Synansphecia muscaeformis: Unterschied zwischen den Versionen

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==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==


''S. muscaeformis'' ist nur durch zwei Funde aus Salzburg bekannt. Die beiden Tiere wurden am 24.6.1958 auf der [[Gaisberg]]spitze und am 14.6.1963 im [[Bluntautal]] gefangen. Beide Fundorte liegen in den nördlichen Kalkalpen (Zone II nach Embacher et al. 2011), in einer Höhe von 1286 m, bzw. rund 500 m (Kurz & Kurz 2015). Seither ist die Art verschollen. Ob sie in Salzburg jemals heimisch war, ist aber ebenfalls sehr zweifelhaft, da die Nahrungspflanzen der Raupen, Grasnelken-Arten (''Armeria'' sp.) in Salzburg nur in höheren Lagen des [[Lungau]] vorkommen, bzw. gelegentlich auch in Gärten angepflanzt werden, in den Kalkalpen des Landes aber nirgendwo heimisch sind. In älteren Werken werden auch ''[[Calluna vulgaris]]'' und ''[[Erica carnea]]'' als Nahrungspflanzen der Raupen angegeben, die in den Kalkalpen Salzburg weit verbreitet sind, allerdings werden diese Angaben bei Lastuvka & Lastuvka (1995) nicht mehr bestätigt. Die Entwicklung der Raupen dauert nach diesen Autoren ein Jahr.
''S. muscaeformis'' ist nur durch zwei Funde aus Salzburg bekannt. Die beiden Tiere wurden am 24.6.1958 auf der [[Gaisberg]]spitze und am 14.6.1963 im [[Bluntautal]] gefangen. Beide Fundorte liegen in den nördlichen Kalkalpen (Zone II nach Embacher et al. 2011), in einer Höhe von 1286 m, bzw. rund 500 m (Kurz & Kurz 2015). Seither ist die Art verschollen. Ob sie in Salzburg jemals heimisch war, ist aber ebenfalls sehr zweifelhaft, da die Nahrungspflanzen der Raupen, Grasnelken-Arten (''Armeria'' sp.), in Salzburg nur in höheren Lagen des [[Lungau]]s vorkommen bzw. gelegentlich auch in Gärten angepflanzt werden, in den [[Salzburger Kalkalpen|Kalkalpen]] des Landes aber nirgendwo heimisch sind. In älteren Werken werden auch ''[[Calluna vulgaris]]'' (Heidekraut, Erika) und ''[[Erica carnea]]'' (Schneeheide, Frühlingsheidekraut) als Nahrungspflanzen der Raupen angegeben, die in den Salzburger Kalkalpen weit verbreitet sind, allerdings werden diese Angaben bei Lastuvka & Lastuvka (1995) nicht mehr bestätigt. Die Entwicklung der Raupen dauert nach diesen Autoren ein Jahr.


==Biologie und Gefährdung==
==Biologie und Gefährdung==