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| | Schon seit [[1840]] gab es ein diözesanes Knabenseminar in Salzburg, das [[1846]] in den [[Primogeniturpalast|Lodronschen Primogenitur-Palast]] übersiedelt wurde und seit [[1848]] – nach dem Mailänder Erzbischof Carlo Borromeo – den Namen "[[Borromäum]]" führte. Um [[1900]] gingen hier etwa 200 Knaben zur Schule. [[1905]] bot sich die Gelegenheit, von der Herzoglich [[Arenberg]]ische Domänenverwaltung Grund zu kaufen und am heutigen Platz einen Neubau zu planen. [[Matthäus Schlager]] zeichnete gemeinsam mit Weihbischof [[Balthasar Kaltner]] die Baupläne der neuen Schule. Erzbischof [[Johann V. Baptist Katschthaler]] weihte nach einer Bauzeit von [[1910]] - 1912 im Jahre [[1912]] Schule und Kirche. | | Schon seit [[1840]] gab es ein diözesanes Knabenseminar in Salzburg, das [[1846]] in den [[Primogeniturpalast|Lodronschen Primogenitur-Palast]] übersiedelt wurde und seit [[1848]] – nach dem Mailänder Erzbischof Carlo Borromeo – den Namen "[[Borromäum]]" führte. Um [[1900]] gingen hier etwa 200 Knaben zur Schule. [[1905]] bot sich die Gelegenheit, von der Herzoglich [[Arenberg]]ische Domänenverwaltung Grund zu kaufen und am heutigen Platz einen Neubau zu planen. [[Matthäus Schlager]] zeichnete gemeinsam mit Weihbischof [[Balthasar Kaltner]] die Baupläne der neuen Schule. Erzbischof [[Johann V. Baptist Katschthaler]] weihte nach einer Bauzeit von [[1910]] - 1912 im Jahre [[1912]] Schule und Kirche. |
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| − | Heute ist im ''Bildungszentrum Borromäum'' (BZB) weiterhin das ''EB. Privatgymnasium Borromäum'' mit angeschlossener Tagesbetreuung untergebracht. Schulerhalter ist die [[Erzdiözese Salzburg]]. Seit [[2003]] befinden sich im BZB auch zwei Institute der [[Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein|Kirchlichen Pädagogischen Hochschule - Edith Stein]] und das [[Katechetisches Amt der Erzdiözese Salzburg]], drei Abteilungen des Seelsorgeamtes, das Referat Berufungspastoral und die AV-Medienstelle der [[Erzdiözese Salzburg]]. | + | Heute ist im ''Bildungszentrum Borromäum'' (BZB) weiterhin das ''EB. Privatgymnasium Borromäum'' mit angeschlossener Tagesbetreuung untergebracht. Schulerhalter ist die [[Erzdiözese Salzburg]]. Seit [[2003]] befinden sich im BZB auch zwei Institute der [[Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein|Kirchlichen Pädagogischen Hochschule - Edith Stein]] und das [[Katechetisches Amt der Erzdiözese Salzburg|Katechetische Amt der Erzdiözese Salzburg]], drei Abteilungen des Seelsorgeamtes, das Referat Berufungspastoral und die AV-Medienstelle der [[Erzdiözese Salzburg]]. |
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| | === Parsch-Süd === | | === Parsch-Süd === |
| | '''Die Weichselbaumsiedlung''' <br /> | | '''Die Weichselbaumsiedlung''' <br /> |
| − | :''Hautpartikel: [[Weichselbaumsiedlung]]'' | + | :''Hauptartikel: [[Weichselbaumsiedlung]]'' |
| | Im direkten Umfeld des alten [[Weichselbaumhof]]es entstand während der Kriegsjahre des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] die heutige Weichselbaumsiedlung. Sie ist dabei neben der [[Aiglhofsiedlung]] das größte Siedlungsprojekt dieser Zeit. Kennzeichnend sind die vergleichsweise größeren Gärten, die zur besseren Eigenversorgung mit Obst und Gemüse beitragen sollten. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand dann mittig in der neu entstandenen Siedlung die Kirche als neues Zentrum. | | Im direkten Umfeld des alten [[Weichselbaumhof]]es entstand während der Kriegsjahre des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] die heutige Weichselbaumsiedlung. Sie ist dabei neben der [[Aiglhofsiedlung]] das größte Siedlungsprojekt dieser Zeit. Kennzeichnend sind die vergleichsweise größeren Gärten, die zur besseren Eigenversorgung mit Obst und Gemüse beitragen sollten. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand dann mittig in der neu entstandenen Siedlung die Kirche als neues Zentrum. |
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| | '''Die Rennbahnsiedlung'''<br /> | | '''Die Rennbahnsiedlung'''<br /> |
| − | :''Hautpartikel: [[Rennbahnsiedlung]]'' | + | :''Hauptartikel: [[Rennbahnsiedlung]]'' |
| | Der Raum der einstigen [[Trabrennbahn]] nächst der [[Salzach]] wurde in den Jahren [[1963]] bis etwa [[1970]] in gleichartigen und charakteristischen Wohnblöcken verbaut. | | Der Raum der einstigen [[Trabrennbahn]] nächst der [[Salzach]] wurde in den Jahren [[1963]] bis etwa [[1970]] in gleichartigen und charakteristischen Wohnblöcken verbaut. |
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| | ==Parsch heute== | | ==Parsch heute== |
| − | Heute ist Parsch wesentlich ein Stadtteil, in dem sich wenige Gewerbeflächen finden und Wohnhäuser, vor allem kleine Ein- und Zweifamilienhäuser mit ihren Gärten vorherrschen. In diesem Stadtteil liegt auch die [[Finanzlandesdirektion Salzburg]] (auf den ehemaligen Werksgeländer der [[Mayr-Melnhof´sche Marmorwerke]]). Ein beliebter Einkaufstreff im inneren Parsch ist das [[Borromäus-Point]]. | + | Heute ist Parsch wesentlich ein Stadtteil, in dem sich wenige Gewerbeflächen finden und Wohnhäuser, vor allem kleine Ein- und Zweifamilienhäuser mit ihren Gärten, vorherrschen. In diesem Stadtteil liegt auch die [[Finanzlandesdirektion Salzburg]] (auf dem ehemaligen Werksgelände der [[Mayr-Melnhof´sche Marmorwerke|Mayr-Melnhof´schen Marmorwerke]]). Ein beliebter Einkaufstreff im inneren Parsch ist das [[Borromäus-Point]]. |
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| | ==Erwähnenswert== | | ==Erwähnenswert== |