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Der '''Sebastiansfriedhof''' ist nach dem Vorbild italienischer "Campo Santi" nächst der Kirche [[St.-Sebastian-Kirche|St. Sebastian]] errichtet. Er wurde von Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] bei dem italienischen Baumeister [[Andrea Bertoleto]] in Auftrag gegeben und [[1595]] - [[1600]] erbaut. Zuvor stand hier der kleine Friedhof neben dem [[Bruderhof]] und der gotischen Sebastianskirche und noch früher wohl ein Pestfriedhof.
Der Friedhof ist seit [[1879]] aufgelassen, die sehenswerten Grüfte mit interessanten Grabinschriften seit [[1888]].
====Gabrielskapelle====
Der Baumeister des Friedhofs verstarb [[1596]] und wurde als erster auf dem Gottesacker beerdigt. Das schon zu Lebzeiten des Erzbischofs für ihn bestimmte Wolf-Dietrich-Mausoleum wurde [[1597]] - [[1603]] mittig im Friedhof erbaut und ist dem Hl. Gabriel geweiht. Hier wurde der [[1617]] nach langer Festungshaft verstorbene Erzbischof in einem Sarkophag am [[19. Jänner]] [[1617]] unter großen Trauerfeierlichkeiten beigesetzt.
Die Kapelle ist von Elias Calello erbaut. Die Innenwand des Rundbaues ist durch bunte quadratische Kacheln, die Kuppel durch rhombische Kacheln verkleidet. Ein hoher Triumphbogen zeigt das Wappen Wolf Dietrichs. Auch der Altar trägt das Wappen des Erzbischofs. Die seitlichen Statuen stammen vermutlich von [[Josef Anton Pfaffinger]].
[[Kategorie:Friedhof]]
[[Kategorie:Altstadt]]