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Katja Petrowskajas Großvater verbrachte während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] zwei Jahre im [[Kriegsgefangenenlager "Markt Pongau"]] in [[St. Johann im Pongau]]. Er wurde anschließend aus unbekannten Gründen in das Konzentrationslager Mauthausen deportiert und musste von dort den 55,2 km langen, wegen der zahllosen Opfer Todesmarsch genannten Weg von Mauthausen nach Gunskirchen gehen. Wie durch ein sich wiederholendes Wunder hat er diese mörderischen Stationen und Ereignisse überlebt und ist viele Jahre später in die Familie zurückgekehrt.
 
Katja Petrowskajas Großvater verbrachte während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] zwei Jahre im [[Kriegsgefangenenlager "Markt Pongau"]] in [[St. Johann im Pongau]]. Er wurde anschließend aus unbekannten Gründen in das Konzentrationslager Mauthausen deportiert und musste von dort den 55,2 km langen, wegen der zahllosen Opfer Todesmarsch genannten Weg von Mauthausen nach Gunskirchen gehen. Wie durch ein sich wiederholendes Wunder hat er diese mörderischen Stationen und Ereignisse überlebt und ist viele Jahre später in die Familie zurückgekehrt.
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Katja Petrowskaja hat bei ihren Familien-Recherchen die genannten Orte in Österreich besucht und mit Hilfe einheimischer Historiker und Pädagogen wie [[Annemarie Zierlinger]] und [[Michael Mooslechner]], sowie dem Schriftsteller [[O. P. Zier]] versucht, die Wege ihres Großvaters nachzugehen. In ''Vielleicht Esther'' schreibt sie:
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Katja Petrowskaja hat bei ihren Familien-Recherchen die genannten Orte in Österreich besucht und mit Hilfe einheimischer Historiker und Pädagogen wie Annemarie Zierlinger und [[Michael Mooslechner]], sowie dem Schriftsteller [[O. P. Zier]] versucht, die Wege ihres Großvaters nachzugehen. In ''Vielleicht Esther'' schreibt sie:
 
   
 
   
 
:''Ich suchte nach dem ehemaligen Stalag für Kriegsgefangene bei Salzburg und nach dem Russenfriedhof, und ich führte einen ungleichen Kampf mit dem Internet und seinen Ferienangeboten. Zwar gab es die Orte, die ich suchte, doch dort befanden sich Wanderwege, Schwimmbäder und Ferienhäuser für die ganze Familie. Es gibt eine Route für Verliebte und Routen für Familien, und wenn es Ferienhäuser gibt, muss man auch eine Familie haben, um ein Ferienhaus zu füllen, besonders in Österreich. St. Johann im Pongau, fünfzig Zugminuten von Salzburg entfernt. Ein Ferienhaus, noch ein Ferienhaus, Badespaß.''  
 
:''Ich suchte nach dem ehemaligen Stalag für Kriegsgefangene bei Salzburg und nach dem Russenfriedhof, und ich führte einen ungleichen Kampf mit dem Internet und seinen Ferienangeboten. Zwar gab es die Orte, die ich suchte, doch dort befanden sich Wanderwege, Schwimmbäder und Ferienhäuser für die ganze Familie. Es gibt eine Route für Verliebte und Routen für Familien, und wenn es Ferienhäuser gibt, muss man auch eine Familie haben, um ein Ferienhaus zu füllen, besonders in Österreich. St. Johann im Pongau, fünfzig Zugminuten von Salzburg entfernt. Ein Ferienhaus, noch ein Ferienhaus, Badespaß.''  
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