Kobler-Spängler-Briefe von 1882: Unterschied zwischen den Versionen

 
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==== Brief vom 7. und 8. August 1882 von Franz II. Xaver Gregor Spängler an Fanni Spängler ====
==== Brief vom 7. und 8. August 1882 von Franz Spängler an Fanni Spängler ====
Franz Spängler an Fanni Spängler:<br />
Brief vom 7. und 8. August 1882 von [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]] an Fanni / [[Franziska Spängler]] in Salzburg; ohne Umschlag; [Ergänzungen]; [?] = fragliche Lesung:<br />
''Pottenstein 7 Aug 1882 / früh. 6 Uhr / Liebste Fanni! Für deinen ausführlichen Brief nochmals meinen besten Dank! Ich freute mich daraus zu erfahren, dß Ihr dieses Reise-Abenteuer glüklich über standen habt u. dß die Kinder sich bei dieser ganzen Geschichte brav benommen haben. - Von mir kann ich nicht viel berichten. Am Montag Abends war ich mit Tomannty [?]; u. Staats-Amwalt'' [-anwalt, Anm.] ''Hindezs [?] sammt Frau beim Bierbaumer; am Dienstag Nachm in Enzasfeld, u. Abends beim Hirschen, wo der 50ste GeburtsTag Schörbichlers mit einigen Bouteillen Wein gefeiert wurde; gestern (Mittwoch) Abends bei Thernten [?] zu einer Whistpartie. Alle empfehlen sich dir; Anna sagte sie werde dir nächstens schreiben. -''
''Pottenstein 7 Aug 1882 / früh. 6 Uhr / Liebste Fanni! Für deinen ausführlichen Brief nochmals meinen besten Dank! Ich freute mich daraus zu erfahren, dß Ihr dieses Reise-Abenteuer glüklich über standen habt u. dß die Kinder sich bei dieser ganzen Geschichte brav benommen haben. - Von mir kann ich nicht viel berichten. Am Montag Abends war ich mit Tomannty [?]; u. Staats-Amwalt'' [-anwalt] ''Hindezs [?] sammt Frau beim Bierbaumer; am Dienstag Nachm in Enzasfeld, u. Abends beim Hirschen, wo der 50ste GeburtsTag Schörbichlers mit einigen Bouteillen Wein gefeiert wurde; gestern (Mittwoch) Abends bei Thernten [?] zu einer Whistpartie. Alle empfehlen sich dir; Anna sagte sie werde dir nächstens schreiben. -''


[gleicher Brief:] ''Pottenstein 8/8 1882/ Gestern Abds'' [abends, Anm.] ''war ich im Gesang-Verein, u. theile auch mit Tomannty [?] u Hindezs [?] zusammen bei Friedrich. Heute gehe ich Abds in den Pfarrhof u morgen (Samstag) bin ich bei Baron Pittel geladen. Du siehst, dß ich meir die Abende so gut als es in meiner Einsamkeit möglich ist, vertreibe. - Was mein Kommen nach Salzburg betrifft, so habe ich dir vor allem zu berichten, dß gestern im Gesang-Verein beschloßen wurde das für August beabsichtigte Concert nicht abzuhalten/ Ich habe daher in dieser Hinsicht gar keine Rücksichten zu nemen, u. werde daher entweder Donnerstag 21. od Freitag den 22. von hier abreisen, wahrscheinlich mit Benutzung des Schnellzuges od noch über Nacht. Das bestimmte werde ich dir schon rechtzeitig mittheilen. Hoffentlich bleibt mir ein ähnl Abenteuer, wie das Eure war, erspart - Heute habe ich das Gesuch wegen Tonis Schuleintritt geschrieben. Was machen die Kinder? Arbeiten Franzi u Toni doch mitunter etwas?, u lernt auch Franz mitunter. Ich habe bisher vergeblich auf einen Brief von ihr gewartet. Treibe sie nur dazu an! Ich werde ihr dann schon antworten - 8/8 1882 Nachm./ Eben erhielt ich deinen lieben Brief mit Franzi’s Zeilen. Ich danke ihr einstweilen; doch sage ihr, dß sie einige Schreibfehler gemacht hat; mein Versprechen ihr direkt zu schreiben, werde ich nächstens erfüllen. - B[e]ide bitte ich von mir bestens zu grüßen. Es freut mich für dich, dß Ihr heuer wieder zusammen getroffen'' [hier fehlt etwas? Anm.] ''. Wie befindet sich Mama Plachetka? - Ich muß für heute schließen, damit der Brief noch weggeht. Lebe recht wohl u. denke fleißig deines treuen Franz''
[gleicher Brief:] ''Pottenstein 8/8 1882/ Gestern Abds'' [abends] ''war ich im Gesang-Verein, u. theile auch mit Tomannty [?] u Hindezs [?] zusammen bei Friedrich. Heute gehe ich Abds in den Pfarrhof u morgen (Samstag) bin ich bei Baron Pittel geladen. Du siehst, dß ich meir die Abende so gut als es in meiner Einsamkeit möglich ist, vertreibe. - Was mein Kommen nach Salzburg betrifft, so habe ich dir vor allem zu berichten, dß gestern im Gesang-Verein beschloßen wurde das für August beabsichtigte Concert nicht abzuhalten/ Ich habe daher in dieser Hinsicht gar keine Rücksichten zu nemen, u. werde daher entweder Donnerstag 21. od Freitag den 22. von hier abreisen, wahrscheinlich mit Benutzung des Schnellzuges od noch über Nacht. Das bestimmte werde ich dir schon rechtzeitig mittheilen. Hoffentlich bleibt mir ein ähnl Abenteuer, wie das Eure war, erspart - Heute habe ich das Gesuch wegen Tonis Schuleintritt geschrieben. Was machen die Kinder? Arbeiten Franzi u Toni doch mitunter etwas?, u lernt auch Franz mitunter. Ich habe bisher vergeblich auf einen Brief von ihr gewartet. Treibe sie nur dazu an! Ich werde ihr dann schon antworten - 8/8 1882 Nachm./ Eben erhielt ich deinen lieben Brief mit Franzi’s Zeilen. Ich danke ihr einstweilen; doch sage ihr, dß sie einige Schreibfehler gemacht hat; mein Versprechen ihr direkt zu schreiben, werde ich nächstens erfüllen. - B[e]ide bitte ich von mir bestens zu grüßen. Es freut mich für dich, dß Ihr heuer wieder zusammen getroffen'' [hier fehlt etwas? Anm.] ''. Wie befindet sich Mama Plachetka? - Ich muß für heute schließen, damit der Brief noch weggeht. Lebe recht wohl u. denke fleißig deines treuen Franz''


"Mama Plachetka": von der Familie Plachetka ist in den Briefen und im Tagebuch des Franz Spängler von 1860/61 öfters die Rede; die Schwester der Marie Plachetka, Lida [verh. Guttenberg], ist auch eine gute Freundin von Fanni Schlegel, verh. Spängler.
"Mama Plachetka": von der Familie Plachetka ist in den Briefen und im Tagebuch des Franz Spängler von 1860/61 öfters die Rede; die Schwester der Marie Plachetka, Lida, verheiratet [[von Guttenberg]], ist auch eine gute Freundin von Fanni Schlegel, verh. Spängler.
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==== Brief ohne Datum, Mitte August 1882<ref>Da der Brief im Bündel an dieser Stelle lag und Schrift und Papier sich gleichen, habe ich [O. H.] ihn bei 1882 belassen; siehe dazu auch eine Anmerkung.</ref>, von Franz Spängler an Fanni Spängler. ====
==== Brief ohne Datum, Mitte August 1882, von Franz Spängler an Fanni Spängler. ====
Brief von [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]] an [[Franziska Spängler]], ein Bogen; / = Seitenwechsel; // = Absatz; [Ergänzung]; XX = unleserlich:<br />
Brief ohne Datum, erschlossen Mitte August 1882<ref>Da der Brief im Bündel an dieser Stelle lag und Schrift und Papier sich gleichen, habe ich [O. H.] ihn bei 1882 belassen; siehe dazu auch eine Anmerkung.</ref>, von [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]] an [[Franziska Spängler]]; ein Bogen; / = Seitenwechsel; // = Absatz; [Ergänzung]; XX = unleserlich:<br />
''Liebste Fanni! // Heute muß ich mich zunächst entschuldigen, dß ich gestern nicht dazu kam, dir eine Karte zu senden, dafür erhälst du heute einen Brief Zunächst nun meinen herzlichsten Dank für deinen mir gestern zugekommenen Brief, sowie für die Briefchen an die Kinder, welche daran große Freude hatten; ich habe sie jedoch ihnen nicht zum Spielen gelassen, sondern aufgehoben, als die ersten an sie gerichteten Zeilen ihrer Mutter. // Tante Rosa'' [Rosa Schlegel, Anm.] ''läßt dir für den Brief u Glü[c]kwunsch ebenfalls danken, u wird dir nächstens schreiben. // Anna ist heute früh für einige Tage nach Wien gereist, u so hatte ich doch Glü[c]k heute von Rosas Brief- / kunst zu partitiren [!], welche jedenfalls die der Anna übertrifft. // Heute ist der Partezettel von dem Ableben des Vaters der Frau Professor Langer eingetroffen<ref>Bertha (Betti) Langer (* 1844; † 1926), verheiratet mit Julius Spängler (* 1837; † 1903), ein Sohn von [[Aloys Spängler]]; vgl. auch den Brief vom 24. bis 28. März 1873. Nähere Angaben zu Bertha Langers Vater habe ich [O. H.] leider nicht; eine genauere Datierung des Briefes ergibt sich daraus also nicht.</ref>; derselbe ist am 17. nach kurzem Leiden im 84. Lebensjahre verschieden. Ich bin wirklich in Verlegenheit, wohin ich eine Condolenzkarte richten soll; am sichersten glaube ich doch nach Lambach, da man dort jedenfalls wißen wird, wo sie sind, falls sie nicht dort sein sollten. Ich bin neugierig darauf, zu erfahren, worin'' [sich] ''die Wunderlichkuchen der Großmutter erneuerlich zeigen; sie müßten jedenfalls ziemlich stark sein, da du nun zum 2 od. 3. Male davon schreibst. Beiliegend erhälst du die Verrechnung für die Großmutter. / Ueber unser Befinden kann ich Gottlob berichten, dß wir gesund sind, insbesondere sind die 2 Kinder sehr wohl, u, im ganzen genommen, sehr brav. //''
''Liebste Fanni! // Heute muß ich mich zunächst entschuldigen, dß ich gestern nicht dazu kam, dir eine Karte zu senden, dafür erhälst du heute einen Brief Zunächst nun meinen herzlichsten Dank für deinen mir gestern zugekommenen Brief, sowie für die Briefchen an die Kinder, welche daran große Freude hatten; ich habe sie jedoch ihnen nicht zum Spielen gelassen, sondern aufgehoben, als die ersten an sie gerichteten Zeilen ihrer Mutter. // Tante Rosa'' [Rosa Schlegel, Anm.] ''läßt dir für den Brief u Glü[c]kwunsch ebenfalls danken, u wird dir nächstens schreiben. // Anna ist heute früh für einige Tage nach Wien gereist, u so hatte ich doch Glü[c]k heute von Rosas Brief- / kunst zu partitiren [!], welche jedenfalls die der Anna übertrifft. // Heute ist der Partezettel von dem Ableben des Vaters der Frau Professor Langer eingetroffen<ref>Bertha (Betti) Langer (* 1844; † 1926), verheiratet mit Julius Spängler (* 1837; † 1903), ein Sohn von [[Aloys Spängler]]; vgl. auch den Brief vom 24. bis 28. März 1873. Nähere Angaben zu Bertha Langers Vater habe ich [O. H.] leider nicht; eine genauere Datierung des Briefes ergibt sich daraus also nicht.</ref>; derselbe ist am 17. nach kurzem Leiden im 84. Lebensjahre verschieden. Ich bin wirklich in Verlegenheit, wohin ich eine Condolenzkarte richten soll; am sichersten glaube ich doch nach Lambach, da man dort jedenfalls wißen wird, wo sie sind, falls sie nicht dort sein sollten. Ich bin neugierig darauf, zu erfahren, worin'' [sich] ''die Wunderlichkuchen der Großmutter erneuerlich zeigen; sie müßten jedenfalls ziemlich stark sein, da du nun zum 2 od. 3. Male davon schreibst. Beiliegend erhälst du die Verrechnung für die Großmutter. / Ueber unser Befinden kann ich Gottlob berichten, dß wir gesund sind, insbesondere sind die 2 Kinder sehr wohl, u, im ganzen genommen, sehr brav. //''


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==== Brief vom 18. August 1882 von Fanni Spängler an Franz Spängler ====
==== Brief vom 18. August 1882 von Fanni Spängler an Franz Spängler ====
Brief von [[Franziska Spängler]] an [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]] ohne Umschlag. Ein Bogen; / = Seitenwechsel; // = Absatz; [Ergänzung]; [?] = fraglich:<br />
Brief von [[Franziska Spängler]] an [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]] ohne Umschlag; ein Bogen; / = Seitenwechsel; // = Absatz; [Ergänzung]; [?] = fraglich:<br />
''Salzburg, 18/8 1882 // Liebster Mann! // Zu meiner großen Freude und Beruhigung erhielt ich gestern Nachmittag noch deine Karte und Rosa’s lieben Brief. Gott sei gedankt, daß es Euch Allen so gut geht, daß vor Allem die Kinder gesund sind. // Vetter Eduard grüße ich herzlich, und bedaure, daß ich ihn dießmal nicht sehe. // Auch uns geht es gut, nur läßt das Wetter sehr viel zu wünschen übrig. Gestern fuhr ich mit Mutter und Franzi auf den neuen Friedhof. Es war viel zu wenig warm und schön, um Haana [?] mitzu- / nehmen, so blieb sie unter Minna’s Obhut. // Du glaubst nicht, Liebster, wie weh es mir that, meine Lieben so auf den Friedhöfen besuchen zu müßen. // Vorgestern brachte ich einen Kranz zu dem Grabe unserer lieben, guten Mutter<ref>[[Antonia Spängler]] († am 15. März 1882)</ref>, gestern einen ähnlichen auf die Grabstätte meines unvergeßlichen Vaters<ref>[[Richard Franz Schlegel]] († am 1. März 1881)</ref>. – Gott gebe ihnen Beiden die ewige Ruhe. // ''
''Salzburg, 18/8 1882 // Liebster Mann! // Zu meiner großen Freude und Beruhigung erhielt ich gestern Nachmittag noch deine Karte und Rosa’s lieben Brief. Gott sei gedankt, daß es Euch Allen so gut geht, daß vor Allem die Kinder gesund sind. // Vetter Eduard grüße ich herzlich, und bedaure, daß ich ihn dießmal nicht sehe. // Auch uns geht es gut, nur läßt das Wetter sehr viel zu wünschen übrig. Gestern fuhr ich mit Mutter und Franzi auf den neuen Friedhof. Es war viel zu wenig warm und schön, um Haana [?] mitzu- / nehmen, so blieb sie unter Minna’s Obhut. // Du glaubst nicht, Liebster, wie weh es mir that, meine Lieben so auf den Friedhöfen besuchen zu müßen. // Vorgestern brachte ich einen Kranz zu dem Grabe unserer lieben, guten Mutter<ref>[[Antonia Spängler]] († am 15. März 1882)</ref>, gestern einen ähnlichen auf die Grabstätte meines unvergeßlichen Vaters<ref>[[Richard Franz Schlegel]] († am 1. März 1881)</ref>. – Gott gebe ihnen Beiden die ewige Ruhe. // ''


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==== Brief ohne Datum, August 1882<ref>Da der Brief im Bündel an dieser Stelle lag und Schrift und Papier sich gleichen, habe ich [O. H.] ihn bei 1882 belassen. Auch inhaltlich spricht m. E. nichts dagegen. Vgl. die Anmerkung zum vorigen Brief und den datierten folgenden Brief. Leider gibt es bei der flüchtigen Schrift viele für mich [O. H.] unleserliche Stellen. Insgesamt bin ich mit meiner Übertragung wenig zufrieden, auch wo ich das nicht markiert habe.</ref>, von Franz Spängler an Fanni Spängler. ====
==== Brief ohne Datum, August 1882, von Franz Spängler an Fanni Spängler ====
Brief von [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]] an [[Franziska Spängler]], ein Bogen; / = Seitenwechsel; // = Absatz; [Ergänzung]; XX = unleserlich:<br />
Brief ohne Datum, August 1882<ref>Da der Brief im Bündel an dieser Stelle lag und Schrift und Papier sich gleichen, habe ich [O. H.] ihn bei 1882 belassen. Auch inhaltlich spricht m. E. nichts dagegen. Vgl. die Anmerkung zum vorigen Brief und den datierten folgenden Brief. Leider gibt es bei der flüchtigen Schrift viele für mich [O. H.] unleserliche Stellen. Insgesamt bin ich mit meiner Übertragung wenig zufrieden, auch wo ich das nicht markiert habe.</ref>, von [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]] an [[Franziska Spängler]]; ein Bogen; / = Seitenwechsel; // = Absatz; [Ergänzung]; XX = unleserlich:<br />
''Liebste Fanni! // Du hast dich bisher mit Correspondenzkarten von mir begnügen müßen, Da ich nicht die Zeit fand, Dir einen Brief zu schreiben; heute will ich es ja doch nicht unterlassen, Dir einen Brief zu schreiben. // Ich bin sehr erfreut zu hören, dß es Dir u den Kindern gut geht. Wir sind auch wohl, u. es sind auch die beiden Kinder im Ganzen recht brav. Toni liefert mir immer, eine ungeschi[c]kte Stü[c]ke, od doch komische Äußerungen. // Die kleine Rosa zeigt wohl, wenn man sie fragt, wo die Mama ist, dß sie nicht da sei; darauf beschränkt sich aber auf Ihre Erinnerung; dank der Aufmerksamkeit u Sorgfalt / der Tante Rosa macht Deine Anwesenheit aber fast gar keinen Eindruck auf die Kinder. Daß Du aber mir schon abgehst, u. ich mich auf deine Rü[c]kkunft freue, brauche ich Dich wohl nicht erst zu versichern. // Neues kann ich von hier nichts berichten, kürzlich hatte ich eine längere Unterredung mit dem Notar über verschiedene private Verhältniße, u. deren Rü[c]kwirkung auf seine ämtliche Thätigkeit; er ist wirklich zu bedauern, XX als er selbst auch schon nahe daran ist, das geistige Gleichgewicht zu verlieren und Misanthrop zu werden. Näheres hierüber mündlich. // Von der Liedertafel XX zu der auch Rosa und Eduard, (le[t]ztere beide mitsammen, da ich schon früher hingegangen war) kann ich Dir nur berichten, / dß XX das unsichere Wetter u. mehrfach sich wiederholenden XX, der Besuch ein sehr guter war; die Familien Pittne Zinken D Bechtel, Carnides, dann viele Sommerparthien waren da; ich habe bei dieser Gelegenheit auch die Familie Carnides kennen gelernt. Die genannten Familien laßen sich Dir empfehlen, ebenso Frau von Land welche gestern Ab[en]ds hieher zurückkam. //''
''Liebste Fanni! // Du hast dich bisher mit Correspondenzkarten von mir begnügen müßen, Da ich nicht die Zeit fand, Dir einen Brief zu schreiben; heute will ich es ja doch nicht unterlassen, Dir einen Brief zu schreiben. // Ich bin sehr erfreut zu hören, dß es Dir u den Kindern gut geht. Wir sind auch wohl, u. es sind auch die beiden Kinder im Ganzen recht brav. Toni liefert mir immer, eine ungeschi[c]kte Stü[c]ke, od doch komische Äußerungen. // Die kleine Rosa zeigt wohl, wenn man sie fragt, wo die Mama ist, dß sie nicht da sei; darauf beschränkt sich aber auf Ihre Erinnerung; dank der Aufmerksamkeit u Sorgfalt / der Tante Rosa macht Deine Anwesenheit aber fast gar keinen Eindruck auf die Kinder. Daß Du aber mir schon abgehst, u. ich mich auf deine Rü[c]kkunft freue, brauche ich Dich wohl nicht erst zu versichern. // Neues kann ich von hier nichts berichten, kürzlich hatte ich eine längere Unterredung mit dem Notar über verschiedene private Verhältniße, u. deren Rü[c]kwirkung auf seine ämtliche Thätigkeit; er ist wirklich zu bedauern, XX als er selbst auch schon nahe daran ist, das geistige Gleichgewicht zu verlieren und Misanthrop zu werden. Näheres hierüber mündlich. // Von der Liedertafel XX zu der auch Rosa und Eduard, (le[t]ztere beide mitsammen, da ich schon früher hingegangen war) kann ich Dir nur berichten, / dß XX das unsichere Wetter u. mehrfach sich wiederholenden XX, der Besuch ein sehr guter war; die Familien Pittne Zinken D Bechtel, Carnides, dann viele Sommerparthien waren da; ich habe bei dieser Gelegenheit auch die Familie Carnides kennen gelernt. Die genannten Familien laßen sich Dir empfehlen, ebenso Frau von Land welche gestern Ab[en]ds hieher zurückkam. //''


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==== Brief vom 19. August 1882 von Franz II. Xaver Gregor Spängler an Fanni Spängler ====
==== Brief vom 19. August 1882 von Franz Spängler an Fanni Spängler ====
Franz Spängler an Fanni Spängler: [Pottenstein, 19. August 1882]<br />
Brief vom 19. August 1882 von [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]] an Fanni / [[Franziska Spängler]]; ohne Umschlag; [Ergänzung]]; [?] = fragliche Lesung:<br />
''Liebste Fanni! In Beantwortung deiner letzten Karte inbetreff des Schlüßels möchte ich dir folgendes vorschlagen. - Da es Frl Rupi seit gestern um vieles bessergeht, so kann ich die Schlüssel dr Frl Anna Zemsauer [?] geben, u[nd] ich habe sie auch bereits darum gebeten, u sie es mir gestattet. Es frägt sich nur, welche Schlüßel? Soll ich insbes. auch jenen Schlüßel den jezt Frau Steinmayer hat derselben abverlangen u. dr Zemsauer geben? Was die Rückkunft der Anna betrifft so besteht doch keine Nothwendigkeit, d[a]ß sie mit dem lezten um 1/2 11 Uhr ankommenden Abendzuge hier eintrifft, sie kann ja bereits mit dem Zuge um 8 Uhr kommen, od[er] auch am Samstag früh, denn ich meine, dß es uns fast besser taugen wird, am Samstag im Gasthause zu essen, od schon zu Hause zu kochen. - Diese leztere Frage können wir übrigens auch noch mündlich besprechen, die erstere wegen der Schlüßel-Aufbewahrung ist aber schon teilweise erledigt; über die eben noch offengelassenen Punkte bitte ich umgehend um deine Willensmeinung. - Gestern Abends war ich bei Zink [?] eingeladen, beide lassen sich dir empfehlen/ Neues kann ich nichts berichten. Ich schließe für heute, u küße u grüße dich u die Kinder herzlichst. Dein treuer Franz - Pottenstein 19. 8. 1882.''
''Liebste Fanni! In Beantwortung deiner letzten Karte inbetreff des Schlüßels möchte ich dir folgendes vorschlagen. - Da es Frl Rupi seit gestern um vieles bessergeht, so kann ich die Schlüssel dr Frl Anna Zemsauer [?] geben, u[nd] ich habe sie auch bereits darum gebeten, u sie es mir gestattet. Es frägt sich nur, welche Schlüßel? Soll ich insbes. auch jenen Schlüßel den jezt Frau Steinmayer hat derselben abverlangen u. dr Zemsauer geben? Was die Rückkunft der Anna betrifft so besteht doch keine Nothwendigkeit, d[a]ß sie mit dem lezten um 1/2 11 Uhr ankommenden Abendzuge hier eintrifft, sie kann ja bereits mit dem Zuge um 8 Uhr kommen, od[er] auch am Samstag früh, denn ich meine, dß es uns fast besser taugen wird, am Samstag im Gasthause zu essen, od schon zu Hause zu kochen. - Diese leztere Frage können wir übrigens auch noch mündlich besprechen, die erstere wegen der Schlüßel-Aufbewahrung ist aber schon teilweise erledigt; über die eben noch offengelassenen Punkte bitte ich umgehend um deine Willensmeinung. - Gestern Abends war ich bei Zink [?] eingeladen, beide lassen sich dir empfehlen/ Neues kann ich nichts berichten. Ich schließe für heute, u küße u grüße dich u die Kinder herzlichst. Dein treuer Franz - Pottenstein 19. 8. 1882.''
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==== Brief vom 2. und 3. September 1882 von Otto Spängler an Franz II. Xaver Gregor Spängler ====
==== Brief vom 2. und 3. September 1882 von Otto Spängler an Franz Spängler ====
2. und 3. September 1882 [[Otto Spängler]], Salzburg, an Franz Spängler:<br />
Brief vom 2. und 3. September 1882 von [[Otto Spängler]], Salzburg, an den Bruder [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]]; ohne Umschlag; [?] = fragliche Lesung; XX = unleserlich:<br />
''Lieber Franz! Endlich komme ich dazu, dir wieder zu schreiben. Wie du aus meiner lezten Karte entnommen haben wirst, in welcher ich dir dankend den Empfang Eurer lieben Briefe bestätigte, war ich mittlerweile mit Louise auf 24 Stunden in München. Ich hatte in Handelskammerangelegenheiten dort zu thun; wir haben nämlich den Verkauf des ganzen gewerkschaftlichen besizes angebahnt; ob es gelingt, weiß ich allerdings noch nicht. Ferner gebe ich dir nachfolgend wieder Verrechnung: Einnahmen ...Coupons 36'' [Gulden, Anm.] ''Ausgaben Franz zu Reise geliehen 25 fl ...36'' [Gulden, Anm.] ''– Was nun die Abrechnung aus dem Nachlasse der Mutter betrifft, so habe ich mit Ausnahme des Dr Faistauer, von welchem ich troz dreimaliger Mahnung noch immer keine Rechnung erhielt, alles bezalt; Von der Einrichtung habe ich noch immer keinen Erlös erhalten; ich bringe es auch nicht über mich, ihr darum anzugehen; mir war das ganze Räumen u Weggeben der Sachen so gräßlich, dß ich den Muth nicht mehr hatte, in die leere Wohnung zu gehen. – Das runde Arbeitstischchen, an dem die gute Mutter so viele Stunden ihres Lebens saß, habe ich politiren u zusammenrichten lassen; es steht neben meinem Schreibtische; u. in der hölzernen Kassette, welche auf dem Kasten im ersten Zimmer stand, habe ich den ganzen Schaz der Andenken an unsere liebe unvergeßliche Mutter zusammengegeben; ihre Bilder, ihre Briefe, Haare u.s.f. Von XXXken habe ich noch nachzutragen, dß ich Frl. Amalia Tockr [?] auch eine der hübschen Schalen gab. – Bezüglich ds Xxbestättigen Vermögensbekenntnißes möchte ich dich nun fragen, ob es nicht gleich wäre, wenn wir an Barschaft u. Salzburger Sparkassebüchl im Aktivum so viel wegließen, als Doktor, Grabstein, Mietzins etc. im Passivum ausmachen würden? Bitte mir hierüber zu schreiben; mir käme es schöner u. nobler vor und dem Acrar gegenüber bliebe es sich gleich. Von all den meinen an die deinen herzlichste Grüße! Mit stets gleicher treuer Bruderliebe dein Otto. – Übermorgen muß ich einige Tage ins Gebirge. XXX.''
''Lieber Franz! Endlich komme ich dazu, dir wieder zu schreiben. Wie du aus meiner lezten Karte entnommen haben wirst, in welcher ich dir dankend den Empfang Eurer lieben Briefe bestätigte, war ich mittlerweile mit Louise auf 24 Stunden in München. Ich hatte in Handelskammerangelegenheiten dort zu thun; wir haben nämlich den Verkauf des ganzen gewerkschaftlichen besizes angebahnt; ob es gelingt, weiß ich allerdings noch nicht. Ferner gebe ich dir nachfolgend wieder Verrechnung: Einnahmen ...Coupons 36'' [Gulden, Anm.] ''Ausgaben Franz zu Reise geliehen 25 fl ...36'' [Gulden, Anm.] ''– Was nun die Abrechnung aus dem Nachlasse der Mutter betrifft, so habe ich mit Ausnahme des Dr Faistauer, von welchem ich troz dreimaliger Mahnung noch immer keine Rechnung erhielt, alles bezalt; Von der Einrichtung habe ich noch immer keinen Erlös erhalten; ich bringe es auch nicht über mich, ihr darum anzugehen; mir war das ganze Räumen u Weggeben der Sachen so gräßlich, dß ich den Muth nicht mehr hatte, in die leere Wohnung zu gehen. – Das runde Arbeitstischchen, an dem die gute Mutter so viele Stunden ihres Lebens saß, habe ich politiren u zusammenrichten lassen; es steht neben meinem Schreibtische; u. in der hölzernen Kassette, welche auf dem Kasten im ersten Zimmer stand, habe ich den ganzen Schaz der Andenken an unsere liebe unvergeßliche Mutter zusammengegeben; ihre Bilder, ihre Briefe, Haare u.s.f. Von XXXken habe ich noch nachzutragen, dß ich Frl. Amalia Tockr [?] auch eine der hübschen Schalen gab. – Bezüglich ds Xxbestättigen Vermögensbekenntnißes möchte ich dich nun fragen, ob es nicht gleich wäre, wenn wir an Barschaft u. Salzburger Sparkassebüchl im Aktivum so viel wegließen, als Doktor, Grabstein, Mietzins etc. im Passivum ausmachen würden? Bitte mir hierüber zu schreiben; mir käme es schöner u. nobler vor und dem Acrar gegenüber bliebe es sich gleich. Von all den meinen an die deinen herzlichste Grüße! Mit stets gleicher treuer Bruderliebe dein Otto. – Übermorgen muß ich einige Tage ins Gebirge. XXX.''
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==== Brief ohne Datierung [ca. November 1882] von Fanni Spängler an Franziska Kobler ====
==== Brief ohne Datierung [ca. November 1882] von Fanni Spängler an Franziska Kobler ====
Brief von [[Franziska Spängler]] an [[Franziska Kobler]]; ein Bogen; // = Absatz; / = Seitenwechsel; [Ergänzung]; [?] = fraglich:<br />
Brief ohne Datierung [erschlossen ca. November 1882] von [[Franziska Spängler]] an [[Franziska Kobler]]; ein Bogen ohne Umschlag; // = Absatz; / = Seitenwechsel; [Ergänzung]; [?] = fraglich:<br />
''Liebe Großmutter! // Ich danke dir herzlich für dein liebes Schreiben. // Wir freuen uns jedesmal, von dir zu hören, daß du wo[h]l bist. // Auch uns Gott sei Dank, geht es recht gut. Die Kinder sind schlimm, aber gesund. Die kleine Hanna<ref>(* 16. Mai 1882; u.a. daraus ergibt sich die Datierung des Briefes.)</ref> si[t]zt schon frei und ist ein gutes, lustiges Kind. // Roserl fängt nun endlich auch an zu sprechen. Toni ist kugelrund und dabei recht groß. Auch Franzi wächst stark, sie ist recht verständig aber hat sehr schlim[m]e Tage. Ich glaube, ich war wie'' [? Fleck; Anm.] ''sie schlimm in ihrem Alter. / Liebe Großmutter, unser Frauen-Wo[h]ltätigkeitsverein bereitet auch heuer wieder eine Weihnachtsbetheilung armer Schulkinder vor. Zu diesem Zwe[c]ke geben die Mitglieder ferner auch viele andere Leute eine Geldspende. // Auch wir haben bereits unser Schärflein beigetragen. Da du auch unserm Verein angehörst, so war ich so frei im Vertrauen auf deine gewohnte Mildthätigkeit in deinem Namen 2 fl: zu geben, und hoffe daß es dir recht ist. Solltest du wünschen, mehr beizusteuern, so bitte ich, mir dieß bekannt zu geben. Wir werden wieder gegen 100 Kinder zu betheilen haben, du kannst dir denken, wie notwendig wir Geld brauchen. Es gibt viele Arme hier. / ''
''Liebe Großmutter! // Ich danke dir herzlich für dein liebes Schreiben. // Wir freuen uns jedesmal, von dir zu hören, daß du wo[h]l bist. // Auch uns Gott sei Dank, geht es recht gut. Die Kinder sind schlimm, aber gesund. Die kleine Hanna<ref>(* 16. Mai 1882; u.a. daraus ergibt sich die Datierung des Briefes.)</ref> si[t]zt schon frei und ist ein gutes, lustiges Kind. // Roserl fängt nun endlich auch an zu sprechen. Toni ist kugelrund und dabei recht groß. Auch Franzi wächst stark, sie ist recht verständig aber hat sehr schlim[m]e Tage. Ich glaube, ich war wie'' [? Fleck; Anm.] ''sie schlimm in ihrem Alter. / Liebe Großmutter, unser Frauen-Wo[h]ltätigkeitsverein bereitet auch heuer wieder eine Weihnachtsbetheilung armer Schulkinder vor. Zu diesem Zwe[c]ke geben die Mitglieder ferner auch viele andere Leute eine Geldspende. // Auch wir haben bereits unser Schärflein beigetragen. Da du auch unserm Verein angehörst, so war ich so frei im Vertrauen auf deine gewohnte Mildthätigkeit in deinem Namen 2 fl: zu geben, und hoffe daß es dir recht ist. Solltest du wünschen, mehr beizusteuern, so bitte ich, mir dieß bekannt zu geben. Wir werden wieder gegen 100 Kinder zu betheilen haben, du kannst dir denken, wie notwendig wir Geld brauchen. Es gibt viele Arme hier. / ''


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==== Brief vom 29. Dezember 1882 von Fanny Kobler an Fanni Spängler ====
==== Brief vom 29. Dezember 1882 von Fanny Kobler an Fanni Spängler ====
[Nr. 79] [[Franziska Kobler|Franziska "Fanny" Kobler]] an [Nr. 19] Fanni Spängler:<br />
Brief vom 29. Dezember 1882 von Fanny / [[Franziska Kobler|Franziska "Fanny" Kobler]] an Fanni / [Franziska Spängler]]:<br />
''Salzburg am 29te Dez. 1882./ Liebe Fanni! Das ihr Gott sey Dank, euch alle Wohl befindet hat mir mir viele Freude gemacht. Ich danke dir für die guten und vielen Süßigkeiten die du mir güsch'' [geschickt? Anm.] ''hast. Ich an deiner Stelle hätte weniger so feine und gebrächliche Sachen gemacht. Es gehört viel Geduld dazu; und den Christbaum damit zu schmücken ebenfalls. Mein Befinden ist Gott sey dank, so ziemlich gut. Ich danke euch für die guten Wünsche zum Neuenjahr. Möge Gott meine inigsten Wünsche erhören und auch Gesundheit und Zufriedenheit schücken, auch im kommenden Jahr schücken. An Christabenten warn meine Gedanken immer bey euch; die Kinder werden nicht genug ausdrücken wie schön alles ist. - Grüße deinen Mann und deine Kinder recht herzlich von mir. Bey mir war der Christabend sehr still und langweilig. Lebe wohl liebe Fanni zum Neuenjahr alles gut wünscht deine Großmutter Fanni.''
''Salzburg am 29te Dez. 1882./ Liebe Fanni! Das ihr Gott sey Dank, euch alle Wohl befindet hat mir mir viele Freude gemacht. Ich danke dir für die guten und vielen Süßigkeiten die du mir güsch'' [geschickt? Anm.] ''hast. Ich an deiner Stelle hätte weniger so feine und gebrächliche Sachen gemacht. Es gehört viel Geduld dazu; und den Christbaum damit zu schmücken ebenfalls. Mein Befinden ist Gott sey dank, so ziemlich gut. Ich danke euch für die guten Wünsche zum Neuenjahr. Möge Gott meine inigsten Wünsche erhören und auch Gesundheit und Zufriedenheit schücken, auch im kommenden Jahr schücken. An Christabenten warn meine Gedanken immer bey euch; die Kinder werden nicht genug ausdrücken wie schön alles ist. - Grüße deinen Mann und deine Kinder recht herzlich von mir. Bey mir war der Christabend sehr still und langweilig. Lebe wohl liebe Fanni zum Neuenjahr alles gut wünscht deine Großmutter Fanni.''
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