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kl. Erg. Stefan Zweig
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Der '''Kapuzinerberg''' ist ein Stadtberg in [[Salzburg]], der sich östlich der [[Salzach]], erhebt.
 
Der '''Kapuzinerberg''' ist ein Stadtberg in [[Salzburg]], der sich östlich der [[Salzach]], erhebt.
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Auf dem Kapuzinerberg befindet sich ein [[Kapuzinerkloster]], das [[1599]] - [[1605]] aus einem umgebauten Wehrbau des Mittelalters ([[Trompeterschlössl]]) entstanden ist. Auf dem Weg von der [[Linzergasse]] zum Kloster finden sich die im franziskanischen Geist geschaffenen und von den Kapuzinern initiierten 13 erhaltenen Kalvarienbergkapellen, die zwischen [[1736]] und [[1744]] erbaut worden waren, eine Gedenkstätte für [[Wolfgang Amadeus Mozart]] und das alte Paschingerschlössl, bekannt als ehemaliges Wohnhaus von [[Stefan Zweig]].  
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Auf dem Kapuzinerberg befindet sich ein [[Kapuzinerkloster]], das [[1599]] - [[1605]] aus einem umgebauten Wehrbau des Mittelalters ([[Trompeterschlössl]]) entstanden ist. Auf dem Weg von der [[Linzergasse]] zum Kloster finden sich die im franziskanischen Geist geschaffenen und von den Kapuzinern initiierten 13 erhaltenen Kalvarienbergkapellen, die zwischen [[1736]] und [[1744]] erbaut worden waren und eine Gedenkstätte für [[Wolfgang Amadeus Mozart]].
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Der österreichische Autor [[Stefan Zweig]] kaufte [[1918]] das Paschinger-Schlössel am Kapuzinerberg 5 und lebte dort von [[1919]] bis [[1934]]. Mit dem aufkommenden Antisemitismus der Vorkriegszeit war er als Jude gezwungen, Salzburg zu verlassen, und emigrierte nach England
    
Die verschiedenen Geschützbasteien, die allseits rund um den Berg verteilt sind, der Wehrturm der Felixpforte und die langen (auf skarpierte Felsen aufgesetzten) Wehrmauern mit ihren kleinen Wächterhäuschen („Auslug“) stammen fast sämtlich aus der Zeit des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]], und sind großteils gut erhalten. Auf der Kuppe des Berges steht über eine Zugbrücke erreichbar das schmucke Franziskischlössl, das Fürsterzbischof [[Paris Graf Lodron|Paris Lodron]] [[1629]] errichten ließ, und das heute als kleines Gasthaus genutzt ist.
 
Die verschiedenen Geschützbasteien, die allseits rund um den Berg verteilt sind, der Wehrturm der Felixpforte und die langen (auf skarpierte Felsen aufgesetzten) Wehrmauern mit ihren kleinen Wächterhäuschen („Auslug“) stammen fast sämtlich aus der Zeit des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]], und sind großteils gut erhalten. Auf der Kuppe des Berges steht über eine Zugbrücke erreichbar das schmucke Franziskischlössl, das Fürsterzbischof [[Paris Graf Lodron|Paris Lodron]] [[1629]] errichten ließ, und das heute als kleines Gasthaus genutzt ist.