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Im Laufe der Geschichte und vor allem durch die Entwicklung zum [[Kurort|Kur-]] und Badeort wurde das [[Gasteinertal]] von vielen berühmten Gästen besucht. Dazu gehören unter anderem Kaiser Friedrich III. im [[15. Jahrhundert]] und der bekannte Arzt [[Paracelsus]] im [[16. Jahrhundert]].  
 
Im Laufe der Geschichte und vor allem durch die Entwicklung zum [[Kurort|Kur-]] und Badeort wurde das [[Gasteinertal]] von vielen berühmten Gästen besucht. Dazu gehören unter anderem Kaiser Friedrich III. im [[15. Jahrhundert]] und der bekannte Arzt [[Paracelsus]] im [[16. Jahrhundert]].  
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Als [[Konrad Strochner]], [[Pfleger]] zu [[Klammstein]], Landrichter und Wechsler in Gastein am [[25. Februar]] [[1489]] unverheiratet und kinderlos starb, bestimmte er in seinem Testament ein Vermögen von 1.300 [[Gulden]] zur Errichtung eines ''„Armenpadt“'' in Gastein. Die drei Testamentskuratoren, darunter sein jüngerer Bruder [[Hans Strochner]], Pfleger in Gastein, gewilligte - wie später im [[Stiftung Kurtherme Badehospiz Bad Gastein|Stiftsbrief]] [[1496]] dargelegt – weitere 1.300 Gulden und sie kauften im Jahre [[1489]] zunächst um 380 Gulden die ''Mitterwirt-Taferne'' am [[Mühlbachgraben]] mit dem darunter gelegenen „Mitterbad“. Diese Gebäude bildeten das erste „Armenpadt“, gelegen etwas nördlich der [[Pfarrkirche Hll. Primus und Felizian|Preimskirche]] - die den Hl. Primus und Hl. Felizian gewidmet ist.  
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Als [[Konrad Strochner]], [[Pfleger]] zu [[Klammstein]], Landrichter und Wechsler in Gastein am [[25. Februar]] [[1489]] unverheiratet und kinderlos starb, bestimmte er in seinem Testament ein Vermögen von 1.300 [[Gulden]] zur Errichtung eines ''„Armenpadt“'' in Gastein. Die drei Testamentskuratoren, darunter sein jüngerer Bruder [[Hans Strochner]], Pfleger in Gastein, gewilligte - wie später im [[Stiftung Kurtherme Badehospiz Bad Gastein|Stiftsbrief]] [[1496]] dargelegt – weitere 1.300 Gulden und sie kauften im Jahre [[1489]] zunächst um 380 Gulden die ''Mitterwirt-Taferne'' am [[Mühlbachgraben]] mit dem darunter gelegenen „Mitter-Bad“. Diese Gebäude bildeten das erste „Armenpadt“, gelegen etwas nördlich der [[Pfarrkirche Hll. Primus und Felizian|Preimskirche]] - die den Hl. Primus und Hl. Felizian gewidmet ist.  
    
Alle diese Gebäude, sämtliche in Holzbauweise, sind auf der ältesten Darstellung von [[Wildbadgastein]] in  der [[Historia Salzburgensis]] von [[Josef Metzger]], entstanden [[1692]], auf einem Kupferstich von [[Johann Friedrich Pereth]], um [[1690]], dargestellt, der  im [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]] (Inv.Nr.2043/49) zu sehen ist. Der Untertitel dazu lautet: ''"Eigentliche Abbildung und Prospect des weitberühmbt=auch haylsam= und warmen Gasteiner=Wild=Bads im Ertz=Stüfft Salzburg"''  
 
Alle diese Gebäude, sämtliche in Holzbauweise, sind auf der ältesten Darstellung von [[Wildbadgastein]] in  der [[Historia Salzburgensis]] von [[Josef Metzger]], entstanden [[1692]], auf einem Kupferstich von [[Johann Friedrich Pereth]], um [[1690]], dargestellt, der  im [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]] (Inv.Nr.2043/49) zu sehen ist. Der Untertitel dazu lautet: ''"Eigentliche Abbildung und Prospect des weitberühmbt=auch haylsam= und warmen Gasteiner=Wild=Bads im Ertz=Stüfft Salzburg"''  

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