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Daneben gibt es die Darstellung des heiligen Rupert als Bischof mit Salzfass und dem Gnadenbild von [[Altötting]] in Händen. Nach einer Legende soll die Altöttinger Gnadenkapelle von Rupert errichtet worden sein.  
 
Daneben gibt es die Darstellung des heiligen Rupert als Bischof mit Salzfass und dem Gnadenbild von [[Altötting]] in Händen. Nach einer Legende soll die Altöttinger Gnadenkapelle von Rupert errichtet worden sein.  
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Die Darstellung des so genannten "Reichenhaller Rupertus" ist auf ein kleines Gebiet beschränkt. Bekannt ist sie nur im Bereich der Salinenorte Reichenhall, [[Berchtesgaden]], [[Traunstein]] und [[Rosenheim]]. Einer Legende zufolge hat Rupert die verschütteten Reichenhaller Solequellen wieder zum Entspringen gebracht, indem er mit seinem Bischofsstab an die Stelle schlug, an der sie sich seither ergießen.
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Die Darstellung des so genannten "Reichenhaller Rupertus" ist auf ein kleines Gebiet beschränkt. Bekannt ist sie nur im Bereich der Salinenorte Reichenhall, [[Berchtesgaden]], [[Traunstein]] und Rosenheim. Einer Legende zufolge hat Rupert die verschütteten Reichenhaller Solequellen wieder zum Entspringen gebracht, indem er mit seinem Bischofsstab an die Stelle schlug, an der sie sich seither ergießen.
    
Eine nur auf einen einzigen Ort begrenzte Darstellung findet sich in der Kirche St. Rupert in Kals am Großglockner ([[Osttirol]]). Dort ist die Legende der Kirchengründung dargestellt: Rupert steht auf den Abhängen des [[Großglockner|Glocknermassivs]] und schleudert seinen Stab ins Tal. An der Stelle, wo der Stab im Boden stecken bleibt, lässt er eine Kirche erbauen.  
 
Eine nur auf einen einzigen Ort begrenzte Darstellung findet sich in der Kirche St. Rupert in Kals am Großglockner ([[Osttirol]]). Dort ist die Legende der Kirchengründung dargestellt: Rupert steht auf den Abhängen des [[Großglockner|Glocknermassivs]] und schleudert seinen Stab ins Tal. An der Stelle, wo der Stab im Boden stecken bleibt, lässt er eine Kirche erbauen.