Änderungen

1.153 Bytes hinzugefügt ,  14:17, 23. Jun. 2015
keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 27: Zeile 27:     
Der Verteidiger von Kuljic, der Salzburger Rechtsanwalt Franz Essl, erklärte am Donnerstag: "''Laut Aussage des in U-Haft befindlichen Teambetreuers sollen mehrere, von diesem konkret bezeichnete Spiele manipuliert worden sein. Mein Mandant hat mit Wettbetrug nichts zu tun. Die Vorwürfe sind auch leicht zu entkräften: Vorwiegend geht es um Spiele des SV Kapfenberg. Zum Zeitpunkt dieser Spiele spielte mein Mandant großteils gar nicht beim SV Kapfenberg, sondern beim FCS Xamax Neuchatel (in der Schweiz, Anm.). Bei einem Spiel - SV Kapfenberg gegen Red Bull Salzburg am 17. März 2012 (Endstand 0:1, Anm.) - hat mein Mandant nur die 1. Halbzeit gespielt und es stand damals 0:0.''"
 
Der Verteidiger von Kuljic, der Salzburger Rechtsanwalt Franz Essl, erklärte am Donnerstag: "''Laut Aussage des in U-Haft befindlichen Teambetreuers sollen mehrere, von diesem konkret bezeichnete Spiele manipuliert worden sein. Mein Mandant hat mit Wettbetrug nichts zu tun. Die Vorwürfe sind auch leicht zu entkräften: Vorwiegend geht es um Spiele des SV Kapfenberg. Zum Zeitpunkt dieser Spiele spielte mein Mandant großteils gar nicht beim SV Kapfenberg, sondern beim FCS Xamax Neuchatel (in der Schweiz, Anm.). Bei einem Spiel - SV Kapfenberg gegen Red Bull Salzburg am 17. März 2012 (Endstand 0:1, Anm.) - hat mein Mandant nur die 1. Halbzeit gespielt und es stand damals 0:0.''"
 +
 +
Als Folge der Ereignisse suspendierte der SV Grödig Dominique Taboga sowie seinen Mannschaftskollegen [[Thomas Zündel]], der zu einem der heimlichen Treffen Tabogas mit mutmaßlichen Wettbetrügern mitgekommen war, dies aber dem Verein zuerst verschwiegen hatte. 
 +
 +
Knapp ein Jahr nach dem Auffliegen des Skandals kam es zum Prozess am Straflandesgericht in Graz (Steiermark), der insgesamt 22 Verhandlungstage in Anspruch nahm. Angeklagt waren zehn Personen, darunter fünf Fußballspieler. Sanel Kuljic, der vom Gericht als zentrale Figur in der Causa ausgemacht wurde, fasste mit fünf Jahren unbedingter Haft die höchste Strafe aus.  Dominique Taboga wurde seine kooperative Rolle bei der Aufarbeitung des Falles gutgeschrieben. Er wurde zu drei Jahren Freiheitsstrafe, davon ein Jahr unbedingt, verurteilt. Die Fußball-Bundesliga verhängte eine lebenslange Sperre gegen ihn. Dagegen klagte Taboga im Juni 2015 wegen "Unverhätlnismäßigkeit des Strafmaßes".  Thomas Zündel wurde freigesprochen, er setzte seine fußballerische Laufbahn 2014 beim SC Kalsdorf fort und kehrte 2015 als Spieler des Wolfsberger AC in die Bundesliga zurück. 
    
== Quelle ==
 
== Quelle ==
7.275

Bearbeitungen