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| − | [[Bild:Stadtteil_parsch.jpg|thumb|left|Der Salzburger Stadtteil Parsch]] | + | [[Bild:Stadtteil_parsch.jpg|thumb|Der Salzburger Stadtteil Parsch]] |
| | [[Datei:Salzburg-Aufnahme von Gaisberg von Herbert Strobl, Salzburg IMG 9510 DxO1.jpg|thumb|Stadtteil Parsch vom [[Gaisberg]] aus]] | | [[Datei:Salzburg-Aufnahme von Gaisberg von Herbert Strobl, Salzburg IMG 9510 DxO1.jpg|thumb|Stadtteil Parsch vom [[Gaisberg]] aus]] |
| | [[Datei:Villa Schmederer, Südseite.jpg|thumb|Villa Schmederer]] | | [[Datei:Villa Schmederer, Südseite.jpg|thumb|Villa Schmederer]] |
| | [[Datei:Borromäum-neu.jpg|thumb|Der denkmalgeschützte Teil des Borromäums]] | | [[Datei:Borromäum-neu.jpg|thumb|Der denkmalgeschützte Teil des Borromäums]] |
| | [[Datei:Pfarrkirche Parsch, Ostansicht.JPG|thumb|[[Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut]]]] | | [[Datei:Pfarrkirche Parsch, Ostansicht.JPG|thumb|[[Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut]]]] |
| − | '''Parsch''' ist ein [[Salzburger Stadtteil|Stadtteil]] der Stadt [[Salzburg]]. Er befindet sich am Fuß des [[Gaisberg]]es im Osten der Stadt. In Parsch wohnten 2015 ca. 11 000 Menschen. | + | '''Parsch''' ist ein [[Salzburger Stadtteil|Stadtteil]] der Stadt [[Salzburg]]. Er befindet sich am Fuß des [[Gaisberg]]es im Osten der Stadt und reicht bis an die [[Salzach]]. In Parsch wohnten 2015 ca. 11 000 Menschen. |
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| | ==Lage== | | ==Lage== |
| | [[Datei:Nesselthalergasse in Aigen.jpg|thumb|Nesselthalergasse, sie bildet auch die Grenze zwischen Aigen zu Parsch]] | | [[Datei:Nesselthalergasse in Aigen.jpg|thumb|Nesselthalergasse, sie bildet auch die Grenze zwischen Aigen zu Parsch]] |
| − | Die [[Neuhauser Straße]] bildet die Grenze zu [[Gnigl]], der [[Kapuzinerberg]] jene nach Nordwesten. Die [[Nesselthalergasse]] südlich der Rennbahnsiedlung und der Grünraum um das alte Bauerngehöft Jägergut sowie die [[Villa Fischbach]] bilden westlich der [[Giselabahn|Bahnlinie]] die Grenze zum südlichen Aigen, östlich derselben bildet der [[Preuschenpark]] (um den [[Abfalterhof]]) und die [[Maria-Cebotari-Straße]] die Grenze zum Stadtteil [[Aigen]]-[[Abfalter]]. | + | Die [[Neuhauser Straße]] bildet die Grenze zu [[Gnigl]], der [[Kapuzinerberg]] jene nach Nordwesten. Die [[Nesselthalergasse]] südlich der [[Rennbahnsiedlung]] und der Grünraum um das alte Bauerngehöft Jägergut sowie die [[Villa Fischbach]] bilden westlich der [[Giselabahn|Bahnlinie]] die Grenze zum östlich gelegenen [[Aigen]], östlich derselben bildet der [[Preuschenpark]] (um den [[Abfalterhof]]) und die [[Maria-Cebotari-Straße]] die Grenze zum Stadtteil Aigen, Ortsteil [[Abfalter]]. |
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| | ==Geschichte== | | ==Geschichte== |
| − | [[Datei:Blick von Parsch auf die Festung Hohensalzburg nach 1913.jpg|thumb|Blick von Parsch auf die Festung Hohensalzburg nach 1913]] | + | [[Datei:Blick von Parsch auf die Festung Hohensalzburg nach 1913.jpg|thumb|Blick von Parsch auf die [[Festung Hohensalzburg]] nach 1913]] |
| | Zum Namen: Erstmals taucht der Name Parsch als „Porras“ [[1122]] und „Porss“ auf. Die Bedeutung des Namens ist bis heute umstritten. Vielleicht stammt es vom lateinischen „pars“ = Teil ab, vielleicht vom „parzigen“ (verkrüppelten, geschneitelten) Buschwerk des einstigen Gehölzsaumes am [[Gersbach]]. Auch eine Herkunft aus dem [[Kelten|Keltischen]] ist nicht auszuschließen. | | Zum Namen: Erstmals taucht der Name Parsch als „Porras“ [[1122]] und „Porss“ auf. Die Bedeutung des Namens ist bis heute umstritten. Vielleicht stammt es vom lateinischen „pars“ = Teil ab, vielleicht vom „parzigen“ (verkrüppelten, geschneitelten) Buschwerk des einstigen Gehölzsaumes am [[Gersbach]]. Auch eine Herkunft aus dem [[Kelten|Keltischen]] ist nicht auszuschließen. |
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| | Vor [[1811]] gehörte der Raum Parsch bis hinauf auf den unteren [[Gersberg]] lange Zeit mit zum [[Stadtrecht]] der Stadt Salzburg. Dann aber kam der Raum des heutigen Stadtteiles Parsch im Zuge einer Neufestlegung der Gemeindegrenzen zum Ort [[Aigen]] (damals noch) ''bei'' Salzburg. Der Nordteil von Parsch kam [[1935]] zurück zur Stadtgemeinde, der Südteil wurde [[1939]] eingemeindet. | | Vor [[1811]] gehörte der Raum Parsch bis hinauf auf den unteren [[Gersberg]] lange Zeit mit zum [[Stadtrecht]] der Stadt Salzburg. Dann aber kam der Raum des heutigen Stadtteiles Parsch im Zuge einer Neufestlegung der Gemeindegrenzen zum Ort [[Aigen]] (damals noch) ''bei'' Salzburg. Der Nordteil von Parsch kam [[1935]] zurück zur Stadtgemeinde, der Südteil wurde [[1939]] eingemeindet. |
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| − | ==Der Kreuzberg in Parsch== | + | == Erhebungen == |
| − | Östlich oberhalb des historischen Ortskerns bzw. am Beginn der [[Kreuzbergpromenade]] befindet sich als ''Kreuzberg'' bezeichnete, nicht näher bestimmbare<ref>kein Eintrag in [[SAGIS]] zu finden</ref> Ausläufer des [[Gaisberg]]es. Allseits von Wald umgeben steht auf dem höchsten Punkt dieser Erhebung wohl seit Jahrhunderten eine kleine Kapelle. Die heutige Waldkapelle ist ein gemauerter [[Bildstock]] mit einer tiefen Nische und einem schmiedeeisernen Gitter sowie einer Figur der Schmerzhaften Madonna aus dem [[18. Jahrhundert]]. Auf der Kapelle steht ein hohes Kreuz (Kruzifix) aus dem [[19. Jahrhundert]]. | + | === Kreuzberg === |
| | + | Östlich oberhalb des historischen Ortskerns am Beginn der [[Kreuzbergpromenade]] befindet sich als ''Kreuzberg'' bezeichnete, nicht näher bestimmbare<ref>kein Eintrag in [[SAGIS]] zu finden</ref> Ausläufer des [[Gaisberg]]es. Allseits von Wald umgeben steht auf dem höchsten Punkt dieser Erhebung wohl seit Jahrhunderten eine kleine Kapelle. Die heutige Waldkapelle ist ein gemauerter [[Bildstock]] mit einer tiefen Nische und einem schmiedeeisernen Gitter sowie einer Figur der Schmerzhaften Madonna aus dem [[18. Jahrhundert]]. Auf der Kapelle steht ein hohes Kreuz (Kruzifix) aus dem [[19. Jahrhundert]]. |
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| − | == Der Gersberg == | + | == Gersberg == |
| | [[Datei:Ausblick auf Salzburg vom Gersbergweg in Parsch.jpg|thumb|Ausblick auf Salzburg vom Gersbergweg in Parsch]] | | [[Datei:Ausblick auf Salzburg vom Gersbergweg in Parsch.jpg|thumb|Ausblick auf Salzburg vom Gersbergweg in Parsch]] |
| − | Ein weiterer Vorberg des Gaisbergs, der [[Gersberg]], gehört ebenfalls zum Stadtteil Parsch. In seinem Bereich verläuft die [[Gaisberg Landesstraße]], die auf das [[Gaisberg-Plateau]] führt. Von ihm führt die alte [[Gersbergwasserleitung]] in die Stadt Salzburg. | + | Ein weiterer Vorberg des Gaisbergs, der [[Gersberg]], gehört ebenfalls zum Stadtteil Parsch und befindet sich im [[Landschaftsraum Gaisberg]]. In seinem Bereich verläuft die [[Gaisberg Landesstraße]], die auf das [[Gaisberg-Plateau]] führt. Von ihm führt die alte [[Gersbergwasserleitung]] in die Stadt Salzburg. |
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| | == Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut == | | == Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut == |
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| | == Parsch und seine Teile == | | == Parsch und seine Teile == |
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| − | === Der Siedlungskern am Gersbergfuß === | + | === Der Siedlungskern am Gersbergfuß: Parsch-Gersberg === |
| | Der alte Siedlungskern von Parsch im näheren Raum des heutigen [[Ludwig-Schmederer-Platz]]es ist heute als Ensemble kaum erhalten. | | Der alte Siedlungskern von Parsch im näheren Raum des heutigen [[Ludwig-Schmederer-Platz]]es ist heute als Ensemble kaum erhalten. |
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| − | === Das Wolfsgartenfeld === | + | === Parsch Wolfsgartensiedlung === |
| − | Dieses Siedlungsgebiet ist 37 ha groß und zählt 1 500 Bewohner (2008). Der einstige Fuchshof mit seinem großen Garten, der sich auch auf den [[Kühberg]] hinauf zog, hieß – vermutlich nach einem früheren Besitzer – auch Wolfsgartnergut (auch Wolfsgartengut, oder Wolfsgartenschlössl). Vom Umfeld dieses Schlösschens aus entwickelte sich der älteste Baulandkern entlang des alten Wolfsgartenweges schon in der [[Zwischenkriegszeit]] zum heutigen Schmedererplatz. Der Großteil der Verbauung erfolgte hier aber in den Jahren [[1960]] bis [[1980]]. | + | ==== Das Wolfsgartenfeld ==== |
| | + | Dieses Siedlungsgebiet ist 37 ha groß und zählt 1 500 Bewohner (2008). Der einstige Fuchshof mit seinem großen Garten, der sich auch auf den [[Kühberg]] hinauf zog, hieß – vermutlich nach einem früheren Besitzer – auch Wolfsgartnergut (auch Wolfsgartengut, oder [[Wolfsgartenschlössl]]). Vom Umfeld dieses Schlösschens aus entwickelte sich der älteste Baulandkern entlang des alten [[Wolfsgartenweg]]es schon in der [[Zwischenkriegszeit]] zum heutigen Schmedererplatz. Der Großteil der Verbauung erfolgte hier aber in den Jahren [[1960]] bis [[1980]]. |
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| | === Inneres Parsch === | | === Inneres Parsch === |
| − | Dieser Bereich gehörte schon lange vor dem Jahr [[1811]] zur Stadt Salzburg. Er entwickelte sich allmählich um den alten [[Weiler Münchhausen]] und wurde mit zunehmender Bebauung immer mehr zum [[Äußerer Stein|Äußeren Stein]] gerechnet. Heute ist aber der historische [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|Altstadtbereich]] des [[Äußerer Stein|Äußeren Steines]] in seinem Charakter sehr verschieden vom anschließenden modernen Siedlungsraum. Daher ist die frühere Angliederung heute nicht mehr schlüssig, woraus sich heute zwingend die nunmehrige Zugehörigkeit zum Stadtteil Parsch ergibt. | + | Er befindet sich um die südöstlichen Abhänge des [[Kapuzinerberg]]s bis hin zur [[Salzburg-Tiroler-Bahn]]. Dieser Bereich gehörte schon lange vor dem Jahr [[1811]] zur Stadt Salzburg. Er entwickelte sich allmählich um den alten [[Weiler Münchhausen]] und wurde mit zunehmender Bebauung immer mehr zum [[Äußerer Stein|Äußeren Stein]] gerechnet. Heute ist aber der historische [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|Altstadtbereich]] des Äußeren Steines in seinem Charakter sehr verschieden vom anschließenden modernen Siedlungsraum. Daher ist die frühere Angliederung heute nicht mehr schlüssig, woraus sich heute zwingend die nunmehrige Zugehörigkeit zum Stadtteil Parsch ergibt. |
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| − | === Borromäum === | + | ==== Borromäum ==== |
| | : ''Hauptartikel: [[Borromäum]]'' | | : ''Hauptartikel: [[Borromäum]]'' |
| | Schon seit [[1840]] gab es ein diözesanes Knabenseminar in Salzburg, das [[1846]] in den [[Primogeniturpalast|Lodronschen Primogenitur-Palast]] übersiedelt wurde und seit [[1848]] – nach dem Mailänder Erzbischof Carlo Borromeo – den Namen "[[Borromäum]]" führte. Um [[1900]] gingen hier etwa 200 Knaben zur Schule. [[1905]] bot sich die Gelegenheit, von der Herzoglich [[Arenberg]]ische Domänenverwaltung Grund zu kaufen und am heutigen Platz einen Neubau zu planen. [[Matthäus Schlager]] zeichnete gemeinsam mit Weihbischof [[Balthasar Kaltner]] die Baupläne der neuen Schule. Erzbischof [[Johann V. Baptist Katschthaler]] weihte nach einer Bauzeit von [[1910]] - 1912 im Jahre [[1912]] Schule und Kirche. | | Schon seit [[1840]] gab es ein diözesanes Knabenseminar in Salzburg, das [[1846]] in den [[Primogeniturpalast|Lodronschen Primogenitur-Palast]] übersiedelt wurde und seit [[1848]] – nach dem Mailänder Erzbischof Carlo Borromeo – den Namen "[[Borromäum]]" führte. Um [[1900]] gingen hier etwa 200 Knaben zur Schule. [[1905]] bot sich die Gelegenheit, von der Herzoglich [[Arenberg]]ische Domänenverwaltung Grund zu kaufen und am heutigen Platz einen Neubau zu planen. [[Matthäus Schlager]] zeichnete gemeinsam mit Weihbischof [[Balthasar Kaltner]] die Baupläne der neuen Schule. Erzbischof [[Johann V. Baptist Katschthaler]] weihte nach einer Bauzeit von [[1910]] - 1912 im Jahre [[1912]] Schule und Kirche. |
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| | Heute ist im ''Bildungszentrum Borromäum'' (BZB) weiterhin das ''EB. Privatgymnasium Borromäum'' mit angeschlossener Tagesbetreuung untergebracht. Schulerhalter ist die [[Erzdiözese Salzburg]]. Seit [[2003]] befinden sich im BZB auch zwei Institute der [[Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein|Kirchlichen Pädagogischen Hochschule - Edith Stein]] und das [[Katechetisches Amt der Erzdiözese Salzburg|Katechetische Amt der Erzdiözese Salzburg]], drei Abteilungen des Seelsorgeamtes, das Referat Berufungspastoral und die AV-Medienstelle der [[Erzdiözese Salzburg]]. | | Heute ist im ''Bildungszentrum Borromäum'' (BZB) weiterhin das ''EB. Privatgymnasium Borromäum'' mit angeschlossener Tagesbetreuung untergebracht. Schulerhalter ist die [[Erzdiözese Salzburg]]. Seit [[2003]] befinden sich im BZB auch zwei Institute der [[Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein|Kirchlichen Pädagogischen Hochschule - Edith Stein]] und das [[Katechetisches Amt der Erzdiözese Salzburg|Katechetische Amt der Erzdiözese Salzburg]], drei Abteilungen des Seelsorgeamtes, das Referat Berufungspastoral und die AV-Medienstelle der [[Erzdiözese Salzburg]]. |
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| − | === Parsch-Süd === | + | === Parsch Süd === |
| | + | Parsch Süd reicht im Nordosten von der [[Gaisbergstraße]] - [[Maria-Cebotari-Straße]] über die Salzburg-Tiroler-Bahn, die Weichselbaumsiedlung bis an die Salzach. |
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| | '''Die Weichselbaumsiedlung''' <br /> | | '''Die Weichselbaumsiedlung''' <br /> |
| | :''Hauptartikel: [[Weichselbaumsiedlung]]'' | | :''Hauptartikel: [[Weichselbaumsiedlung]]'' |
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| | :''Hauptartikel: [[Rennbahnsiedlung]]'' | | :''Hauptartikel: [[Rennbahnsiedlung]]'' |
| | Der Raum der einstigen [[Trabrennbahn]] nächst der [[Salzach]] wurde in den Jahren [[1963]] bis etwa [[1970]] in gleichartigen und charakteristischen Wohnblöcken verbaut. | | Der Raum der einstigen [[Trabrennbahn]] nächst der [[Salzach]] wurde in den Jahren [[1963]] bis etwa [[1970]] in gleichartigen und charakteristischen Wohnblöcken verbaut. |
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| | + | === Landschaftsraum Parsch === |
| | + | :''Hauptartikel [[Landschaftsraum Parsch]]'' |
| | + | '''Der Salzburger Volksgarten''' |
| | + | :''Hauptartikel: [[Salzburger Volksgarten]]'' |
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| | ==Parsch heute== | | ==Parsch heute== |
| − | Heute ist Parsch wesentlich ein Stadtteil, in dem sich wenige Gewerbeflächen finden und Wohnhäuser, vor allem kleine Ein- und Zweifamilienhäuser mit ihren Gärten, vorherrschen. In diesem Stadtteil liegt auch die [[Finanzlandesdirektion Salzburg]] (auf dem ehemaligen Werksgelände der [[Mayr-Melnhof´sche Marmorwerke|Mayr-Melnhof´schen Marmorwerke]]). Ein beliebter Einkaufstreff im inneren Parsch ist das [[Borromäus-Point]]. | + | Heute ist Parsch wesentlich ein Stadtteil, in dem sich wenige Gewerbeflächen finden und Wohnhäuser, vor allem kleine Ein- und Zweifamilienhäuser mit ihren Gärten, vorherrschen. In diesem Stadtteil befindet sich auch die [[Finanzlandesdirektion Salzburg]] (auf dem ehemaligen Werksgelände der [[Mayr-Melnhof´sche Marmorwerke|Mayr-Melnhof´schen Marmorwerke]]). Ein beliebter Einkaufstreff in Parsch Süd ist das [[Borromäus-Point]]. |
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| | ==Erwähnenswert== | | ==Erwähnenswert== |
| − | * Von [[1887]] bis [[1928]] fuhr vom Bahnhof Parsch aus eine Zahnradbahn (System Riggenbach), die [[Gaisbergbahn]], auf den [[Gaisberg]]. | + | * Von [[1887]] bis [[1928]] fuhr vom [[Bahnhof Parsch]] aus eine Zahnradbahn (System Riggenbach), die [[Gaisbergbahn]], auf den [[Gaisberg]]. |
| − | * Das größte Salzburger Russenlager nach dem Zweiten Weltkrieg war das [[Russenlager in Parsch]] und bestand aus 32 Baracken eines NS-Arbeitsdienstlagers. | + | * Das größte Salzburger Russenlager nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war das [[Russenlager in Parsch]] und bestand aus 32 Baracken eines ehemaligen NS-Arbeitsdienstlagers. |
| | * Es gab von [[1954]] bis [[1972]] von Parsch aus den [[Gaisberg-Sessellift]], der bis zum [[Hotel Kobenzl]] führte. | | * Es gab von [[1954]] bis [[1972]] von Parsch aus den [[Gaisberg-Sessellift]], der bis zum [[Hotel Kobenzl]] führte. |
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| | * [[Freibad Volksgartenbad]] | | * [[Freibad Volksgartenbad]] |
| | * [[Eisarena Salzburg]] | | * [[Eisarena Salzburg]] |
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| | === Temporär === | | === Temporär === |
| | * [[Winterfest im Volksgarten]] | | * [[Winterfest im Volksgarten]] |
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| | Der Stadtteil ist durch die Obuslinien {{Symbol-Obuslinie|0}} und die [[Postbus|Postbuslinie]] {{Symbol-Buslinie|000}} mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. | | Der Stadtteil ist durch die Obuslinien {{Symbol-Obuslinie|0}} und die [[Postbus|Postbuslinie]] {{Symbol-Buslinie|000}} mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. |
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| | ==Quellen== | | ==Quellen== |
| | + | * [[SAGIS]] (Stadt- und Ortsteile) |
| | * [[Salzburg stadtteilnamen|Salzburg Stadtteilnamen]] | | * [[Salzburg stadtteilnamen|Salzburg Stadtteilnamen]] |
| | * [[Benutzer:Dr. Reinhard Medicus|Dr. Reinhard Medicus]] | | * [[Benutzer:Dr. Reinhard Medicus|Dr. Reinhard Medicus]] |