Erdbeben: Unterschied zwischen den Versionen
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Zur Zeit von [[Erzbischof]] [[Eberhard II. von Regensburg]] (* [[1170]], † [[1246]]) wurde der [[Lungau]] von einem starken Erdbeben heimgesucht, das in mehreren sich über mehr als ein Jahr hinziehenden Einzelbeben unter anderem die [[Burg Katsch]] zum Einsturz brachte und die Bewohner der Burg unter sich begrub. | Zur Zeit von [[Erzbischof]] [[Eberhard II. von Regensburg]] (* [[1170]], † [[1246]]) wurde der [[Lungau]] von einem starken Erdbeben heimgesucht, das in mehreren sich über mehr als ein Jahr hinziehenden Einzelbeben unter anderem die [[Burg Katsch]] zum Einsturz brachte und die Bewohner der Burg unter sich begrub. | ||
Am [[8. Februar]] [[1784]] erschütterte ein heftiges Beben Salzburg, das auch in Teilen der Obersteiermark spürbar war. Am [[24. März]] [[1787]]? fand ein weiteres Erdbeben in den salzburgischen [[Alpen]] statt, das möglicherweise | |||
auch in Obersteiermark gefühlt wurde<ref name="Landesmuseum">Quelle [http://www.landesmuseum.at/pdf_frei_remote/MittNatVerSt_39_0157-0296.pdf Landesmuseum Steiermark, Seite 160]</ref>. | |||
Am [[31. März]], [[1. April]] und [[9. April]] [[1816]] wurden heftige Erdstöße am [[Radstädter Tauern]] und in [[Friesach]] verspürt, deren Zentren in der Obersteiermark lagen<ref name="Landesmuseum"></ref>. | |||
Am [[12. März]] [[2011]], nur zwei Tage nach den verheerenden Erdbeben in Japan, wurde um 9:01 Uhr acht Kilometer nördlich von [[Mittersill]] ein Erdbeben der Stärke 3,5 auf der Richter-Skala gemessen. Es hing jedoch nicht mit jenen in Japan zusammen, erklärten Seismologen von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) – Unter den [[Alpen]] befänden sich viele tektonische Brüche in der Erdkruste, die bei einer plötzlichen Verschiebung ein Beben auslösten. Da, wo das Inntal das [[Salzachtal]] kreuze, liege eine solche Störungszone. | Am [[12. März]] [[2011]], nur zwei Tage nach den verheerenden Erdbeben in Japan, wurde um 9:01 Uhr acht Kilometer nördlich von [[Mittersill]] ein Erdbeben der Stärke 3,5 auf der Richter-Skala gemessen. Es hing jedoch nicht mit jenen in Japan zusammen, erklärten Seismologen von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) – Unter den [[Alpen]] befänden sich viele tektonische Brüche in der Erdkruste, die bei einer plötzlichen Verschiebung ein Beben auslösten. Da, wo das Inntal das [[Salzachtal]] kreuze, liege eine solche Störungszone. | ||