === Gnigl heute === |
| | + | [[Datei:Bahnort gnigl.jpg|thumb| Bahnort Gnigl]] |
| | + | [[Datei:Gnigler Bahnhofanlage, Ansicht von der Schwabenwirtsbrücke.jpg |thumb|Gnigler Bahnhofanlage, Ansicht von der Schwabenwirtsbrücke]] |
| | + | Bis Dezember [[2003]] gab es dort auch einen [[Bahnhof Gnigl|Personenbahnhof]], welcher im Rahmen des Nahverkehrsprojektes [[S-Bahn Salzburg]] durch eine moderne [[Salzburg Gnigl (Haltestelle)|Haltestelle]] unter der [[Schwabenwirtsbrücke]] ([[Linzer Bundesstraße]]) ersetzt wurde. Bei der Erbauung dieser Haltestelle musste die Sportanlage des [[1. Salzburger SK 1919]] weichen. An der S-Bahnstation halten Züge der {{Symbol-S-Bahn|S3|#19B24B}} im 30 Minutentakt. Die Fahrzeit zum [[Salzburger Hauptbahnhof|Hauptbahnhof]] beträgt 6 Minuten. Weiters ist Gnigl mit den [[Stadtbus|Obuslinien]] {{Symbol-Obuslinie|2}}, {{Symbol-Obuslinie|4}}, {{Symbol-Obuslinie|10}}, der Autobuslinie {{Symbol-Buslinie|23}} sowie mehreren [[Postbus|Regionalbuslinien]] erreichbar. |
| | + | |
| | + | Weiters befindet sich in diesem Stadtteil der wichtige [[Rangierbahnhof Gnigl]]. |
| | + | |
| | + | === Landschaftsraume === |
| | + | Im Osten des Stadtteils Gnigl liegen - nicht mehr zu Gnigl gehörig - der [[Landschaftsraum Heuberg]] und der [[Landschaftsraum Kühberg]]. |
| | + | |
| | + | === Katastralgemeinde === |
| | + | : ''Hauptartikel [[Katastralgemeinde Gnigl]]'' |
| | + | |
| | + | == Geschichte == |
| | + | === Name === |
| | [[Datei:Gnigl um 1900, unbek. Urheber.jpg|thumb|Gnigl um 1900]] | | [[Datei:Gnigl um 1900, unbek. Urheber.jpg|thumb|Gnigl um 1900]] |
| − | Der Name Gnigl stammt vom [[Kelten|keltischen]] Wort ''Glanicle''. Es bedeutet ''klares Wasser'' und ist möglicherweise ein alter Name des Alterbaches, der durch Gnigl fließt. In Gnigl bestand während der antik-[[Römer|römischen]] Zeit angeblich ein Tempel. | + | Der Name Gnigl stammt vom [[Kelten|keltischen]] Wort ''Glanicle''. Es bedeutet ''klares Wasser'' und ist möglicherweise ein alter Name des Alterbaches, der durch Gnigl fließt. In Gnigl bestand während der antik-[[Römer|römischen]] Zeit angeblich ein Tempel. |
| − | | + | |
| | + | === Neuzeit === |
| | [[1881]] wurde die [[Freiwillige Feuerwehr Gnigl]] gegründet. Einen wirtschaftlichen Aufschwung nahm das Mühlendorf durch den Bau der Bahnlinie nach [[1860]], vor allem aber nach Fertigstellung des neuen [[Rangierbahnhof Gnigl|Rangierbahnhofes]] [[1908]]. [[1934]] war die Gemeinde Gnigl/[[Itzling]] nach der [[Salzburg|Stadt Salzburg]] mit über 10 000 Einwohner die bevölkerungsreichste Gemeinde des [[Salzburg (Bundesland)|Landes Salzburg]]. Der damit stark angewachsene Verkehr führte zur Neutrassierung der Bundesstraße quer durch den alten [[Minnesheimpark]], der im [[19. Jahrhundert]]s mit seinen damaligen pittoresken Miniaturbauten eine viel besuchte Sehenswürdigkeit dargestellt hatte. Eine frühe Bürgerinitiative konnte zwar den Straßenneubau nicht verhindern, erreichte aber die dauernde Unterschutzstellung und damit Sicherung des restlichen Parkareals. | | [[1881]] wurde die [[Freiwillige Feuerwehr Gnigl]] gegründet. Einen wirtschaftlichen Aufschwung nahm das Mühlendorf durch den Bau der Bahnlinie nach [[1860]], vor allem aber nach Fertigstellung des neuen [[Rangierbahnhof Gnigl|Rangierbahnhofes]] [[1908]]. [[1934]] war die Gemeinde Gnigl/[[Itzling]] nach der [[Salzburg|Stadt Salzburg]] mit über 10 000 Einwohner die bevölkerungsreichste Gemeinde des [[Salzburg (Bundesland)|Landes Salzburg]]. Der damit stark angewachsene Verkehr führte zur Neutrassierung der Bundesstraße quer durch den alten [[Minnesheimpark]], der im [[19. Jahrhundert]]s mit seinen damaligen pittoresken Miniaturbauten eine viel besuchte Sehenswürdigkeit dargestellt hatte. Eine frühe Bürgerinitiative konnte zwar den Straßenneubau nicht verhindern, erreichte aber die dauernde Unterschutzstellung und damit Sicherung des restlichen Parkareals. |
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| | [[Gnigler Stadtteilchronik|Gnigl. Mittelalterliches Mühlendorf, Gemeinde an der Eisenbahn, Salzburger Stadtteil]] | | [[Gnigler Stadtteilchronik|Gnigl. Mittelalterliches Mühlendorf, Gemeinde an der Eisenbahn, Salzburger Stadtteil]] |
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| − | == Verkehr == | + | === Literaturtipp === |
| − | Durch Gnigl führen zwei wichtigen Bundesstraßen, die ''B 1'', die [[Wiener Straße]], nach [[Eugendorf]] und die ''B 158'', die [[Wolfgangsee Straße]], ins [[Salzkammergut]]. Bevor am [[1. Februar]] [[1944]] die damalige städtische [[Obus]]line A Obergnigl mit dem [[Sigmundsplatz]] in der Salzburger [[Altstadt]] verband, wurde vom [[Gnigler Verschönerungsverein]] ab 1909 ein sonntäglicher Omnibusverkehr in die Stadt Salzburg organisiert.
| + | * [[Gnigler Stadtteilchronik]] |
| | | | |
| − | Am Westrand des Stadtteils führt die Westbahnstrecke (ehemalige [[Giselabahn]]) vorbei und bildet den [[Rangierbahnhof Gnigl]]. Unter der [[Schwabenbrücke]] befindet sich die [[Salzburg Gnigl (Haltestelle)|Haltestelle]] der {{Symbol-S-Bahn|S3}}.
| + | == Sehenswürdigkeiten == |
| − | | + | === Pfarrkirche Gnigl === |
| − | == Pfarrkirche Gnigl == | |
| | : ''Hauptartikel: [[Pfarrkirche Gnigl]]'' | | : ''Hauptartikel: [[Pfarrkirche Gnigl]]'' |
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| | [[Datei:Blick auf Gnigl m. Kirche.jpg|thumb|Stadtteil Gnigl mit Pfarrkirche: Blick auf die Pfarrkirche Gnigl vom [[Hotel Restaurant Schöne Aussicht]]]] | | [[Datei:Blick auf Gnigl m. Kirche.jpg|thumb|Stadtteil Gnigl mit Pfarrkirche: Blick auf die Pfarrkirche Gnigl vom [[Hotel Restaurant Schöne Aussicht]]]] |
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| − | == Gnigler Friedhof == | + | === Gnigler Friedhof === |
| − | Der Friedhof besteht hier seit [[1696]]. [[1963]] wurde dieser Friedhof neben der Kirche zur drittenmal erweitert. Eine Seltenheit im Stadtgebiet ist die erhaltene Totenkapelle im Friedhof mit seinem Allerseelen-Kulissenaltar und mit fein beschrifteten Totenschädeln, die in Holzkästchen aufbewahrt sind. | + | Der Friedhof besteht hier seit [[1696]]. [[1963]] wurde dieser Friedhof neben der Kirche zur dritten Mal erweitert. Eine Seltenheit im Stadtgebiet ist die erhaltene Totenkapelle im Friedhof mit seinem Allerseelen-Kulissenaltar und mit fein beschrifteten Totenschädeln, die in Holzkästchen aufbewahrt sind. |
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| | An der der Kirche abgewandten Seite befindet sich an der alten Kirchhofmauer eine Gruftreihe, in denen sich u. a. folgende Grabstätten befinden: | | An der der Kirche abgewandten Seite befindet sich an der alten Kirchhofmauer eine Gruftreihe, in denen sich u. a. folgende Grabstätten befinden: |
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| | * Familiengrab der Familien Toncic-Sorinj von Schmielerloew und de Plason de la Woerstyne. | | * Familiengrab der Familien Toncic-Sorinj von Schmielerloew und de Plason de la Woerstyne. |
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| − | == Bemerkenswerte Profanbauten in Gnigl == | + | == Bauten und Gebäude == |
| | === Schloss Neuhaus === | | === Schloss Neuhaus === |
| | :''Hauptartikel: [[Schloss Neuhaus]] | | :''Hauptartikel: [[Schloss Neuhaus]] |
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| | Hier ist heute das [[Sozial- und Gesundheitszentrum St. Anna]] der Diakonie Salzburg untergebracht. | | Hier ist heute das [[Sozial- und Gesundheitszentrum St. Anna]] der Diakonie Salzburg untergebracht. |
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| − | === Die Gnigler Schule === | + | === Gnigler Schule === |
| | Seit [[1683]] besitzt Gnigl einen eigenen „Schulhalter“ (Lehrer). Der Schulunterricht fand dabei zuerst im ''Blümlhaus'' und später im ''Pfarrerstöckl'' statt. [[1859]] erhielt Gnigl ein neues Schulgebäude. Nachdem [[1869]] die allgemeine Schulpflicht eingeführt worden war und Gnigl im Zuge des Bahnbaues zudem stark anwuchs, herrschten in der Gnigler Schule bald große Platzprobleme. Einzelne Klassen übersiedelten darauf notgedrungen in den Thurnerwirt und in ein Gebäude an der [[Eichstraße]] nächst der Bahnlinie. Am [[4. Mai]] [[1927]] begannen die Arbeiten für das heutige großzügige Schulgebäude. Unter dem Beisein hochrangiger Mitglieder der Landesschulbehörde, der Gemeindevorstehung, des Lehrkörpers, der Schulkinder und einer Reihe geladener Gäste wurde die Schule dann am [[23. September]] [[1928]] eröffnet. | | Seit [[1683]] besitzt Gnigl einen eigenen „Schulhalter“ (Lehrer). Der Schulunterricht fand dabei zuerst im ''Blümlhaus'' und später im ''Pfarrerstöckl'' statt. [[1859]] erhielt Gnigl ein neues Schulgebäude. Nachdem [[1869]] die allgemeine Schulpflicht eingeführt worden war und Gnigl im Zuge des Bahnbaues zudem stark anwuchs, herrschten in der Gnigler Schule bald große Platzprobleme. Einzelne Klassen übersiedelten darauf notgedrungen in den Thurnerwirt und in ein Gebäude an der [[Eichstraße]] nächst der Bahnlinie. Am [[4. Mai]] [[1927]] begannen die Arbeiten für das heutige großzügige Schulgebäude. Unter dem Beisein hochrangiger Mitglieder der Landesschulbehörde, der Gemeindevorstehung, des Lehrkörpers, der Schulkinder und einer Reihe geladener Gäste wurde die Schule dann am [[23. September]] [[1928]] eröffnet. |
| | + | <! |
| | + | === weitere Bauten und Gebäude === |
| | + | : (alphabetisch)--> |
| | + | ==== Öffentliche Einrichtungen ==== |
| | + | * [[Kindergarten Gnigl]] |
| | + | * [[Volksschule Gnigl]] |
| | + | |
| | + | == Verkehr == |
| | + | <!--=== Öffentlicher Personennahverkehr === |
| | + | Der Stadtteil ist durch die Obuslinien {{Symbol-Obuslinie|0}} {{Symbol-Obuslinie|0}} und die Buslinie {{Symbol-Buslinie|0}} , sowie über die [[S-Bahn Salzburg|S-Bahnlinie]] {{Symbol-S-Bahn|S3|#19B24B}} mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. |
| | + | * [[Straße (Haltestelle)]] |
| | + | * [[Straße (Haltestelle)]] --> |
| | | | |
| − | == Gnigl und seine Teile ==
| + | Durch Gnigl führen zwei wichtigen Bundesstraßen, die ''B 1'', die [[Wiener Straße]], nach [[Eugendorf]] und die ''B 158'', die [[Wolfgangsee Straße]], ins [[Salzkammergut]]. Bevor am [[1. Februar]] [[1944]] die damalige städtische [[Obus]]line A Obergnigl mit dem [[Sigmundsplatz]] in der Salzburger [[Altstadt]] verband, wurde vom [[Gnigler Verschönerungsverein]] ab 1909 ein sonntäglicher Omnibusverkehr in die Stadt Salzburg organisiert. |
| − | Gnigl besitzt im Gegensatz zu allen anderen alten Stadtteilen zwei getrennte historische Siedlungskerne: das alte Mühlendorf Obergnigl an der alten Eisenstraße in die Steiermark ([[Wolfgangsee Straße|Grazer Bundesstraße]]) und das Handwerker- und Kleinbauerndorf Niedergnigl an der [[Linzer Bundesstraße|Linzer (Bundes)Straße]].
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| − | [[Datei:Obergnigl mit Obuskehre.JPG|thumb|Obergnigl mit Obuskehre]] | |
| − | [[Datei:Mühlendenkmal mit Brunnen in Obergnigl.jpg|thumb|Mühlendenkmal mit Brunnen in Obergnigl]] | |
| − | === Obergnigl ===
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| − | :''Hauptartikel [[Obergnigl]]''
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| | | | |
| − | Im [[Mittelalter]] war das nahe Obergnigl vor allem als Mühlenstandort am [[Alterbach]] wichtig, wo neben Getreidemühlen auch verschiedene Schmieden und Hämmer standen. Etliche alte Mühlen dieses Mühlendorfes sind erhalten, etwa die Freyhammermühle, die Gmahlmühle, Glockmühle, Sturmmühle, Kirchtagsmühle, Staudenböckmühle, Haselbachermühle oder die Schnoderbacher Mühle. Seit etwa [[1485]] führen von hier die ersten noch hölzernen Wasserleitungen in die Stadt Salzburg, die seit [[1488]] das Wasser über die Stadtbrücke bis zum Marktbrunnen am heutigen [[Alter Markt|Alten Markt]] brachte. Noch 1898 gab es dreizehn Mühlen in Obergnigl, von denen 1930 nur noch drei bestanden.
| + | Am Westrand des Stadtteils führt die Westbahnstrecke (ehemalige [[Giselabahn]]) vorbei und bildet den [[Rangierbahnhof Gnigl]]. Unter der [[Schwabenbrücke]] befindet sich die [[Salzburg Gnigl (Haltestelle)|Haltestelle]] der {{Symbol-S-Bahn|S3}}. |
| | + | <!-- |
| | + | === Straßen === |
| | + | ==== wichtige Straßen und Wege ==== |
| | + | [[Straße (Stadt Salzburg)]] [[Straße (Stadt Salzburg)]] [[Straße (Stadt Salzburg)]] |
| | | | |
| − | === Niedergnigl === | + | ==== alle Straßen und Wege ==== |
| − | Schon in der römischen Zeit war der Ortsteil Niedergnigl an der Gabelung zweier wichtiger Wegverbindungen gelegen wichtig.
| + | (alphabetisch) |
| | + | * [[Straße (Stadt Salzburg)]] [[Straße (Stadt Salzburg)]], [[Straße (Stadt Salzburg)]] |
| | | | |
| − | Der Weg Richtung Linz entlang der ''Linzer Reichsstraße'' war die vermutlich meist befahrene Verkehrsader der Stadt Salzburg. Sie hieß damals auch Österreichstraße. Der Weg nach Ebensee und zum steirischen Erzberg war als ''Eisenstraße'' bekannt und hieß hier ''Grazer Reichsstraße'' oder ''Ebenseer Straße''. An der Gabelung der Grazer Straße und der Linzer Straße befand sich einst das in der Bausubstanz erhaltene alte Mauthaus. Neben dem alten großen Gasthof, dem [[Gasthof Thurnerwirt]] und waren an dieser wichtigen Weggabelung neben Kleinbauern vor allem Handwerker angesiedelt. Das Bader-, das Schmied- und das Wagner-Haus sind in der Bausubstanz erhalten.
| + | === Plätze === |
| | + | * [[Platz (Stadt Salzburg)]] |
| | | | |
| − | === Neuhauserfeldsiedlung === | + | === Brücken === |
| − | Von Obergnigl aus wurde das 30 Hektar große Neuhauserfeld, unterhalb der Burg Neuhaus gelegen, bald nach dem zweiten Weltkrieg immer mehr verbaut. Hier überwiegt insgesamt eine offene Bauweise und eine wenig hohe Bebauung.
| + | * [[Brücke (Stadt Salzburg)]] |
| | + | --> |
| | + | == Betriebe und Unternehmen == |
| | + | * [[Zweirad Frohnwieser]] |
| | + | <!-- |
| | + | == Gesellschaft und soziale Einrichtungen == |
| | + | * [[Institution]] |
| | + | * [[Einrichtung]] |
| | | | |
| − | === Gnigl Nord === | + | == Kultur == |
| − | Der Großteils als Gewerbegebiet genutzte Nordteil von Gnigl, der nördlich an Niedergnigl anschließt, wurde ebenfalls erst nach dem Zweiten Weltkrieg verbaut. Im Zuge der Bebauung verschwanden auch etliche hier zuvor gelegene Weiher, die aus Ziegelteichen entstanden waren.
| + | * [[Institution]] |
| | | | |
| − | == Gnigl heute == | + | == Natur == |
| − | [[Datei:Bahnort gnigl.jpg|thumb| Bahnort Gnigl]]
| + | === Landschaft === |
| − | [[Datei:Gnigler Bahnhofanlage, Ansicht von der Schwabenwirtsbrücke.jpg |thumb|Gnigler Bahnhofanlage, Ansicht von der Schwabenwirtsbrücke]] | + | * [[Berg]] |
| − | Bis Dezember [[2003]] gab es dort auch einen [[Bahnhof Gnigl|Personenbahnhof]], welcher im Rahmen des Nahverkehrsprojektes [[S-Bahn Salzburg]] durch eine moderne [[Salzburg Gnigl (Haltestelle)|Haltestelle]] unter der [[Schwabenwirtsbrücke]] ([[Linzer Bundesstraße]]) ersetzt wurde. Bei der Erbauung dieser Haltestelle musste die Sportanlage des [[1. Salzburger SK 1919]] weichen. An der S-Bahnstation halten Züge der {{Symbol-S-Bahn|S3|#19B24B}} im 30 Minutentakt. Die Fahrzeit zum [[Salzburger Hauptbahnhof|Hauptbahnhof]] beträgt 6 Minuten. Weiters ist Gnigl mit den [[Stadtbus|Obuslinien]] {{Symbol-Obuslinie|2}}, {{Symbol-Obuslinie|4}}, {{Symbol-Obuslinie|10}}, der Autobuslinie {{Symbol-Buslinie|23}} sowie mehreren [[Postbus|Regionalbuslinien]] erreichbar.
| + | * [[Park]] |
| | | | |
| − | Weiters befindet sich in diesem Stadtteil der wichtige [[Rangierbahnhof Gnigl]].
| + | === Gewässer === |
| | + | * [[Fließgewässer, Bach]] |
| | + | * [[stehendes Gewässer, Teich]] |
| | | | |
| − | ==Betriebe== | + | === Fauna === |
| − | * [[Zweirad Frohnwieser]] | + | * [[Tier]] |
| | | | |
| − | ==Literatur== | + | == Persönlichkeiten == |
| − | * [[Gnigler Stadtteilchronik]] | + | : Lebende |
| | + | * [[Person]] |
| | + | : Verstorbene |
| | + | * [[Persönlichkeiten]] [[Künstler]] |
| | | | |
| − | ==Bildergalerie== | + | == Erwähnenswertes == |
| | + | * [[Sonstiges]] |
| | + | --> |
| | + | == Bilder == |
| | + | === Bildergalerie === |
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| | Datei:Gnigl, Hausinschrift.jpg|Inschrift auf älterem Haus in der Turnerstraße | | Datei:Gnigl, Hausinschrift.jpg|Inschrift auf älterem Haus in der Turnerstraße |
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| − | === weitere Bilder == | + | === weitere Bilder === |
| | + | {{Bildkat}} |
| | {{Commonscat|Gnigl}} | | {{Commonscat|Gnigl}} |
| − | ==Quellen== | + | == Quellen == |
| − | * siehe [[Ortsnamen (Etymologie)]] | + | * [[SAGIS]] (Stadt- und Ortsteile) |
| | + | * [[Salzburg Stadtteilnamen]] |
| | + | * [[Ortsnamen (Etymologie)]] |
| | * [[Benutzer:Dr. Reinhard Medicus|Dr. Reinhard Medicus]] | | * [[Benutzer:Dr. Reinhard Medicus|Dr. Reinhard Medicus]] |
| | * ''Gnigl in alten Ansichten Band 2'', Peter Walder-Gottsbacher, 2002, Europäische Bibliothek, Zaltbommel, Niederlande | | * ''Gnigl in alten Ansichten Band 2'', Peter Walder-Gottsbacher, 2002, Europäische Bibliothek, Zaltbommel, Niederlande |
| | | | |
| − | ==Weblinks== | + | == Weblinks == |
| | + | * [http://www.gnigl.at Website des Stadtteilentwicklungsvereins Gnigl-Langwied-Sam] |
| | + | * [http://www.pfarre-gnigl.at Website der Pfarre] |
| | + | |
| | + | == Fußnoten == |
| | + | <references/> |
| | + | |
| | + | == Weblinks == |
| | * [http://www.gnigl.at Website des Stadtteilentwicklungsvereins Gnigl-Langwied-Sam] | | * [http://www.gnigl.at Website des Stadtteilentwicklungsvereins Gnigl-Langwied-Sam] |
| | * [http://www.pfarre-gnigl.at Website der Pfarre] | | * [http://www.pfarre-gnigl.at Website der Pfarre] |
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| | == Fußnoten == | | == Fußnoten == |
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| − | <!-- == Verkehr ==
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| − | Der Stadtteil ist durch die Obuslinien {{Symbol-Obuslinie|0}} und die [[Postbus|Postbuslinie]] {{Symbol-Buslinie|000}} mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
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| − | * [[ergänze (Haltestelle)]] -->
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| − | <!-- === Straßen === -->
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| − | <!-- ==== wichtige Straßen und Wege ====
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| − | [[ergänze]], -->
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| − | <!-- === Plätze ===
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| − | [[ergänze]], -->
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| − | <!-- === alle Straßen und Wege ===
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| − | <!-- == Betriebe und Unternehmen ==
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| − | * [[ergänze]]]] -->
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| − | <!-- == Gesellschaft und Soziales ==
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| − | <!-- == Kultur ==
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| − | * [[ergänze]] -->
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| − | * [[ergänze]] -->
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| − | * [[ ]] -->
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